Die BGW-Kletterinitiative Klettern für alle - Inklusives Klettern in Werkstätten für behinderte Menschen
Unter dem Motto „Klettern macht stark – Zusammen Spaß haben. Gesundheit stärken. Selbstvertrauen bekommen“ startet die BGW eine bundesweite Kletterinitiative.
Die BGW lebt und fördert Inklusion. Als Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung ist ihr Ziel klar: Sie möchte Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen stärken – gesundheitlich, sozial und persönlich. Die Kletterinitiative soll dazu beitragen, Arbeitsunfälle zu vermeiden sowie Beschäftigungsfähigkeit und Lebensqualität zu fördern.
Über einen Zeitraum von vier Jahren können Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) in ganz Deutschland teilnehmen. Gestartet wird mit einem Aktionstag. Dieser findet in der Regel in einer nahegelegenen Kletterhalle statt. Die BGW organisiert – Sie profitieren.
Der Aktionstag als Türöffner für den Klettersport
Klettern begeistert, verbindet und stärkt Körper, Geist und Selbstbewusstsein. Es fördert Selbstwirksamkeit, Konzentration und soziale Fähigkeiten. Deshalb bringt die BGW-Kletterinitiative den Klettersport in die Werkstätten für behinderte Menschen. Dieser Tag macht Lust auf mehr.
Der Aktionstag zeigt praxisnah, wie leicht inklusives Klettern ist. Alle Beschäftigten können mitmachen und über sich hinauswachsen.
Was erwartet Sie auf dem Aktionstag?
- Inklusives Klettern für alle – betreut von den Kletterprofis des Vereins „Climb High!“
- Spaß und Austausch – für Beschäftigte, Fachkräfte und Leitung
- Beratung und Orientierung – individuell nach Bedarf und Anlass
- Impulse und Motivation – für mehr Bewegung im Arbeitsalltag
- Informationen für Fach- und Führungskräfte – Bausteine zur Gründung einer Klettergruppe
Was sind die Voraussetzungen für die Teilnahme an der Kletterinitiative?
- Die WfbM ist bei der BGW versichert.
- Die WfbM erfüllt die Grundlagen für einen systematischen Schutz von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.
- Mindestens ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin hat Erfahrungen im Klettersport.
- Die WfbM erklärt sich grundsätzlich bereit, ihren Mitarbeitenden und Beschäftigten inklusiven Klettersport zu ermöglichen.
Bedingungen
- Gesundheit stärken, Arbeitsunfälle vermeiden: Klettern trainiert Körper und Psyche und fördert Beschäftigungsfähigkeit und Lebensqualität.
- Das Gemeinschaftsgefühl verbessern: Vertrauen und Teamgeist entwickeln sich mit jedem Griff an der Kletterwand.
- Bewegung schafft Teilhabe: Denn Inklusion beginnt mit gemeinsamen Erlebnissen.
An alle, die in einer bei der BGW versicherten Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten:
- Beschäftigte (Personen mit Beeinträchtigungen, die in der Werkstatt angestellt sind)
- Fachkräfte (z.B. Pädagogische Fachkräfte, Werkstattmitarbeitende auch ohne pädagogische Ausbildung, Sporttrainer und -trainerinnen)
- Leitungskräfte (z.B. Werkstattleitungen, Geschäftsführer und -führerinnen
- Ehrenamtliche
Wie geht es weiter?
Damit Sie eine inklusive Klettergruppe begleiten oder eine eigene Gruppe in Ihrer WfbM gründen können, unterstützen wir Sie beim nächsten Schritt mit unseren Qualifizierungsmaßnahmen.
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Zusatzangebot Buddy-Klettern
Spontan, aber gut gesichert gemeinsam losklettern? Dieses Angebot ermöglicht Beschäftigten einer Werkstatt für behinderte Menschen den Einstieg in inklusives Klettern. Wer klettern möchte, aber in der Nähe kein passendes Angebot hat, findet mit Hilfe des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) "Buddys" zum Klettern. Kletterbegeisterte können so eigenständig in inklusiven Zweier- oder Dreier-Teams aufbrechen.
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Häufig gestellte Fragen
Die Kosten übernimmt die BGW.
Das hängt von den Gegebenheiten bei Ihnen vor Ort ab: Es spielt unter anderem eine Rolle, ob der Tag in einer Kletterhalle in Ihrer Nähe oder direkt bei Ihnen in der Einrichtung stattfindet. Wir unterstützen Sie daher umfassend bei den Vorbereitungen. Sie können die Schritte gemeinsam mit uns planen. Außerdem erhalten Sie von uns passendes Material, um den Aktionstag intern vorzubereiten.
Diese Aufgabe übernehmen wir. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie sich für den Aktionstag interessieren. Dann suchen wir eine geeignete Kletterhalle in Ihrer Nähe. Falls es in Ihrer Region keine gibt, prüfen unsere Kletterprofis, die Sie durch den Aktionstag begleiten, ob ein Kletterturm auf dem Gelände Ihrer Einrichtung aufgestellt werden kann.
Bitte teilen Sie dies Ihrer Ansprechperson bei der BGW umgehend per Telefon oder Mail mit. Bitte begründen Sie die Absage. Kosten entstehen für Sie nicht, doch es ist ausgeschlossen, den Aktionstag nachzuholen.
Die Sicherheit beim Klettern ist durch ein gut ausgebildetes Team sowie entsprechendes Sicherungsequipment gewährleistet. Findet der Aktionstag im Rahmen eines Arbeitstages in Ihrer Einrichtung statt, gehört er zur Arbeitszeit. Dann besteht Versicherungsschutz über die BGW.
Gern können Sie sich für einen Aktionstag vormerken lassen. Falls wir in einer anderen Region weniger Interesse feststellen, werden wir auf Sie zukommen.
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit oder die Sicherheitsbeauftragten Ihrer WfbM haben diese Information.
Falls Sie die Unternehmensnummer Ihrer WfbM kennen, teilen Sie uns diese gern mit. Dann können wir prüfen, ob Ihre WfbM bei der BGW versichert ist.
Eindrücke von der BGW Kletterinitiative
Wann können Sie an der Kletterinitiative teilnehmen?
Die Kletterinitiative läuft von 2026 bis 2029 und findet pro Jahr in einer Region Deutschlands statt.
- 2026: bereits ausgebucht
- 2027: Region Nord (PLZ 17 bis 19, 2, 30 bis 33 und 49)
- 2028: Region Ost (PLZ 0, 10 bis 16, 37 bis 39 und 98 bis 99)
- 2029: Region Süd (PLZ 7, 8, und 90 bis 97)
Hinweis: Die Anzahl der Plätze ist begrenzt auf 8 Teilnahmen pro Jahr.
Sie möchten sich informieren, für einen Aktionstag anmelden oder vormerken lassen?