Menschen zurück in den Beruf helfen: Eine Aufgabe für Sie?

Ein Sturz auf dem Arbeitsweg oder eine Hautkrankheit wegen zu starker Beanspruchung im Job? Wenn so etwas vorkommt, braucht es Hilfe mit Herz und viel Sachverstand. Die BGW sucht immer wieder engagierte Fachkräfte, die Menschen auf ihrem Weg zur Gesundung begleiten. Informieren Sie sich hier über reizvolle Aufgaben – und Ihr vielleicht künftiges Team.

München

Bild vergrößern Blick über den Münchner Marienplatz mit Frauenkirche im Hintergrund

Typisch München: Marienplatz mit Frauenkirche

Nathalie Müller arbeitet in der Sachbearbeitung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Sie empfängt uns bei der BGW im Herzen von München, im geschäftigen Gebiet nordwestlich des Hauptbahnhofs. Ihr Schreibtisch steht in einem lichtdurchfluteten, renovierten Altbau mit Sprossenfenstern, der so gar nicht nach Versicherung aussieht.

Schicksale begleiten

Ich helfe Versicherten bei gesundheitlichen Problemen. Viele von ihnen kommen aus der Pflege oder kümmern sich um Menschen mit Handicap. Sie leisten schwere körperliche Arbeit, die manche von ihnen krankmacht. Diesen Menschen bei beruflich bedingten, gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu helfen und sie zu unterstützen empfinde ich als eine sehr schöne und sinnvolle Aufgabe.

Die BGW sucht Sie

Sie möchten Menschen helfen, nach Krankheit oder Unfall zurück ins Berufsleben zu kommen? Zuhören und Beratung sind Ihre Stärken, und Sie gehen den Dingen gern auf den Grund? Dann kann die Sachbearbeitung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten bei der BGW genau das Richtige für Sie sein.

Die BGW sucht engagierte Menschen mit einem Herz für die Gesundheit anderer. Ihre Aufgabe ist es, die medizinische Versorgung zu organisieren und alles zu tun, damit Betroffene wieder am beruflichen und sozialen Leben teilnehmen können. Interesse an einem Job mit Tiefgang und gleichzeitig an den Vorteilen des öffentlichen Dienstes?

Sobald wir wieder Personen für die Sachbearbeitung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten suchen, schreiben wir die Stellen unter bgw-online.de/karriere aus und informieren Sie im BGW-Newsletter.

Nathalie Müller arbeitet im sogenannten Schwerfallbereich der Abteilung Berufskrankheiten. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist es zu ermitteln, ob Erkrankungen wie Lärmschwerhörigkeit oder Erkrankungen an der Haut oder der Lendenwirbelsäule beruflich bedingt sind. Hierfür fragt sie bei Arbeitgebern, Ärztinnen und Ärzten sowie Sozialleistungsträgern nach, beauftragt Gutachten und schreibt Bescheide.

„Oft heißt das, Schicksale zu begleiten. Ich bearbeite auch Fälle mit sehr schweren Erkrankungen. Damit umzugehen oder bei einem Todesfall Ermittlungen anzustellen, ist oft eine Herausforderung. Aber die nehme ich gern an, um besonders diesen Menschen und Hinterbliebenen zu helfen.“

Eins mit Stern fürs Team

Schon als Schülerin wusste ich, dass ich mit Menschen arbeiten möchte. Mir war zwar noch nicht klar, was ich konkret mache, aber ich hatte immer den Gedanken: ‚Ich möchte für und mit Menschen arbeiten.‘ Damit meine ich, dass ich mit meiner Arbeit Menschen unterstützen und ihnen helfen möchte – und dies nicht allein, sondern mit Kolleginnen und Kollegen, denen dies genauso wichtig ist wie mir.

Bereits als ich das erste Mal in der Geschäftsstelle war, fühlte ich mich sehr wohl. Mir waren die Beschäftigten und deren Umgang miteinander sofort sympathisch. Ich habe tolle Kollegen und Kolleginnen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mir wurde es sehr leicht gemacht meinen Platz im vorhandenen Team zu finden.

