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Zwei Halbmasken, eine mit Ventil, eine ohne

Filtrierende Halbmasken - FFP-Masken

Filtrierende Halbmasken, oft auch FFP-Masken genannt, schützen vor dem Einatmen kleinster Partikel – und damit auch vor Viren, die andere Personen ausgeatmet haben können. Deshalb sind sie in beruflichen Situationen notwendig, in denen man sich vor einer Ansteckung schützen muss.

 

Wichtig in Corona-Zeiten
Maskenwahl: In der aktuellen Corona-Pandemie sollten nur FFP2-Masken ohne Filter getragen werden. So bieten sie neben dem Eigenschutz auch einen Fremdschutz, falls der Träger oder die Trägerin SARS-CoV-2 Viren ausscheidet.

Welche Bezeichnungen gibt es?

  • FFP-Masken. FFP kommt aus dem Englischen und steht für: filtering face piece
  • Partikelfiltrierende Halbmasken
  • Partikelfiltrierender Atemschutz

 

Welche Masken-Typen gibt es?

Bei den filtrierenden Halbmasken gibt es je nach Rückhaltevermögen des Partikelfilters die Einteilung in FFP1, FFP2 oder FFP3. Je höher die Zahl, desto größer ist die Schutzwirkung. Wenn Ihnen andere Bezeichnungen für filtrierende Masken begegnen, stammen diese höchstwahrscheinlich aus einem Land außerhalb der EU.

  • FFP 1 R oder NR (R bedeutet "reusable"/ wiederverwendbar und NR "not reusable"/ zum einmaligen Gebrauch)
  • FFP 2 R oder NR (Mindeststandard für COVID-19 - Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, TRBA 250)
  • FFP 3 R oder NR

 

Welche Normen gelten?

Filtrierende Halbmasken müssen die Anforderungen der Europäischen Norm EN 149 "Atemschutzgeräte - Filtrierende Halbmasken zum Schutz gegen Partikeln - Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung" erfüllen. Die deutsche Fassung: EN 149:2001+A1:2009.

FFP-Masken gehören zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Es gelten die Anforderungen der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen (Verordnung (EU) 2016/425).

Entscheidend für die Schutzwirkung ist die Gesamtleckage. Diese setzt sich zusammen aus dem Filterdurchlass und der so genannten Verpassungsleckage, die durch Undichtigkeiten zwischen der Dichtlinie der Maske und dem Gesicht des Trägers entsteht. Nach DIN EN 149 werden beide Eigenschaften der FFP-Masken geprüft.

Als gesamte nach innen gerichtete Leckage (Gesamtleckage) für die einzelnen Geräte sind nach dem Prüfverfahren der DIN EN 149 (zulässige Werte für acht der zehn arithmetischen Mittelwerte, wobei ein Wert pro Prüfperson bestimmt wird) anzusetzen:

FFP1 max. 22 Prozent, FFP2 max. 8 Prozent, FFP3 max. 2 Prozent. Quelle: Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege | TRBA250, Seite 79.

 

Was können diese Masken? Wozu werden sie eingesetzt?

Partikelfiltrierende Halbmasken sind Teil der persönlichen Schutzausrüstung. Sie werden als Atemschutz gegen Aerosole eingesetzt – das sind Gemische aus Gasen sowie festen oder flüssigen Partikeln.

Schutz vor Viren

Konkret schützen partikelfiltrierende Halbmasken davor, dass man zum Beispiel winzige Tröpfchen mit Viren aus der Atemluft einer anderen Person einatmet. Auch bei der Arbeit mit infektiösem Material im Labor werden sie eingesetzt.

