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Coronavirus: Infos für versicherte Unternehmen und Beschäftigte

Covid-19: branchenspezifische BGW-Arbeitsschutzstandards, Infos zu Ihrem Beitragsbescheid, Corona-Hilfen und -Angebote der BGW, Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung, Gefährdungsbeurteilung, Prävention, Schutzausrüstung und Aktuelles.

 

Corona: Hotline für BGW-Mitgliedsbetriebe

Inhalt:
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+++ Arbeitsschutzstandards für verschiedene Branchen (07.06.2021) +++

Warnschild und Text: Arbeitsschutzstandards und Hilfen


(Foto: BGW)

Coronavirus: Arbeitsschutz, Hygiene, Antworten auf häufige Fragen

Für therapeutische Praxen, Tattoo- und Piercingstudios, Kosmetik-, Nagelstudios und Fußpflegeeinrichtungen, Human- sowie Zahnmedizin, ambulante Pflege, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Reha-Kliniken, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sowie soziale Dienste, Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen zur Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Apotheken, Hebammen, Kinderbetreuung und Kindertagesstätten, Friseurhandwerk, Podologie, Bäder gibt es Hilfen, um Beschäftigte, Kunden, Kundinnen sowie Patienten und Patientinnen bei der Behandlung vor dem Coronavirus zu schützen: Den Arbeitsschutzstandard der BGW, die Hautschutzpläne sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Weitere Branchen und Berufe: Infos und Empfehlungen (aktualisiert: 07.06.2021) >>>

Personal testen mit Antigen-Tests (27.04.2021)

Eine Frau hält einen COVID-19-Antigentest in der ausgestreckten Hand

(Foto: AdobeStock/EstanisBS)

Informationen zu Corona-Schnelltests im Betrieb

Arbeitgebende sind verpflichtet, Ihren Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten, mindestens zweimal pro Woche ein Schnelltest-Angebot zu machen - zum Schutz der Beschäftigten und aller weiteren Personen, mit denen sie beruflich Kontakt haben. | mehr

SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung (aktualisiert: 19.04.2021)

Logo des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

BMAS: SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung verlängert

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (ArbSchV) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) wurde vom Kabinett der Bundesregierung bis zum 30.06.2021 verlängert. Die bisherigen Bestimmungen zur Reduzierung betriebsbedingter Personenkontakte bleiben weitgehend unverändert in Kraft. | mehr


Covid-19-Impfungen (12.04.2021)

Eine Hand mit Handschuh hält eine Spritze und Corona-Impfstoff

(Foto: AdobeStock/Leigh Prather)

Impfungen: Was jetzt wichtig ist

Die COVID-19-Impfungen haben begonnen! Die BGW begrüßt Impfangebote für alle, die im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege in Kontakt mit SARS-CoV-2 kommen können. Wir informieren zu Versicherungsschutz- und Arbeitsschutzfragen – und nennen Quellen für weitere Fragen rund um die Impfungen. | mehr


BGW-Angebote: Unterstützung für Versicherte in Krisensituationen (aktualisiert: 02.03.2021)

Frau mit Maske sitzt auf Sofa


(Foto: adobestock/bnenin)

BG Kliniken - Hilfe bei Covid-19-Folgen: Post-Covid-Check

Die Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung sind vielfältig. Für Beschäftigte im Gesundheitswesen ist Hilfe in Sicht: Die BG Kliniken entwickelten zusammen mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ein umfassendes Diagnoseverfahren, den Post-Covid-Check. Dieser bezieht alle relevanten medizinischen Fachbereiche sowie das Reha-Management ein. | mehr

Raus aus dem Krisenmodus

(Foto: AdobeStock/Milles Studio)

Raus aus dem Krisenmodus: Tipps, um Belastungen besser zu bewältigen

Ob in der Notaufnahme, am Pflegebett, beim Krankentransport oder in der Arztpraxis – die Corona-Pandemie fordert uns alle. Diese Tipps helfen dabei, Abstand zu gewinnen und auf sich selbst zu achten. | mehr

Eine Frau telefoniert mit dem Handy.

Angebot in der Corona-Krise: telefonische Krisenberatung
(Foto: www.freepik.com/Yeko Photo Studio)

Telefonische Krisenberatung für BGW-Versicherte

Beschäftigte im Gesundheitsdienst können durch die Pandemie in Extremsituationen geraten. Die BGW unterstützt Versicherte in diesen Fällen mit telefonischer Krisenberatung. | mehr

Eine Frau sitzt vor einem Laptop und lässt sich per Video coachen.

(Foto: AdobeStock/fizkes)

Krisen-Coaching für Führungskräfte und Personen in Verantwortung

Ein Angebot zur Stärkung der psychischen Gesundheit: Sie können bis zu fünf kostenfreie Coaching-Einheiten per Telefon oder Video wahrnehmen. | mehr

Pflegerin, die den Kopf in die Hände stützt und grübelnd auf ein Handy schaut, das auf dem Tisch liegt

Professionelle therapeutische Unterstützung kann notwendig werden.
(Foto: Fotolia/Miriam Dörr)

Das Krankenhaus im Ausnahmezustand: Unterstützung für Beschäftigte in der Krisensituation

Die Corona-Pandemie stellt Krankenhäuser vor erhebliche neue Herausforderungen. Was können Sie in der Situation tun? Die BGW unterstützt Sie. Informieren Sie sich hier über Arbeitsorganisation, persönliche, individuelle Maßnahmen und Beratungsangebote. | mehr



Richtig Lüften in Corona-Zeiten (aktualisiert: 23.10.2020)

Eine Hand öffnet ein Fenster

(Foto: AdobeStock/thingamajiggs)

Informationen und Empfehlungen zum Lüftungsverhalten an Arbeitsplätzen

Häufiges und richtiges Lüften kann helfen, ein Übertragungsrisiko durch an Aerosolen anhaftenden Krankheitserregern deutlich zu reduzieren. Wir haben für Sie einige externe Links zusammengestellt, die Ihnen Tipps geben wie Räume unter Corona Bedingungen richtig gelüftet werden sowie Hintergrundinfos zum Thema liefern. | mehr

Prävention: Gefährdungsbeurteilung, Brancheninfos, Schutzmaßnahmen, Schutzausrüstung und branchenspezifische Arbeitsschutzstandards

Gesund im Betrieb - trotz Coronavirus-Pandemie (aktualisiert 29.01.2021)

Die BGW bietet eine Reihe von branchenspezifischen Arbeitsschutzstandards, um Unternehmen Sicherheit über die an sie gestellten Anforderungen zu geben und das Infektionsrisiko zu vermindern. Dabei sind auch staatliche Regelungen und Vorgaben zu berücksichtigen. Schauen Sie in der Übersicht der veröffentlichten branchenspezifischen BGW-Arbeitsschutzstandards für die Corona-Zeit, ob Ihre Branche dabei ist.

