Mit Barrieren konfrontiert: Menschen mit Behinderungen

Beim Thema Inklusion stehen Menschen mit Behinderungen besonders im Fokus; gleiche Teilhabechancen liegen für sie immer noch in weiter Ferne. Denn Menschen mit Behinderungen finden immer wieder Hindernisse vor, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Deshalb gibt es die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK), über die wir unter Grundlagen einführend informieren. 

Die UN-BRK wirkt in sämtliche gesellschaftliche Bereiche hinein: ins Private, in die Politik oder in die Bildung. Auch die Arbeitswelt ist betroffen. Wer beschäftigt ist, zieht daraus Selbstbestätigung und erhält Wertschätzung. Und durch eine Erwerbstätigkeit werden Menschen finanziell unabhängig und können eher über ihre eigenen Belange entscheiden.

BGW: Inklusion fördern durch Prävention und Rehabilitation

Die BGW hat als Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung besonderes Interesse daran, dass Inklusion in der Arbeitswelt Wirklichkeit wird. Ganz im Sinne ihres Auftrags: Durch Prävention sorgt sie für sicheres Arbeiten – unabhängig von Handicaps. Und wenn doch etwas passiert, ergreift sie auf dem Gebiet der Rehabilitation alle erforderlichen Maßnahmen, damit Menschen möglichst schnell wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Bei ihren Mitgliedern – aber auch im eigenen Betrieb – möchte die BGW erreichen, dass Arbeitsmittel, -plätze, -abläufe und -methoden so gestaltet sind, dass alle Menschen ihre Fähigkeiten bestmöglich einbringen können. Dafür sollen soziale, kommunikative, technische, bauliche oder mediale Hürden abgebaut werden. Nicht die Menschen sollen sich an die Gegebenheiten anpassen müssen, sondern die Rahmenbedingungen müssen sich so verändern, dass sie den verschiedenen Bedürfnissen der Individuen gerecht werden.

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