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Gefährdung durch Hautkontakt – Ermittlung, Beurteilung, Maßnahmen  |  TRGS 401

Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) geben den Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Arbeitshygiene sowie sonstige gesicherte Erkenntnisse für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen einschließlich deren Einstufung und Kennzeichnung wieder. Sie werden vom Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) aufgestellt und von ihm der Entwicklung entsprechend angepasst. Die TRGS werden vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Gemeinsamen Ministerialblatt (GMBl) bekannt gegeben.

Diese TRGS gilt für Tätigkeiten mit Hautkontakt gegenüber Stoffen, Zubereitungen oder Erzeugnissen.

Gefährdung durch Hautkontakt liegt vor, wenn bei

  1. Feuchtarbeit oder
  2. Tätigkeiten mit hautgefährdenden oder hautresorptiven Gefahrstoffen eine Gesundheitsgefährdung der Beschäftigten nicht auszuschließen ist. Eine Gefährdung kann auch vorliegen, wenn die Gefahrstoffe nicht als solche gekennzeichnet sind.

Gemäß der Gefahrstoffverordnung hat der Arbeitgeber im Rahmen seiner Gefährdungsbeurteilung die Pflicht, Art, Ausmaß und Dauer der dermalen Gefährdung zu ermitteln und zu beurteilen sowie die erforderlichen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung oder Minimierung der Gefährdung durch Hautkontakt festzulegen.

Diese TRGS unterstützt den Arbeitgeber im Hinblick auf seine Pflichten nach Absatz 3 und bei der Auswahl und Bewertung von Persönlichen Schutzausrüstungen und Hautschutzmitteln.

Die TRGS 401 umfasst folgende Themen:

  • Anwendungsbereich und Begriffsbestimmungen
  • Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung
  • Festlegung der Schutzmaßnahmen
  • Schutzmaßnahmen
  • Information der Beschäftigten
  • Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
  • Dokumentation und Literatur
01.06.2008

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