Was gilt, wenn für meine Branche kein BGW-Arbeitsschutzstandard vorliegt?

Wenn für Ihre Branche kein Standard vorliegt, gilt: Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet alle Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit zu beurteilen und Schutzmaßnahmen für die jeweilige betriebliche Situation festzulegen. Ändern sich - wie durch das Coronavirus - die Arbeitsbedingungen, ist die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren. Das heißt: Betriebe sind auch ohne konkrete Festlegungen verpflichtet, die Gefährdungsbeurteilung um Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergänzen.

Einen allgemeinen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel sind neben der zeitlich befristeten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung mit Maßnahmen zum Infektionsschutz vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht worden. Sie bieten den Unternehmen eine gewisse Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung und bilden die Grundlage für die branchenspezifischen Standards der Berufsgenossenschaften. Gelten höhere Anforderungen durch Verordnungen des Bundes, der Länder bzw. der Landkreise, so haben diese Vorrang.


+++ DGUV-Check-Up Homeoffice (29.03.2021) +++

DGUV: Check-Up Homeoffice

Die Arbeit im Homeoffice gewinnt immer mehr an Bedeutung und stellt Arbeitgebende sowie Beschäftigte vor Herausforderungen. Die zeitweilige Arbeit im privaten Umfeld muss entsprechend Arbeitsschutzgesetz und Arbeitszeitgesetz gestaltet werden. Die beiden Checklisten der DGUV geben Beschäftigten konkrete Gestaltungsempfehlungen und können von Arbeitgebenden als Unterstützung bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen genutzt werden.

Die Checkliste ist als Kurz- und Langform verfügbar:

DGUV: Check-Up Homeoffice - Langversion

DGUV: Check-Up Homeoffice - Kurzversion


DGUV-Plakat zu allgemeinen Schutzmaßnahmen (26.06.2020)

DGUV: Coronavirus - Plakat zu allgemeinen Schutzmaßnahmen

Nutzen Sie das von der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung veröffentlichte Plakat zum arbeitsschutzgerechtem Verhalten in der Corona-Pandemie. Die beschriebenen Schutzmaßnahmen haben zum Ziel, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.| mehr


DGUV kommmitmensch: Führen in Zeiten der Pandemie (17.09.2020)

DGUV kommmitmensch: Führen in Zeiten der Pandemie

Führungskräfte haben in Krisenzeiten mehr denn je einen herausfordernden Job. Von der betrieblichen Pandemieplanung bis zur gesunden Fehlerkultur. Diese Praxishilfe stellt verschiedene Handlungshilfen vor, die Führungskräfte in Pandemiezeiten dabei unterstützen gesundheitsfördernd zu führen. | mehr

 

Weitere Branchen und Berufe: Infos und Empfehlungen (aktualisiert: 07.06.2021)

 

Apothekerin mit Mundschutz

(Foto: adobe/phoenix021)

Coronavirus und Apotheken: Arbeitsschutzstandard und Antworten auf häufige Fragen
Apotheken haben eine wichtige Funktion - gerade während der Corona-Pandemie. Der Branchenstandard wurde angepasst: Neue gesetzliche Vorgaben aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des BMAS sind eingeflossen. | mehr

Aktualisiert: 03.05.2021

 

Wirlpool im Schwimmbad

(Foto: Jens Schmidt)

Coronavirus und Bäder

Wichtige Informationen zum Arbeitsschutz beim Betrieb von Bädern | mehr

Aktualisiert: 21.07.2020

 

Frau auf dem Sofa bei der Therapie

(Foto: adobe/loreanto)

BGW: Coronavirus, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen sowie soziale Dienste: Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es einige besondere Auflagen zu beachten. Damit sich niemand mit dem Coronavirus ansteckt, bietet die BGW den branchenspezifischen Arbeitsschutzstandard, eine Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

24.07.2020

 

In der Pandemie sicher lehren, arbeiten und studieren – dafür gibt es viele wertvolle Empfehlungen und Hinweise.

Wichtige Seiten rund um den Arbeitsschutz in Schulen sowie Hochschulen in Corona-Zeiten finden Sie hier:

 

Logo DGUV

DGUV - Fachbereich Bildungseinrichtungen: Corona-Schutzstandards

Hier finden Sie SARS-CoV-2 Schutzstandards für Schulen und Kitas, aber auch für Hochschulen. Außerdem stellt sich der Fachbereich vor. | mehr

 

Logo DGUV

DGUV - Fachbereich Bildungseinrichtungen: SARS-CoV-2 – Schutzstandard Schule

Konkretisierung des Arbeitsschutzstandards des Bundesarbeitsministeriums für Schulen. Für mehr Sicherheit und Gesundheit beim Lehren und Lernen in der Pandemie. | mehr

 

Logo DGUV

DGUV - Fachbereich Bildungseinrichtungen: SARS-CoV-2 – Schutzstandard für Hochschulen und Forschungseinrichtungen

So lässt sich der Arbeitsschutzstandard des Bundesarbeitsministeriums vor Ort umsetzen. Mit Hinweisen für die Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung. | mehr

 

Auch auf andere Vorgaben achten

Ergänzend – oder über die BGW-Standards hinausgehend – gibt es zu vielen Themen rechtliche Vorgaben, beispielsweise von Bundesländern oder Bund, die einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich umfassend, was für Ihren Betrieb/Ihre Institution gilt.