Wichtig in Corona-Zeiten

  • FFP2 als geeigneter Schutz vor Viren: "Eine dicht sitzende FFP2-Maske stellt einen geeigneten Schutz vor infektiösen Aerosolen, einschließlich Viren dar", so die Auffassung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
  • FFP3 in besonderen Fällen: Bei Covid-19 Infektions-Verdacht oder bestätigter Infektion der zu behandelnden oder pflegebedürftigen Personen besteht hohes Infektionsrisiko; etwa bei Tätigkeiten wie Bronchoskopie (Risiko durch Aerosole). Hier kann eine FFP3-Maske die richtige Wahl sein – zur Reduzierung der Belastung auch mit Ausatemventil möglich.
  • Mit Ventil nur Eigenschutz, kein Fremdschutz: Hat die FFP-Maske ein Ventil, wird nur die eingeatmetete Luft gefiltert - der Fremdschutz entfällt. Das heißt: Sollte die masketragende Person Viren ausatmen, gelangen diese durch das Ventil in die Luft. Angesichts der Corona-Pandemielage sollten nur FFP2-Masken ohne Filter getragen werden.

















Woran sind Masken aus Ländern außerhalb der EU zu erkennen?

Andere Länder, andere Normen. Die für das Bereitstellen auf dem europäischen Markt notwendige CE-Kennzeichnung, darf auf Produkten, die außerhalb der EU in Verkehr gebracht werden, nicht angebracht werden. Hier werden stattdessen andere Kennzeichnungen gefordert. Um dem Mangel an persönlicher Schutzausrüstung während der Coronavirus-Pandemie zu begegnen, hat die Bundesregierung durch eine Verordnung erlaubt, dass zum Beispiel auch verkehrsfähige Masken aus anderen Märkten bereitgestellt werden dürfen. Dies gilt für bestimmte Masken aus den USA, Kanada, Australien oder Japan. Die Marktüberwachungsbehörden kontrollieren dabei die Verkehrsfähigkeit der Masken.

Betriebe dürfen Masken von Herstellern außerhalb der EU laut der erwähnten Regierungsverordnung für die Dauer der epidemischen Lage auswählen und ihren Beschäftigten zur Verfügung stellen. Einschränkend dazu gilt für Masken aus weiteren Staaten außer den genannten: Sie dürfen nur dann vertrieben, ausgewählt und den Beschäftigten zur Verfügung gestellt werden, wenn die Marktüberwachungsbehörden vor dem 30.09.2020 die Verkehrsfähigkeit bescheinigt haben, so die Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik. Solche Masken sind als Corona-Virus Pandemie Atemschutzmasken "CPA" oder als "Pandemie-Atemschutzmaske" gekennzeichnet (kleinste Verpackungseinheit oder Maske), geht aus einem Schreiben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hervor.

 

USA

Kanada

Australien

Japan

Norm:

  • NIOSH (42C FR 84)

Norm:

  • NIOSH (42C FR 84)
  • Zusätzlicher Standard: Z94.4-11 Selection, Use and Care of Respirators

Norm:

  • AS/NZS 1716:2012

Norm:

  • DS (Japan JMHLW-Notification 214, 2018)

Akzeptierte Masken-Typen:

  • N95 / R95 / P95 (95 %*)
  • N99 / R99 / P99 (99 %)
  • N100 / R100 / P100 (99,97%)
  • HE (99,97%)


N: Not resistant to oil
R: Somewhat Resistant to oil
P: Strongly resistant to oil (oil Proof)
HE: High Efficiency

Akzeptierte Masken-Typen:

  • N95 / R95 / P95 (95 %)
  • N99 / R99 / P99 (99 %)
  • N100 / R100 / P100 (99,97%)
  • HE (99,97%)


N: Not resistant to oil
R: Somewhat Resistant to oil
P: Strongly resistant to oil (oil Proof)
HE: High Efficiency

Akzeptierte Masken-Typen:

  • P2 (94%)
  • P3 (99,95%)

Akzeptierte Masken-Typen:

  • DS2 / DL2 (95%)
  • DS3 / DL3 (99.9%)


D: Disposable
S: Solid
L: Liquid

Hinweis:
Masken-Typ N95 entspricht dem Mindeststandard laut Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Hinweis:
Masken-Typ P2 entspricht im Wesentlichen den Anforderungen an FFP2-Masken
Hinweis:
Der Masken-Typ DS2 / DL2 entspricht im Wesentlichen dem Masken-Typ N95 in den USA

* Alle Pozent-Zahlen beziehen sich auf die jeweilige Filterleistung eines Maskentyps.