Die BGW legt Wert darauf, dass die Beschäftigten sich weiterentwickeln. Nathalie Müller nimmt an einem Qualifikationsprogramm teil. Dabei eignet sie sich das notwendige Wissen über die gesetzliche Unfallversicherung, Rechtsgrundlagen und Handlungsrichtlinien an. An ihrer Seite hat sie eine Mentorin, die immer zur Stelle ist, wenn guter Rat und fachliche Hilfe gefragt sind.

Checkliste: Was Sie mitbringen!

  • Staatlich anerkannter/ akkreditierter Studienabschluss, der für Tätigkeiten im Gesundheitswesen oder in der Wohlfahrt befähigt (zum Beispiel B.A. Sozialversicherung mit Schwerpunkt Unfallversicherung, B.Sc. Gesundheitswissenschaften oder B.A. Soziale Arbeit)
  • Das Studium muss eine medizinische Ausrichtung oder einen Fokus auf rechtliche Aspekte aufweisen
  • Darüber hinaus haben Sie innerhalb Ihres berufsqualifizierenden Studiums ein Praktikum von mindestens sechs Monaten absolviert und sind bereit, an einer individuellen Qualifizierung teilzunehmen
  • Fachkenntnisse in der Rehabilitation oder Bereitschaft, diese zu erwerben
  • Bereitschaft zu Weiterbildungen

Hamburg

Bild vergrößern Der Hafen mit Sportbooten und der Elbphilharmonie im Hintergrund symbolisieren Hamburg.

Symbol für Hamburg: der Hafen

Anika Stadje erreichen wir im Homeoffice, per Video-Schalte. Sie schätzt es sehr, auch von zu Hause aus arbeiten zu können – und dass Sie sich ihre Zeit frei einteilen kann, dank des Gleitzeitmodells der BGW. Wenn Anika Stadje im Büro arbeitet, sind das szenige Hamburger Schanzenviertel und die beliebten Ladenstraßen von Eimsbüttel jeweils nur einen Spaziergang weit entfernt.

Dankbarkeit der Versicherten

Die Highlights in meiner Arbeit liegen ganz klar in der Dankbarkeit unserer Versicherten. Wir begleiten sie von Anfang an bis zur erfolgreichen Wiedereingliederung. Wir kümmern uns um eine zeitnahe qualitätsgeprüfte Versorgung und stehen ihnen tagtäglich telefonisch mit Rat und Tat zur Seite. So haben die Menschen Zeit das Erlebte zu verarbeiten und gesund zu werden. Wenn jemand mit unserer Arbeit zufrieden ist und uns das sagt, begeistert mich das.

Eine pauschale Anleitung zur Fallbearbeitung gebe es nicht, betont Anika Stadje. Innerhalb von vorgegebenen Ermittlungsabläufen sei es die Aufgabe, selbstständig zu planen und im gesetzlichen Rahmen zu handeln. Jeder Fall sei anders – immer wieder gebe es neue Herausforderungen und Fragestellungen.

Vom Sozialgesetzbuch bis zur Medizin

ist Anika Stadje unterwegs. Die Grundlagen ihrer Arbeit im Sozialgesetzbuch sind nur eine Facette ihres Berufs. Die Spannbreite reicht bis zur Auswertung medizinischer Gutachen. Zusammen mit Ärztinnen, Therapeuten und anderen Leistungsträgern verfolgt sie das Ziel, Gesundheitsschäden von Versicherten zu lindern und zu heilen, damit sie wieder in den Beruf zurückkehren.

Mich interessieren die zahlreichen Themengebiete in denen ich mich bewege. Zum einen muss ich mich im Sozialgesetzbuch auskennen und zum anderen brauche ich medizinisches Grundwissen, etwa aus der Unfallchirurgie. Deshalb habe ich mich für den Einstieg bei der BGW entschieden. Der Austausch mit Medizinerinnen und Therapeuten, die vielen medizinischen Fortbildungen lassen mein Wissen stetig wachsen.