 

Aktualisiert: 12.11.2020

 

Eine Frau rollt mit einer Hand einen Igelball über Ihren Arm

(Foto: stock.adobe.com/tm-photo)

Coronavirus und Ergotherapie - neuer gemeinsaner Arbeitsschutzstandard für therapeutische Praxen

Aufgrund vergleichbarer Bedingungen hat die BGW nun in einem gemeinsamen Branchenstandard die Vorgaben für Praxen für Physiotherapie, medizinische Massage, Ergotherapie, Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie gebündelt. Neue gesetzliche Vorgaben aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des BMAS sind eingeflossen. | mehr

Aktualisiert: 06.04.2021

Haare werden mit einer Schere geschnitten

(Foto: Werner Bartsch)

Coronavirus und Friseurhandwerk - Arbeitsschutz, Hygiene, Antworten auf häufige Fragen

Damit sich im Friseursalon weder Beschäftigte noch Kunden oder Kundinnen mit dem Coronavirus anstecken, hat die BGW den Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk überarbeitet. Er ist nun angepasst an die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr

Aktualisiert: 08.02.2021

 

Gepflegte Hände und Füße mit Tulpen

(Foto: adobe/forma82)

Coronavirus, Fußpflegeeinrichtungen und Nagelstudios - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformation und Antworten auf häufige Fragen

Um alle Beteiligten vor dem Coronavirus zu schützen, hat die BGW Hilfen entwickelt: Der Arbeitsschutzstandard der BGW sowie Antworten auf häufige Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr

Aktualisiert: 15.02.2021

 

Coronavirus und Hebammen: Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Worauf müssen Hebammen bei ihrer Arbeit achten? Wie schützen Sie sich, die Mutter sowie das Neugeborene vor dem Coronavirus: Der Arbeitsschutzstandard der BGW sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

 

Aktualisiert: 04.05.2021

 

Arzt mit Mundschutz

(Foto: adobe/lev dolgachov)

Coronavirus, Humanmedizin - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Die Humanmedizin ist in den aktuellen Zeiten der Corona-Pandemie von besonderer Relevanz. Die BGW bietet den Arbeitsschutzstandard sowie Hinweise zum Schutz der Beschäftigten und Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Aktualisiert: 11.02.2021

 

Kinderhand setzt Bauklötze aufeinander. Im Hintergrund verschwommen weitere Gegenstände

(Foto: pixabay/ Esi Grünhagen)

Coronavirus: Kinderbetreuung und Kindertagesstätten - Arbeitsschutz, Antworten auf häufige Fragen und Infos

Zum Arbeitsschutzstandard der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Hinweise, um Beschäftigte und Kinder vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen und Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Aktualisiert: 11.12.2020

 

Mandeln mit Seife

(Foto: Eva-Maria Miehling)

Coronavirus und Kosmetikstudios - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformation und Antworten auf häufige Fragen

Damit sich bei der kosmetischen Behandlung niemand mit dem Coronavirus ansteckt, hat die BGW den Arbeitsschutzstandard für Kosmetikstudios erarbeitet. Außerdem: Antworten auf häufige Fragen. Die Seite wird fortlaufend ergänzt. | mehr

Aktualisiert: 15.02.2021

 

Logo Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Empfehlungen zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Point-Of-Care-SARS-CoV-2 Diagnostik

Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es einige besondere Auflagen zu beachten. Damit sich bei der Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie, Ergo- oder Physiotherapie sowie in medizinischen Massagepraxen niemand mit dem Coronavirus ansteckt, bietet die BGW branchenspezifische Arbeitsschutzstandards, eine Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Veröffentlicht: 26.08.2020

Frau drückt ihre Finger in die Wangen und spitzt ihre Lippen

(Foto: stock.adobe.com/OksanaKuzmina)

Coronavirus - neuer gemeinsaner Arbeitsschutzstandard für therapeutische Praxen

Praxen für Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie finden die aktuellen Vorgaben nun in einem gemeinsamen Branchenstandard, der auch für Physiotherapie, medizinische Massage und Ergotherapie gilt. Aufgrund vergleichbarer Bedingungen hat die BGW die Regelungen für diese Berufsgruppen gebündelt. Neue gesetzliche Vorgaben aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des BMAS sind in den Standard eingeflossen. | mehr

Aktualisiert: 06.04.2021

Ärztin mit Haube, Mundschutz und Schutzbrille zieht sich Einmalhandschuhe an


(Foto: Kröger + Gross)

Coronavirus - Pflege und Betreuung: Arbeitsschutzstandards
Das sind die Auflagen während der Coronavirus-Pandemie. Aktualisiert: Der Corona-Arbeitsschutzstandard für die ambulante Pflege. | mehr

Aktualisiert: 07.06.2021 

Physiotherapeut und Frau mit Theraband

(Foto: adobe/Andrey Popov)

Coronavirus und Physiotherapie - neuer gemeinsaner Arbeitsschutzstandard für therapeutische Praxen

Aufgrund vergleichbarer Bedingungen hat die BGW nun in einem gemeinsamen Branchenstandard die Vorgaben für Praxen für Physiotherapie, medizinische Massage, Ergotherapie, Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie gebündelt. Neue gesetzliche Vorgaben aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des BMAS sind eingeflossen. | mehr

Aktualisiert: 06.04.2021

Hand schneidet Fußnagel

(Foto: LichtRaum Studios)

Coronavirus und Podologie - Arbeitsschutzstandard und Antworten auf häufige Fragen

Aktualisierte Vorgaben auf Grundlage der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung des BMAS: Um bei der podologischen Behandlung weder Beschäftigte noch Patienten oder Patientinnen mit dem Coronavirus anzustecken, bietet die BGW den Arbeitsschutzstandard für die Podologie sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. | mehr

Deutscher Verband für Podologie (ZFD): Corona-Infos für Podologen (Stand 26.04.2021)

Der Verband ZFD bietet neben Antworten auf häufige Fragen auch Corona-News. | mehr

Aktualisiert: 26.04.2021

 

Gliederpuppen mit Sitzball

(Foto: Fotolia/Clemens Schuessler)

Coronavirus und Reha-Kliniken: Arbeitsschutzstandard und Antworten auf häufige Fragen

Um sich beim Arbeiten in der Pandemie nicht anzustecken, bietet die BGW den Arbeitsschutzstandard für Reha-Kliniken sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. | mehr

Aktualisiert: 29.07.2020

 

Angestellte im Außendienst der Schädlingsbekämpfung haben aufgrund Ihrer Tätigkeit Kontakte zu Kunden und Kundinnen aus unterschiedlichen Branchen.

Auch Einsätze in Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege sind möglich. Liegen dort bestätigte oder Verdachtsfälle von SARS-Cov-2 oder der Krankheit Covid-19 vor, sind besondere Maßnahmen zu treffen.

