Eine Hand mit Handschuh hält einen Erlenmeierkolben mit blauer Flüssigkeit. Im Hintergrund stehen weitere Laborgefäße mit Flüssigkeiten in verschiedenen Farben.

Gefahrstoffe

Wer mit Gefahrstoffen arbeiten muss, hat einen Anspruch darauf, das sicher und gesund zu tun. Auch Unbeteiligte oder die Umwelt dürfen nicht gefährdet oder geschädigt werden. Dafür ist die Unternehmens­leitung verantwortlich.

Worauf kommt es beim Umgang mit Gefahrstoffen an? Welche Stoffe zählen dazu, wie werden sie eingestuft und gekennzeichnet? Wir geben Antworten auf wichtige Fragen rund um Gefahrstoffe und bieten Ihnen Arbeitshilfen, Seminare sowie eine Auswahl relevanter Medien an.

Ausgangspunkt: Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe

In vielen Berufen wird mit gekennzeichneten Gefahrstoffen gearbeitet. Aber wer denkt schon bei Alltagsprodukten wie Reinigungsmitteln oder Klebern, wie Kosmetika oder Haarsprays als Erstes daran, dass diese Stoffe auch feuergefährlich sein oder die Gesundheit beeinträchtigen können?

Die gesetzlich verlangte Gefährdungsbeurteilung ist der erste Schritt, um der Verantwortung für gefahrenfreies und gesundheitsgerechtes Arbeiten nachzukommen: Dabei müssen Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen unter anderem alle Tätigkeiten mit Gefahrstoffen sowie Arbeitsstoffe mit gefährlichen Eigenschaften erfassen – plus alle Gefahrenbereiche im Betrieb. Die Gefährdungen müssen mithilfe fachkundiger Personen beurteilt werden. Anschließend sind Schutzmaßnahmen abzuleiten und zu dokumentieren.