Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe Gefahrstoffverordnung und TRGS 400

Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe

Die Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe entsprechend den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) muss dem Stand der Technik sowie dem Wissensstand der Arbeitsmedizin und der Arbeitshygiene genügen - und sie muss fachkundig durchgeführt werden.

Handlungszyklus in sieben Schritten

Für eine sichere Gefährdungsbeurteilung der Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ist zum einen die entsprechende Fachkunde erforderlich, zum anderen die Kenntnis der branchen- und eventuell der betriebsspezifischen Verfahren und Abläufe eine wichtige Voraussetzungen.

Fachkunde: Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe

Die Anforderungen an die Fachkunde sind abhängig von der jeweiligen Art der Aufgabe.

Zu den Anforderungen zählen eine entsprechende Berufsausbildung und Berufserfahrung oder eine zeitnah ausgeübte entsprechende berufliche Tätigkeit sowie die Teilnahme an spezifischen Fortbildungsmaßnahmen.

Über Fachkunde verfügen beispielsweise Personen mit naturwissenschaftlichem Studium und tätigkeitsbezogener Erfahrung in mikrobiologisch/medizinischen Bereichen oder entsprechend ausgebildetes Fachpersonal (Laboranten, technische Assistenten, Desinfektoren, Pflegepersonal).


Arbeitshilfen für fachkundige Personen

Die BGW bietet Module als Praxisleitfaden zur schrittweisen Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe an, mit ergänzenden Verweisen auf Branchenhilfen sowie allgemeine und tätigkeitsspezifische Technische Regeln: Die Bausteine für eine tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe liefern für häufige Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten im Gesundheitsdienst sowie für Tätigkeiten mit Arzneimitteln Hinweise zu Gefährdungen, zu Schutzmaßnahmen, Mustertexte und konkrete tätigkeitsbezogene Branchenhilfen.