 

Schädlingsbekämpfer in Schutzkleidung mit Spritzgerät

(Foto: AdobeStock/Uwe Annas)

BGW: Handlungsempfehlungen und Hygienemaßnahmen für die Schädlingsbekämpfung

Die Handlungsempfehlungen für die Schädlingsbekämpfung dienen dem Schutz der Beschäftigten | mehr

Aktualisiert: 06.04.2020

 

Tattoonadel auf Haut

(Foto: adobe/studio v-zwoelf)

Coronavirus, Tattoo- und Piercingstudios - Arbeitsschutzstandard und Antworten auf häufige Fragen

Weder beim Piercen, noch beim Tätowieren lässt sich der Körperkontakt komplett vermeiden. Damit sich trotzdem keiner mit dem Coronavirus ansteckt, gibt es den aktualisierten Arbeitsschutzstandard der BGW sowie Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Aktualisiert: 05.03.2021

"Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet", so die Bundesregierung.

Aktualisiert: 03.04.2020

 

Mann mit Gehörschutz an Maschine

(Foto: Bartsch, Werner)

Coronavirus: Arbeitsschutzstandard für Beschäftigte in Werkstätten für Mensche mit Behinderungen

Die BGW hat den Arbeitsschutzstandard für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen entwickelt, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Beschäftigte vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Außerdem finden Sie hier die Datenschutzinformation sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen. | mehr

Aktualisiert: 10.11.2020

 

Frau beim Zahnarzt

(Foto: adobe stock/Vasyl)

Coronavirus, Zahnmedizin - Arbeitsschutzstandard, Datenschutzinformationen und Antworten auf häufige Fragen

Die Zahnmedizin ist in den aktuellen Zeiten der Corona-Pandemie von besonderer Relevanz. Die BGW bietet den Arbeitsschutzstandard sowie Hinweise zum Schutz der Beschäftigten und Antworten auf häufige Fragen. | mehr

Aktualisiert: 11.02.2021

Informationen für Durchgangsärztinnen und Durchgangsärzte

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Durchgangsarztverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung haben die Landesverbände der DGUV zusammengestellt. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt. | mehr

Aktualisiert: 08.04.2020

 

 

DGUV-Logo

DGUV: Branchenspezifische Corona-Arbeitsschutzstandards

Ist Ihre Branche nicht dabei? Informieren Sie sich über weitere Branchenstandards auf der Seite der DGUV. Diese bietet eine Übersicht aller Branchen und der zuständigen Berufsgenossenschaften. | mehr

 

Auch auf andere Vorgaben achten

Ergänzend – oder über die BGW-Standards hinausgehend – gibt es zu vielen Themen rechtliche Vorgaben, beispielsweise von Bundesländern oder Bund, die einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich umfassend, was für Ihren Betrieb/Ihre Institution gilt.

Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel (aktualisiert: 26.01.2021)

Person mit Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmittelspender und Einweghandschuh

Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel & Co: Antworten auf häufige Fragen

Wegen der aktuellen Pandemie besteht deutschlandweit eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach zum Beispiel Schutzmasken, Händedesinfektionsmittel und anderen Produkten. Aktuelle Neuigkeiten für Betriebe zum Thema. | mehr

Illustration verschiedener Masken


(Foto: BGW/GDA)

BGW Masken-Kompass – Tipps zur richtigen Maskenwahl
Welche Maske hilft bei welchem Anlass? Wie erkenne ich hochwertige Produkte? Der BGW Masken-Kompass zeigt verschiedene Masken und hilft, diese situationsgerecht richtig anzuwenden. | mehr

 

Erste Hilfe: Handlungshilfen, Kurs-Absagen und Homeoffice (aktualisiert: 07.06.2021)

Im Rahmen der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat die DGUV zielgruppenspezifische Handlungshilfen sowohl für Unternehmen als auch für betriebliche Ersthelfende und ermächtigte Ausbildungsstellen erarbeitet. Diese stehen als aktuelle Version zum Herunterladen zur Verfügung:


Alles Weitere zum Thema Kurs-Absagen sowie zur Ersten Hilfe im Homeoffice.

Versicherungsschutz, Berufskrankheit und Kosten für Testungen

Berufskrankheiten-Anzeige, Sammelanzeige und Kostenübernahme von Testungen bei Covid-19-Verdacht (aktualisiert: 22.04.2021)

Die Erkrankung von versicherten Personen infolge einer nachweislich beruflich erworbenen Infektion mit dem Corona-Virus wird als Berufskrankheit anerkannt, soweit hierfür die rechtlichen Voraussetzungen im Einzelfall vorliegen. | mehr

Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung (aktualisiert: 17.09.2020)

Versicherte der BGW, die sich in Deutschland im Rahmen ihrer versicherten Tätigkeit mit Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) infizieren, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Unternehmen haben aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Schwierigkeiten, die nötige persönliche Schutzausrüstung (PSA) für ihre Mitarbeitenden zu beschaffen. Wenn aufgrund einer Notsituation bei der Versorgung erkrankter Personen ohne PSA oder ohne hinreichende PSA gearbeitet werden musste und sich eine versicherte Person infiziert hat, wird die BGW von einer Regressprüfung und Regressnahme Abstand nehmen.

Versicherte Unternehmen haben jedoch dafür Sorge zu tragen, dass immer wieder versucht wird, die notwendige PSA zu erhalten. Das sollte auch dokumentiert werden. Die BGW empfiehlt, entsprechende Unterlagen (z. B. Mitteilungen über Nichtlieferbarkeit von PSA) zu archivieren.

Aktualisiert: 25.03.2020

Der Bundesgesundheitsminister hat an die Kliniken in Deutschland appelliert, auf Studierende und Personal aus dem Ruhestand zurückzugreifen. Der Einsatz dieser Gruppen solle demnach möglichst unverzüglich geplant und die Personen unmittelbar ausgebildet werden. Ähnliche Bestrebungen gibt es in anderen Einrichtungen.

In Bezug auf den Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung gilt:

  • Niedergelassene Ärzte oder Ärzte, die in der Virusbekämpfung auf Honorarbasis tätig werden (z.B. aus dem Ruhestand reaktiviert):

    Für niedergelassene Ärzte besteht Versicherungsschutz auch im Rahmen zusätzlicher übernommener Aufgaben dann, wenn sie eine freiwillige Versicherung bei der BGW abgeschlossen haben. Sofern eine solche Versicherung nicht abgeschlossen wurde, besteht in aller Regel kein Versicherungsschutz. Unter "Freiwillige Versicherung - Merkblatt und Antrag" finden sich Informationen zu Umfang und Kosten.