Informationen zu Normen und Masken-Typen aus diesen sowie aus weiteren Ländern wie etwa China bietet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

 

Fake Check: Wie erkennt man die richtigen Masken und vermeidet Fälschungen?

Sie möchten Masken kaufen und haben ein konkretes Produkt vor Augen? Oder Sie haben eine Maske in ihrer Einrichtung, der sie nicht trauen? Dann machen Sie den Fake Check. Achten Sie auf die Beschriftung der Masken sowie - bei Produkten aus der europäischen Union - die EU-Konformitätserklärung, um qualitativ hochwertige filtrierende Halbmasken zu erkennen. So können Sie die Beschaffung von unzureichender Schutzausrüstung oder mangelhaften Produkten vermeiden.

Masken aus der europäischen Union

Filtrierende Halbmaske FFP2


(Foto: BGW/GDA)

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Ist die Kennzeichnung auf dem Produkt vollständig?

  • Herkunft: Sind Hersteller- und Produktbezeichnung vorhanden?
  • Angewendete Norm: Ist die für das Herkunftsland geltende Norm EN 149:2001+A1:2009 aufgedruckt?
  • Schutzklasse: Welche ist angegeben? Passt sie zum Verwendungszweck?
  • Nummer der Prüfstelle: Enthält die Kennzeichnung die vierstellige Kennziffer der Prüfstelle? Es gibt auch Produkte ohne Nummer der Prüfstelle, wenn der Hersteller selbst die Konformität mit der Norm geprüft hat.
  • Existiert die Prüfstelle: Auf dieser Liste der Europäischen Kommission sind die Kennziffern der Prüfstellen aufgelistet ("Notified Bodies NANDO")
  • Haltbarkeit: Ist die Haltbarkeit nicht überschritten?

Weitere wichtige Punkte:

  • Musterexemplare: Sind sie verfügbar und liegen sie tatsächlich vor?
  • Konformitätserklärung: Ist sie für das konkrete Produkt verfügbar?
  • Mehrere Masken-Typen: Sind zwei oder mehrere Angaben vorhanden? Es gibt gute Produkte mit mehreren Aufschriften. Zum Beispiel: FFP2 und auch KN95, EN 149 und auch GB2626, CE und auch KN95, CPA und auch FFP2 oder KN95.
  • Etikettierung: Ist die Etikettierung in Ordnung, also nicht verändert, überklebt oder manipuliert?
  • Einheitlichkeit: Stimmen die Angaben auf Verpackung und Produkt überein? Gibt es keine widersprüchlichen Angaben wie zum Beispiel unterschiedliche Bezeichnungen oder Normen?
    Quelle und weitere Hilfestellungen: Hinweise zum Erkennen konformer Atemschutzmasken (BAuA)

Hintergrund: Konformitätserklärung

Falls sie unsicher sind, ob die Maske den geltenden Anforderungen entspricht, können Sie die Konformitätserklärung prüfen lassen. In Europa muss persönliche Schutzausrüstung (PSA) den grundlegenden Anforderungen der Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen (Verordnung (EU) 2016/425) entsprechen. Bevor ein Unternehmen PSA auf den europäischen Markt bringt, ist eine EU-Konformitätserklärung abzugeben. Darin verpflichten sich Hersteller, dass sie die in der Richtlinie enthaltenen grundlegenden Sicherheitsanforderungen eingehalten haben. Erst dann dürfen und müssen sie die CE-Kennzeichnung gut sichtbar, leserlich und dauerhaft auf der PSA anbringen.

Tipp: Konformitätserklärungen prüfen lassen

Beim VDE Verband der Elektrotechnik können Sie Konformitätserklärungen hochladen, und der Verband prüft diese auf Plausibilität. (Stand: November 2020).

