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Gefährdungsbeurteilung mit System

Beschäftigte haben Anspruch auf einen gesunden und sicheren Arbeitsplatz. Daher muss in jedem Betrieb regelmäßig und anlassbezogen eine Gefährdungsbeurteilung stattfinden. Die Verantwortung und Aufgaben der Arbeitgeberin oder des Arbeitgebers sind im Arbeitsschutzgesetz verankert und in der DGUV Vorschrift 1 zur Unfallverhütung näher geregelt.

Die Gefährdungsbeurteilung ist Planungsgrundlage für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb und ein wichtiges Führungsinstrument, um den verantwortlichen Umgang mit dem Thema Arbeitsschutz verlässlich zu organisieren und zu dokumentieren. Die grundlegenden Fragen: Was kann die Sicherheit und Gesundheit Ihres Teams bei welchen Tätigkeiten gefährden? Und wie lassen sich Sicherheit und Gesundheit gewährleisten?

Arbeitsschutz zahlt sich aus

Rechtzeitig erkannte Gefährdungen und geeignete Maßnahmen verhindern Störungen im Betriebsablauf und vermindern wirtschaftliche Verluste, senken unfall- und krankheitsbedingte Ausfälle der Beschäftigten, tragen zur Qualitätssicherung bei und verbessern die Arbeitsbedingungen. Das wiederum motiviert Mitarbeitende und erhöht die Leistungsbereitschaft.

In sieben Schritten zum Ziel

Mit der Gefährdungsbeurteilung müssen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber arbeitsbedingte Gefährdungen und Belastungen für Beschäftigte ermitteln und beurteilen, eigenverantwortlich Arbeitsschutzmaßnahmen festlegen und dokumentieren sowie deren Wirksamkeit überprüfen. Bewährt hat sich dabei ein Vorgehen in sieben Schritten.

Zwar lassen sich nicht alle Mängel und Risiken im Arbeitsalltag beseitigen – aber durch geeignete Schutzvorkehrungen und Unterweisungen minimieren. Eine gut dokumentierte Gefährdungsbeurteilung trägt zur Rechtssicherheit bei.

Online-Gefährdungsbeurteilungen mit Dokumentation

Die Online-Gefährdungsbeurteilung bietet Ihnen eine praktische Grundlage zum Ermitteln und Beurteilen Ihrer betrieblichen Gefährdungen. Die Nutzerführung orientiert sich an den sieben Schritten.

Sie finden in der Online-Gefährdungsbeurteilung eine Liste der für Ihre Branche charakteristischen Tätigkeiten sowie eine Auswahl geeigneter Maßnahmen. Die Anwendung erstellt am Schluss die gesetzlich geforderte Dokumentation und auf Wunsch einen Zeit-/Maßnahmenplan.

Virtuelle Werkstatt: Für die Branche Rehabilitation und Werkstätten

Die Virtuelle Werkstatt erleichtert das Erstellen einer Gefährdungsbeurteilung in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Sie erfahren, welche typischen Gefährdungen es in den unterschiedlichen Räumen gibt - und lernen wirksame Maßnahmen kennen. Alle Informationen können Sie direkt in Arbeitsblätter kopieren.

So erledigen Sie Ihre Aufgaben in allen Bereichen einer Werkstatt - beispielsweise bei Arbeiten an Druckmaschinen, durch Lärmbelästigung, beim Bedienen von Transportgeräten im Lager oder auch an Computer-Arbeitsplätzen.

Rund um die Gefährdungsbeurteilung

  • Anweisen mit System – Unterweisungshilfen der BGW: Um den speziellen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen entgegenzukommen, hat die BGW bedarfsgerechte Unterweisungshilfen für verschiedene Arbeitsbereiche in Werkstätten entwickelt.
  • Das BGW-Lernportal: Online-Kurs zur "Gefährdungsbeurteilung" für Unternehmer im Rahmen der alternativen, bedarfsorientierten Betreuung: individuelles und flexibles Lernen nach Bedarf.
  • WINGIS: Die Gefahrstoffsoftware ist auf CD, online und jetzt auch mobil verfügbar.
  • Für Unternehmen und Management: Beachten Sie auch unsere Rubrik: "Sichere Seiten" – der kompakte Einstieg für den Arbeits- und Gesundheitsschutzes mit Tipps und Hilfen für Kleinbetriebe.

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