    Dasselbe gilt für Ärzte, die ohne Niederlassung auf Honorarbasis tätig werden. Dieser Personenkreis steht nur bei entsprechendem vorherigem Abschluss einer freiwilligen Versicherung bei der BGW unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung (§ 6 Abs. 1 i.V.m. § 4 Abs. 3 SGB VII).

  • Angestellte Ärzte oder anderes medizinisches/pflegerisches Personal
    Hier kommt es darauf an, ob die Personen unter Weitergewährung ihres Arbeitsentgelts von ihrem Arbeitgeber oder Arbeitgeberin in einer vergleichbaren Form der Versorgung eingesetzt werden. Dann bleiben sie als Beschäftigte unfallversichert.

    Wird das Arbeitsentgelt zwar weitergezahlt, aber eine vollkommen andere Tätigkeit für ein anderes Unternehmen, für eine Gemeinde oder eine andere Organisation übernommen, so kommt Unfallversicherungsschutz über jene Institution in Betracht. Siehe: Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeit in Unternehmen des Gesundheitsdienstes.

  • Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeiten in Unternehmen des Gesundheitsdienstes

    Für solche Tätigkeiten im Rahmen der Corona-Krise wird in aller Regel Versicherungsschutz kraft Gesetzes (also automatisch und ohne vorherige Anmeldung) bestehen.

    Es empfiehlt sich allerdings in solchen Fällen, dass das Unternehmen beim Unfallversicherungsträger, bei dem es Mitglied ist (Unfallkasse zum Beispiel bei staatlichen Krankenhäusern und den meisten Universitätskliniken; BGW bei Kassenärztlichen Vereinigungen, Ärztekammern und privaten Unternehmen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege) nachfragt und sich den Versicherungsschutz bestätigen lässt. Bei einer Tätigkeit im Auftrag eines Gesundheitsamtes ist immer die regionale Unfallkasse zuständig. Siehe: Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeit in Unternehmen des Gesundheitsdienstes.

  • Einsatz von Studierenden der Medizin

    Der unentgeltliche Einsatz von Studierenden der Medizin bei Tests oder Krankenbehandlungen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie steht unter Versicherungsschutz.

    Ob die regionalen Unfallkassen oder gegebenenfalls die BGW für den Versicherungsschutz zuständig sind, richtet sich danach, ob die Tätigkeit als Bestandteil des Studiums ausgeübt wird bzw. in diesen Rahmen eingebettet ist und bei welchem Unfallversicherungsträger die Einrichtung (etwa das Universitätsklinikum, das An-Institut) Mitglied ist. Auch dies wird in den meisten Fällen die regionale Unfallkasse sein. In Zweifelsfällen empfiehlt sich eine Nachfrage bei der Unfallkasse oder bei der BGW, falls das Unternehmen Mitglied der BGW ist. Erfolgt der unentgeltliche Einsatz in einer Arztpraxis, besteht der Versicherungsschutz über die BGW.

    Problematisch ist an dieser Stelle in unfallversicherungsrechtlicher Hinsicht die Gewährung von Honoraren. Eine Tätigkeit auf Honorarbasis ist, sofern die Höhe ein geringes Taschengeld in Form einer pauschalen Aufwandsentschädigung überschreitet, keine unentgeltliche Tätigkeit, sondern eine selbstständige/ freiberufliche Tätigkeit. Wenn eine selbstständige Tätigkeit vorliegt, fallen für jeden angefangenen Monat der Tätigkeit Beiträge auf Basis der Mindestversicherungssumme zur BGW an, die auch bei einer nur vorübergehenden Tätigkeit unter Umständen das Honorar entwerten.

Aktualisiert: 31.03.2020

Beschäftigte in ärztlichen Praxen stehen während ihrer Arbeit unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Praxisunternehmer und Praxisunternehmerinnen unterliegen diesem Schutz hingegen nur dann, wenn sie sich freiwillig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert haben.

Zu den Informationen zur freiwilligen Versicherung für Ärztinnen und Ärzte.

Aktualisiert: 12.03.2020

Maßgeblich ist nicht der Ort der Tätigkeit, sondern die Frage, ob die Tätigkeit in einem engen Zusammenhang mit den beruflichen Aufgaben steht. Das Bundessozialgericht spricht hier von der Handlungstendenz, denn ein Unfall steht nur dann unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn er infolge der versicherten Tätigkeit eingetreten ist.

Das heißt zum Beispiel: Fällt eine Versicherte die Treppe hinunter und verletzt sich dabei, weil sie im Erdgeschoss die unterbrochene Internetverbindung überprüfen will, die sie für die dienstliche Kommunikation benötigt, wäre dieser Unfall versichert. Fällt sie hingegen die Treppe hinunter, weil sie eine private Paketsendung entgegennehmen will, wäre dies nicht versichert.

Tipps der DGUV für Unternehmen und Beschäftigte: Home-Office - So bleibt die Arbeit sicher und gesund.

Aktualisiert: 31.03.2020

In der aktuellen Situation kann es dazu kommen, dass die Versorgung von Unternehmen im Gesundheitsdienst mit der notwendigen Ausstattung zum Schutz vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (zum Beispiel geeignete Atemschutzmasken) nicht immer sichergestellt werden kann. Sollte aus diesem Grund die notwendige Schutzausrüstung nicht vorhanden sein, schließt dies im Falle einer beruflich erworbenen Infektion den Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus.

Aktualisiert: 30.03.2020

Der Versicherungsschutz bleibt auch bestehen, wenn versicherte Personen bei ihrer Arbeit arbeitsschutzrechtliche Vorgaben oder die Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts nicht beachten, zum Beispiel weil sie beim Umgang mit Erkrankten keine der im Betrieb vorhandenen Atemschutzmasken oder Handschuhe tragen. Letzteres ist ausdrücklich gesetzlich festgelegt worden; so heißt es im Sozialgesetzbuch SGB VII: "Verbotswidriges Verhalten schließt den Versicherungsfall nicht aus."