VDE Plausibilitäts-Check

 

Filtrierende Halbmasken richtig anwenden – für Arbeitgebende und Beschäftigte

  1. Vor der Verwendung
  2. Während der Verwendung
  3. Nach der Verwendung
  4. Aufbereitung
  • Tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung durchführen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten
  • Beschäftigte unterweisen; Dokumentation der Unterweisung nicht vergessen
  • Auf- und Absetzen von FFP-Masken demonstrieren und üben
  • Tragezeiten festlegen
  • Beim Anziehen frische Handschuhe tragen und Innenseite nicht berühren
  • Maske vollständig auffalten und anlegen; Haltebänder und Sitz der Maske prüfen und korrigieren
  • Nasenbügel anpassen
  • Bei falscher Handhabung Atemschutz verwerfen
  • Falls erforderlich: Schutzbrille aufsetzen und ausrichten
  • Bitte die Hinweise zu Tragedauer und Erholungszeiträumen beachten.
  • Sicheren / geschützten Ablageort wählen
  • Trockene Lagerung an der Luft (Verschleppung verhindern)
  • Verhinderung von Kontamination der Maske / des Gesichts beim Ablegen
  • Handschuhe entsorgen und Hände desinfizieren
  • Benutzte Masken nicht desinfizieren
  • Lagerort desinfizieren
  • Entsorgung / Filterwechsel / Wiederaufbereitung: nach 8 Stunden oder bei Durchfeuchtung

Wiederverwendbare Produkte

  • Aufschrift: "Reusable" oder abgekürzt "R"
  • Aufbereitung: Bitte beachten Sie die Herstellerangaben


Nicht wiederverwendbare Produkte (Einweg)

  • Aufschrift: "Disposable" oder "Not reusable", abgekürzt "NR"
  • Aufbereitung: Nach aktuellem Stand (29.06.2020) ist die Aufbereitung nicht mehr gebilligt, wenn filtrierende Halbmasken als "Disposable" oder "Not reusable" gekennzeichnet sind. Die Wiederverwendung war wegen des akuten Mangels an Masken in der Hochphase der Coronavirus-Pandemie im Frühjahr 2020 zeitweise unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.

 

In der Gefährdungsbeurteilung müssen für das Tragen von FFP-Masken sowohl die Tragezeiten als auch Erholungszeiten geplant werden. Empfehlungen dazu werden in der DGUV Regel 112–190 "Benutzung von Atemschutzgeräten" gegeben.

Für das bestimmungsgemäße Tragen von medizinischen Gesichtsmasken im Gesundheitsdienst gibt es keine Empfehlungen zu Trage- und Erholungszeiten. Bei der Gefährdungsbeurteilung sind auch Maßnahmen zur Vorbeugung von Hautbeschwerden im Gesicht zu berücksichtigen.

Erholungsdauer ist dabei der Zeitraum zwischen aufeinanderfolgenden Gebrauchsintervallen eines Atemschutzgerätes, der zur Erholung dient. Die Erholungszeit schließt eine leichte körperliche Arbeit nicht aus. Erholungszeiten können auch dadurch erreicht werden, dass Tätigkeiten mit Maske und Tätigkeiten ohne Maske im Wechsel geplant werden. Unabhängig davon sind die Pausenregelungen nach Arbeitszeitgesetz (ArbZG) zu beachten.

Im Klinikalltag und in Arztpraxen ist die Verwendung von medizinischen Gesichtsmasken nach EN 14683:2019-10 für viele Anwendungen eine etablierte Routine. Medizinische Gesichtsmasken werden oft auch Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder OP-Masken genannt. Zum Schutz der Patienten und Patientinnen sind medizinische Gesichtsmasken in diversen Hygienevorgaben wie z. B. den Empfehlungen für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) als Fremdschutz verbindlich festgelegt.

Medizinische Gesichtsmasken sind Medizinprodukte und schützen das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Trägers. Der Dichtsitz von medizinischen Gesichtsmasken am Gesicht des Trägers ist keine Anforderung der europäischen Norm EN 14683:2019-10, ebenso sind keine Anforderungen bezüglich des Atemwiderstandes festgelegt. Bedingt durch Form und Sitz strömt ein Teil der Atemluft an den Maskenrändern vorbei. Bei der Einatmung kann durch diese offenen Bereiche ungefilterte Atemluft angesogen werden. Medizinische Gesichtsmasken gelten nicht wie FFP-Masken als „belastend“ im Sinne der AMR 14.2, Tragezeitbegrenzungen werden deshalb im Arbeitsschutz-Regelwerk nicht festgelegt.

