Sicherheitstechnische Betreuung

Beratungsgespräch: Frau und Mann sitzen sich im Gespräch an einem Tisch im Büro gegenüber

Fachkräfte für Arbeitssicherheit haben zumeist eine technische Qualifikation wie zum Beispiel einen Abschluss im Ingenieurswesen, die Meisterprüfung oder entsprechende Berufserfahrung. Darauf aufbauend haben sie einen staatlichen oder berufsgenossenschaftlichen Ausbildungslehrgang absolviert. Sie beraten zum Stand der Technik bei der Einrichtung sicherer Arbeitsplätze und Betriebsanlagen.

Sie beraten beispielsweise, wenn Arbeitsplätze neu eingerichtet oder umgestaltet, besondere Geräte und Maschinen angeschafft oder Arbeitsweisen erheblich verändert werden oder bei der Auswahl geeigneter Arbeitsmittel. Sie müssen bei der Gefährdungsbeurteilung einbezogen werden.

Wie wählt man eine Fachkraft für Arbeitssicherheit aus?

Große Unternehmen haben häufig eigene Fachkräfte und Betriebsärzte oder -ärztinnen. Kleine Einrichtungen können freiberufliche Fachleute oder Dienstleistungsfirmen beauftragen.

Achten Sie bei der Auswahl auf branchenspezifische Kenntnisse und gute Erreichbarkeit. Detaillierte Tipps geben Ihnen unsere Empfehlungen für die Auswahl eines betriebsärztlichen und/oder sicherheitstechnischen Dienstleisters.

Viele Berufsverbände, Innungen und Kammern haben für ihre Mitgliedsunternehmen Rahmenverträge für eine betriebsärztliche Betreuung ausgehandelt. Fragen Sie bei Ihrer Interessenvertretung nach entsprechenden Angeboten.

Auch sicherheitstechnische Fachverbände bieten auf ihren Internetseiten eine Fachkraft-Suche an:

  • Bundesverband freiberuflicher Sicherheitsingenieure und überbetrieblicher Dienste e.V. (BFSI)
  • Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI)
  • Gesellschaft für Qualität und Arbeitsschutz (GQA)