Durch die Missachtung (arbeitsschutz-)rechtlicher Gebote und/oder Verbote verlieren die versicherten Personen grundsätzlich nicht ihren Schutz in der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt selbst dann, wenn die Infektion bei Beachtung dieser Gebote/Verbote nachweislich nicht stattgefunden hätte.

Aktualisiert: 12.03.2020

Grundlage für die Einhaltung der Pflichten als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin ist eine sorgfältig durchgeführte und dokumentierte Gefährdungsbeurteilung. Wichtig ist, das Bemühen um die Berücksichtigung sowie die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen nach-weisen zu können. Konsequenzen im Sinne eines Regresses sind nur zu befürchten, wenn eine Verletzung dieser Pflichten nachweisbar ist. Ein Regress ist nur dann möglich, wenn das Unternehmen die Erkrankung oder Infektion der Beschäftigten durch einen groben Sorgfaltspflichtverstoß verursacht hat.

Gerade deshalb sind im Sinne des Gesundheitsschutzes – besonders in Pandemie-Zeiten – die umfassenden Empfehlungen der BGW von hoher Bedeutung. Sie schützen Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher. Im Falle von Betriebsbesichtigungen durch die BGW oder die Gewerbeaufsicht geht es daher um die Einhaltung dieser Empfehlungen.

Aktualisiert: 17.09.2020

Kita- und Schulkinder, die in einer Notbetreuung in Kitas oder Schulen sind, weil Ihre Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur arbeiten, stehen weiterhin unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Zuständig hierfür sind im Regelfall die Unfallkassen.

Organisieren Eltern zum Ersatz der Betreuung durch Kita oder Schule die Kinderbetreuung, so handelt es sich um eine private Tätigkeit, bei der weder Eltern noch Kinder unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Dann ist die gesetzliche Krankenversicherung der richtige Ansprechpartner.

Aktualisiert: 25.03.2020

Sind Bundesfreiwillige auch dann unfallversichert, wenn sie aktuell nicht in ihrer ursprünglichen Einsatzstelle, sondern in anderen Einrichtungen tätig werden?

Ja, der gesetzliche Unfallversicherungsschutz über die originäre Einsatzstelle bleibt unter bestimmten Voraussetzungen erhalten. Weitere Einzelheiten und einen Mustertext für die notwendige schriftliche Vereinbarung finden Sie unter www.freiwillige-helfen-jetzt.de

Gilt der Versicherungsschutz auch auf Wegen, wenn der Einsatz nicht in der ursprünglichen Einsatzstelle erfolgt, sondern in einem anderen gemeinwohlorientierten Einsatzbereich?

Ja, der Versicherungsschutz erstreckt sich auch auf die mit dem "erweiterten Einsatzbereich" verbundenen Wege.

Sind Bundesfreiwillige, deren Einsatzstelle wegen der Covid-19-Pandemie geschlossen ist und die deshalb vom Dienst freigestellt sind, unfallversichert, wenn sie während der Freistellung als freiwillige Saisonkräfte in der Landwirtschaft arbeiten?

Der Einsatz in kommerziellen Einrichtungen und Unternehmen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ist nicht zulässig, weil diese Unternehmen nicht gemeinwohlorientiert sind. Deshalb scheidet Versicherungsschutz über die nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz anerkannte Einsatzstelle aus. Bei unentgeltlicher Arbeit als Saisonkraft in der Landwirtschaft kommt aber Versicherungsschutz über das landwirtschaftliche Unternehmen bei der Sozialversicherung Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) in Betracht.

Aktualisiert: 09.04.2020

In der Corona-Krise werden vielerorts Initiativen gegründet, um beispielsweise Nachbarschaftsdienste für hilfebedürftige Personen zu übernehmen. Dabei handelt es sich in der Regel um vorübergehende lose Zusammenschlüsse privater Natur. Für diese besteht kein Versicherungsschutz über die BGW. Unentgeltliche/ ehrenamtliche Tätigkeiten sind nur dann über die BGW versichert, wenn sie in Unternehmen des Gesundheitsdienstes und der Wohlfahrtspflege geleistet werden. Wird aus einem vorübergehenden losen Zusammenschluss eine auf Dauer angelegte Einrichtung, z.B. in Trägerschaft eines Vereins, muss dieses Unternehmen bei der BGW angemeldet werden. Prüfen Sie im Einzelfall, ob sich für vorübergehende private Initiativen, die nicht bei der BGW versichert sind, möglicherweise ein Versicherungsschutz über die regional zuständige Unfallkasse ergibt.

Aktualisiert: 25.03.2020

Für Beschäftigte oder ehrenamtliche Mitarbeitende greift der Versicherungsschutz auch dann, wenn sie von ihrem Arbeitgeber ins Ausland entsendet werden und sich dort nachweislich durch ihre berufliche Tätigkeit infizieren. Wesentliche Voraussetzung ist, dass ein inländisches Beschäftigungsverhältnis über die Zeit des Auslandeinsatzes hinaus besteht.

Falls Beschäftigte oder selbstständig Tätige innerhalb der Europäischen Union entsandt werden, bedarf es einer sogennanten A1-Bescheinigung. Für die Ausstellung ist in der Regel die Krankenkasse zuständig, oder wenn keine Krankenversicherungspflicht besteht: die Deutsche Rentenversicherung. Gemäß § 106 SGB IV wird die A1-Bescheinigung innerhalb von drei Arbeitstagen nach elektronischer Antragsstellung übermittelt. Die A1-Bescheinigung weist aus, welches nationale Recht anzuwenden ist, und Personen, für die danach das deutsche Recht gilt, sind auch im Ausland in gleichem Umfang versichert als wären sie im Inland tätig. Die A1-Bescheinigung ist für alle Träger der Sozialversicherung und auch für die Träger der anderen Mitgliedstaaten verbindlich und ist im Ausland stets bei sich zu führen.

Für Einsätze außerhalb der Europäischen Union besteht während einer Entsendung in der Regel Versicherungsschutz über die sogenannte „Ausstrahlung“ nach § 4 SGB IV. Sollte dieser Versicherungsschutz nicht bestehen, bietet die BGW die Möglichkeit einer freiwilligen Auslandsversicherung. Mehr zur gesetzlichen Unfallversicherung bei Aufenthalten im Ausland.

