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Kurzfassung des Schlussbericht zum Forschungsvorhaben „Schwergewichtige Patienten in der Pflege“

In dem hier vorgestellten Forschungsvorhaben wurden in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) detaillierte Laboruntersuchungen zur mechanischen Belastung der Lendenwirbelsäule von Pflegepersonen bei Transfers von schwergewichtigen Patienten durchgeführt.

Die Analysen ergaben häufig einen positiven Zusammenhang zwischen Patientengewicht und Wirbelsäulenbelastung, d.h. je schwerer der Patient war, desto höher war die Bandscheiben-Kompressionskraft; jedoch traten auch Fälle auf, in denen dies nicht gefunden wurde: beispielsweise aufgrund der Körperform (weil rundlichere Personen schwierig zu greifen sind) oder einer veränderten Ausführungstechnik bei besonders schweren Personen („antizipierte Arbeitsschwere“).

Zusammenfassend wird deutlich, dass das Bewegen schwergewichtiger Menschen aus biomechanischer Sicht über die Grenzen der Erträglichkeit, Schädigungslosigkeit und Ausführbarkeit führt. Bei eher passiven Patienten ist deshalb vor allem der Einsatz von Technischen Hilfsmitteln (z.B. Lifter) notwendig.

Als Download stehen die ermittelten Druckwerte bei verschiedenen Transfers zur Verfügung.

Autor(en): Kuhn, Stefan

10.12.2013

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