Partikelfiltrierende Halbmasken (sog. „FFP-Masken“, Englisch für: „Filtering Face Piece“) stellen als Atemschutzgeräte eine Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) dar und unterliegen bei beruflicher Verwendung dem Arbeitsschutzgesetz und der PSA-Benutzungsverordnung. Die Empfehlungen zu den Tragezeiten, der Erholungsdauer und den nötigen Pausen bei der Nutzung von FFP2/FFP3-Masken beruhen auf der Eingruppierung der Atemschutzgeräte in Gruppen gemäß AMR 14.2. In der DGUV Regel 112–190 wird für FFP-Masken mit Ausatemventil eine maximale Tragezeit von zwei Stunden mit anschließender Erholungsdauer von 30 Minuten bei mittlerer Arbeitsschwere und normalen Umgebungsbedingungen empfohlen. Bei einer FFP-Maske ohne Ausatemventil wird als maximale Tragezeit 75 Minuten mit einer anschließenden Erholungsdauer von 30 Minuten empfohlen.

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ist gemäß DGUV Regel 112–190 zu berücksichtigen, ob aufgrund der Arbeitsschwere, durch Umgebungseinflüsse (wie z. B. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Wärmestrahlung) sowie aufgrund der Bekleidungseigenschaften (wie beispielsweise schwere Schutzkleidung) eine geänderte maximale Tragedauer angezeigt ist. Möglich ist natürlich auch nach kürzerer Tragezeit entsprechend eine kürzere Erholungsdauer einzuplanen. Bei der Festlegung sollte der arbeitsmedizinische Sachverstand des Betriebsarztes bzw. der Betriebsärztin hinzugezogen werden.

Mögliche Alternativen zur Verwendung von Partikelfiltrierenden Halbmasken generell sowie auch bei Überschreitung der Tragedauerempfehlung sind in der TRBA 255 „Arbeitsschutz beim Auftreten von nicht impfpräventablen respiratorischen Viren mit pandemischem Potential im Gesundheitsdienst“ aufgeführt.

Die BGW empfiehlt dies nicht nur für den Gesundheitsdienst, sondern für alle Mitgliedsbetriebe.

(abgestimmt zwischen dem Koordinierungskreis für biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) und dem Sachgebiet Atemschutz der DGUV)

Aktualisiert: 16.02.2021

 

 

Robert-Koch-Institut: Hinweise zum beispielhaften An- und Ablegen von PSA für Fachpersonal

Videos und Poster zum Ausdrucken: Atemschutzmaske und Schutzbrille sicher anlegen und ablegen. Schutzhandschuhe sicher ausziehen. | mehr

 

Hinweise zum korrekten Sitz von FFP-Masken

Prüfung mit Überdruck:

Nach dem Anlegen der partikelfiltrierenden Halbmaske ist das Ausatemventil (sofern vorhanden) zu verschließen. Durch leichtes Ausatmen der Luft entsteht in der Maske ein spürbarer Überdruck. Bei Ausströmen von Luft über den Dichtrand muss die Maske neu angepasst werden. Ist ein Verschließen des Ausatemventils nicht möglich, kann diese Methode nicht angewendet werden.

Prüfung mit Unterdruck:

Die partikelfiltrierende Halbmaske ist mit beiden Händen zu umschließen. Durch tiefes Einatmen und Anhalten der Luft entsteht in der Maske ein Unterdruck. Bei Einströmen von Luft über den Dichtrand muss die Maske neu angepasst werden.

Achtung

Beim Tragen eines Bartes im Bereich der Dichtlinie von Atemschutzgeräten ist die erwartete Schutzwirkung wegen des schlechten Dichtsitzes nicht zu erreichen.

 

05.11.2020

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