Aktualisiert: 25.03.2020

Versicherungsschutz in Impfzentren (aktualisiert: 29.01.2021)

Der Betrieb von Impfzentren ist bundesweit nicht einheitlich geregelt oder organisiert. Soweit die Länder, Kreise oder Kommunen unmittelbar oder mittelbar als Betreiber von Impfzentren auftreten, sind diese Unternehmen Mitglieder der kommunalen Unfallversicherungsträger (UV-Träger) der öffentlichen Hand (Unfallkassen bzw. Gemeindeunfallversicherungsverbände). Diese UV-Träger der öffentlichen Hand sind dann für die Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten aller Beschäftigten oder ehrenamtlich Tätigen in den Impfzentren zuständig.

Als Betreiber oder Mitbetreiber von Impfzentren kommen unter Umständen auch große Hilfeleistungsorganisationen wie "Deutsches Rotes Kreuz (DRK)", "Bayerisches Rotes Kreuz (BRK)", "Arbeiter-Samariter-Bund (ASB)", "Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH)", "Malteser Hilfsdienst (MHD)" oder vergleichbare Organisationen in Betracht. Für diese Unternehmen besteht grundsätzlich eine geteilte Zuständigkeit zwischen den UV-Trägern der öffentlichen Hand und der BGW. Der Betrieb eines Corona-Impfzentrums fällt unter die Begriffe "Hilfeleistung in Unglücksfällen" / "Katastrophenschutz" und gehört damit in die sachliche Zuständigkeit der UV-Träger der öffentlichen Hand. Dies gilt auch für Hilfspersonal, das nicht originär bei der Impfung tätig wird, sondern z. B. in der begleitenden Organisation.

Soweit andere Mitgliedsbetriebe der BGW als Betreiber von Impfzentren auftreten, fällt der Betriebsteil Impfzentrum ausnahmsweise in die Zuständigkeit der UV-Träger der öffentlichen Hand und kann nicht durch die BGW versichert werden. Betreibt ein Mitgliedsbetrieb der BGW ein Impfzentrum, sind für alle hierfür eingestellten Beschäftigten, ehrenamtlich Tätigen und auf Honorarbasis tätigen Ärztinnen und Ärzte des Impfzentrums die UV-Träger der öffentlichen Hand zuständig. Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten sind an diese Unfallversicherungsträger zu melden.

Aktualisiert: 17.03.2021

Unfallmeldungen aus Impfzentren sind grundsätzlich den UV-Trägern der öffentlichen Hand zuzuleiten. Dies betrifft insbesondere Unfälle versicherter Personen aus den Bereichen

  • Verwaltungspersonal
  • Sicherheitspersonal
  • medizinisches Personal
  • ehrenamtlich Tätige

Aktualisiert: 17.03.2021

Rückwirkend zum 15.12.2020 wurde der Versicherungsschutz für ärztliche Tätigkeiten in Impfzentren im Rahmen einer neuen gesetzlichen Regelung sichergestellt. Für Ärztinnen und Ärzte, die in einem Impfzentrum beschäftigt oder im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit tätig werden, besteht gemäß § 218g Abs. 3 SGB VII gesetzlicher Versicherungsschutz. Die Meldung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten ist an die örtlich zuständigen Unfallversicherungsträger (UV-Träger) der öffentlichen Hand (z. B. Unfallkassen) zu richten. Falls für diese Tätigkeit ein Arbeitsentgelt vereinbart wurde, ist dieses nicht meldepflichtig.

Bis zum Inkrafttreten der gesetzlichen Neuerung bestand für freiberuflich tätige Ärztinnen und Ärzte, die auf Honorarbasis für ein Impfzentrum tätig wurden, die Möglichkeit, eine freiwillige Versicherung bei der BGW abzuschließen. Der gesetzliche Versicherungsschutz ist jedoch vorrangig und lässt keinen Raum mehr für eine freiwillige Versicherung. Die bestehenden freiwilligen Versicherungen von Ärztinnen und Ärzten, die ausschließlich für ein Impfzentrum tätig werden, sind seitens der BGW zu beenden.

Beschäftigte, die von ihrem Arbeitgeber an ein Impfzentrum abgeordnet bzw. dorthin überlassen werden und deren Entgelt vom "Stammbetrieb" fortgezahlt wird, sind weiterhin über ihren "Stammarbeitgeber" unfallversichert. Erfolgt eine Freistellung von der Beschäftigung, wird in der Regel der Versicherungsschutz über den Unternehmer des Impfzentrums erfolgen.

Dies gilt auch für neu rekrutiertes Personal von Hilfeleistungsorganisationen wie Deutschem Roten Kreuz (DRK), Bayerischem Roten Kreuz (BRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) oder vergleichbaren Organisationen, das ausschließlich und befristet für den Betrieb der Impfzentren angestellt wird. Das Personal fällt in diesem Zusammenhang ebenfalls unter die Begriffe "Hilfeleistung in Unglücksfällen" / "Katastrophenschutz" und gehört damit in die sachliche Zuständigkeit der UV-Träger der öffentlichen Hand.

Aktualisiert: 12.04.2021

Ihre freiwillige Versicherung umfasst sowohl Ihre selbstständige Praxistätigkeit als auch die weiteren von Ihnen im Rahmen der selbstständigen Tätigkeit erbrachten ärztlichen Leistungen. Ärztliche Tätigkeiten für Impfzentren sind nicht mehr über Ihre freiwillige Versicherung bei der BGW abgedeckt. Für Ärztinnen und Ärzte, die für ein Impfzentrum tätig werden, besteht gemäß § 218g Abs. 3 SGB VII gesetzlicher Versicherungsschutz. Zuständig sind hier die örtlich zuständigen Unfallversicherungsträger (UV-Träger) der öffentlichen Hand (z. B. Unfallkassen).

Bis zum Inkrafttreten des gesetzlichen Versicherungsschutzes war die ärztliche Tätigkeit über Ihre bestehende freiwillige Versicherung abgesichert. Da der Versicherungsschutz kraft Gesetzes vorrangig besteht, ist eine freiwillige Versicherung gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII für diese Tätigkeiten danach nicht (mehr) möglich.

Nähere Informationen zum abweichenden gesetzlichen Versicherungsschutz von ärztlichen Tätigkeiten in Impfzentren finden Sie in diesem Artikel.

Aktualisiert: 03.06.2021

Alle Tätigkeiten im Rahmen der eigenen Praxis (auch COVID-19-Schutzimpfungen) können nur über eine freiwillige Versicherung bei der BGW abgesichert werden. Zur Tätigkeit in einem Impfzentrum lesen Sie bitte unsere weiteren FAQs.

