Covid-19-Verdacht melden Berufskrankheiten-Anzeige und Kostenübernahme von Testungen

Die Erkrankung von versicherten Personen infolge einer nachweislich beruflich erworbenen Infektion mit dem Corona-Virus wird als Berufskrankheit anerkannt, soweit hierfür die rechtlichen Voraussetzungen vorliegen.

Hinweis: Derzeit werden der BGW viele Covid-19-Erkrankungen gemeldet. Dadurch verzögert sich teilweise die Bearbeitung. Bei akutem Beratungsbedarf hilft unsere telefonische Corona-Hotline weiter: +49 40 20207-1880. Zu erreichen ist sie montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr und freitags von 7.30 bis 14.30 Uhr.

Viele Verdachtsfälle? Optimierte Sammelmeldung

Im Rahmen der Corona-Pandemie kommt es in einzelnen Unternehmen leider immer wieder zu einer größeren Anzahl von Infektionen. Um in dieser Situation eine vereinfachte BK-Verdachtsanzeige zu ermöglichen, können Sie mit unserer Sammelmeldung mehrere Fälle gleichzeitig melden.

Alternativ können Sie unsere Formulare in „Meine BGW“ nutzen. Einmal registriert, haben Sie alle Formulare – auch die bereits abgesendeten – in der digitalen Übersicht und können zum Beispiel die Verdachtsanzeige als Vorlage für das nächste Ereignis nutzen ohne alle Daten erneut eingeben zu müssen. Darüber hinaus bietet „Meine BGW“ viele weitere Vorteile.

Covid-19 als Berufskrankheit: Monatlich gemeldete Verdachtsfälle

Vor 2020 erhielt die BGW jährlich etwa 1.000 Verdachtsmeldungen auf beruflich bedingte Infektionskrankheiten. Aktuell sind allein bis zu 7.000 Covid-19-Meldungen pro Woche zu bearbeiten.

Das stark erhöhte Arbeitsaufkommen verzögert die Bearbeitung, sodass Versicherte länger auf eine Rückmeldung und die Anerkennung ihrer Berufskrankheit warten.

Häufig gestellte Fragen zum Thema