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Liste der Berufskrankheiten  |  U793

In dieser Liste hat der Gesetzgeber festgelegt, welche Erkrankungen als Berufskrankheiten gelten. Der Anerkennung von Berufskrankheiten durch Berufsgenossenschaften sind damit enge Grenzen gesetzt.

Am 1. August 2017 trat die Vierte Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) vom 10. Juli 2017 (BGBI. I S. 2299) in Kraft. Die hier vorliegende Liste der Berufskrankheiten wurde um die BK-Nummern 1320, 1321 und 2115 erweitert. Darüber hinaus wurden bei den BK-Nummern 4104 und 4113 weitere anerkennungsfähige Erkrankungen aufgenommen.

Was ist eine Berufskrankheit?

Als Berufskrankheiten kommen nur solche Erkrankungen infrage, die nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft durch besondere Einwirkungen verursacht sind, denen bestimmte Personengruppen durch ihre Arbeit in erheblich höherem Grade als die übrige Bevölkerung ausgesetzt sind.

Sogenannte Volkskrankheiten wie Muskel- und Skeletterkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen können deshalb in der Regel keine Berufskrankheiten sein.

Verdacht auf Berufskrankheit: Gleich melden!

Der Verdacht auf eine Berufskrankheit muss dem Unfallversicherungsträger gemeldet werden. Hierzu sind Unternehmen, sowie Ärztinnen und Ärzte verpflichtet.

01.08.2017

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