18.03.2021

BGW-Beiträge, Wirtschaftshilfe

BGW-Beitragsbescheide für 2020: Beiträge bleiben stabil (aktualisiert: 22.04.2021)

Eine 50-Cent-Münze steht auf einer 2-Euro-Münze, im Hintergrund liegen weitere Euro-Münzen


(Foto: Adobe Stock/weyo)

Corona: Informationen zu den BGW-Beiträgen

Am 22. April 2021 wurden die Beitragsbescheide für 2020 versandt. Der BGW-Beitragsfuß bleibt stabil. Für Unternehmen in einer Notlage bestehen Möglichkeiten zur Ratenzahlung/Stundung. | mehr


Wirtschaftliche Unterstützung für Unternehmen (aktualisiert: 26.06.2020) 

Mann geht am Barren und zwei Therapeutinnen stehen neben ihm.

(Foto: DGUV / Scheurlen)

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung: Absicherung sozialer Dienstleister – Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)

Soziale Dienstleister sowie Dienstleisterinnen, die in der aktuellen Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können von ihren Auftraggebern in der Sozialversicherung Unterstützung bekommen. Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben dazu zentral ein digitales Antragsverfahren entwickelt, das über die Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung abgewickelt wird. | mehr

Logo Bundesministerium für Wirtschaft

Bundeswirtschaftsministerium: Auswirkungen des Coronavirus - Infos und Unterstützung für Unternehmen

Überblick Hilfsmaßnahmen wie Direktzuschüsse, Kurzarbeitergeld, Liquiditätshilfen, Steuerstundung, Antworten auf häufige Fragen, Hotlines, wichtige Links und mehr. | mehr

Betriebsärztin, Betriebsarzt, arbeitsmedizinische Vorsorge (aktualisiert: 07.06.2021)

Für die arbeitsmedizinische Vorsorge nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) gelten im Pandemiefall dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie für jede ärztliche Praxis; diese ergeben sich aus dem Pandemieplan und Anordnungen des Bundes und der Länder. Als pragmatische Lösung könnten in der Notsituation bestimmte arbeitsmedizinische Vorsorgen auch telefonisch durchgeführt werden. Denn bei der arbeitsmedizinischen Vorsorge steht die Beratung im Vordergrund (Quelle: Bundesarbeitsministerium). Untersuchungen können jedoch ergänzend notwendig sein.

Sie haben die Aufgabe, den Unternehmer oder die Unternehmerin zu beraten und in Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsschutzexperten und -expertinnen bei der Gefährdungsbeurteilung zu unterstützen.

Die Gefährdungsbeurteilung ist die Grundlage für das betriebliche Arbeitsschutzkonzept und die Beratung in der betriebsärztlichen individuellen Vorsorge.

Eine telefonische und schriftliche Beratung zu allen in diesen Zeiten relevanten Arbeitsschutzthemen sollte möglich sein, vorausgesetzt die Arbeitsschutzexpertinnen und -experten kennen die Arbeitsplätze bereits oder haben Branchenkenntnisse. Selbstverständlich reicht es nicht, wenn die Unternehmen nur mit Hinweisen Dritter oder Fremdmaterial versorgt werden.

(Aktualisiert: 20.04.2020) 

Im Rahmen der individuellen Gefährdungsbeurteilung muss geprüft werden, ob bei dem Tragen einer FFP2- oder FFP-3 Maske eine entsprechende arbeitsmedizinische Vorsorge angeboten werden muss. FFP-Masken weisen nur einen geringfügig erhöhten Atemwiderstand sowie ein geringes Gewicht auf. Sie gehören nach der Einteilung der AMR 14.2 der Atemschutzgerätegruppe 1 an.

Laut Teil 4 Absatz 2 Nr. 2 der ArbMedVV ist für Maskentragende bei Tätigkeiten, die das Tragen von Atemschutzgeräten der Gruppe 1 erfordern, eine Angebotsvorsorge vorzusehen.

In Einrichtungen des Gesundheitsdienstes kann davon ausgegangen werden, dass sich die Maskenfilter beim Tragen nicht durch Stäube zusetzen, damit bleibt der Einatemwiderstand nahezu unverändert im Normbereich.

Bei Geräten der Gruppe 1 (Gerätegewicht bis 3 kg und Atemwiderstand bis 5 mbar) muss den Beschäftigten eine arbeitsmedizinische Vorsorge angeboten werden, wenn die Tragedauer 30 Minuten am Tag überschreitet. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend..

Beispiele:

  • Filtergeräte mit Partikelfilter der Partikelfilterklassen P1 und P2
  • partikelfiltrierende Halbmasken, FFP 1, FFP 2 oder FFP 3 (Herstellerangaben beachten)
  • gebläseunterstützte Filtergeräte mit Voll- oder Halbmaske
  • Druckluft-Schlauchgeräte und Frischluft-Druckschlauchgeräte, jeweils mit Atemanschlüssen mit Ausatemventilen

Siehe:

(Aktualisiert: 04.05.2020)

Fristen für Tauglichkeitsuntersuchungen:

Die Fristen für Tauglichkeitsuntersuchungen, denen Rechtsgrundlagen wie zum Beispiel die Fahrerlaubnisverordnung zugrunde liegen, müssen mit den entsprechenden Behörden geklärt werden. Das sollten Verantwortliche in Betrieben und Beschäftigte selbst mit der entsprechenden Behörde klären.

Fristen für Tauglichkeitsuntersuchungen aufgrund betrieblicher Regelungen (Betriebsvereinbarungen für Gabelstaplerfahrer, für Absturzgefahr usw.) müssen betrieblich geregelt werden und dürften eigentlich ohne Probleme verschoben werden.

Eignungsuntersuchungen:

Eignungsuntersuchungen können auch von anderen entsprechend qualifizierten Fachärztinnen und Fachärzten durchgeführt werden.

(27.03.2020)

Auf der BGW-Website finden Sie folgende Seiten:

(Aktualisiert: 20.04.2020)

Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin oder die Beschäftigten wollen, dass der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin zum Beispiel für eine chronisch kranke, immunsupprimierte Person wegen besonders hohem individuellem Infektionsrisiko ein Beschäftigungsverbot ausspricht. Das fällt nicht in die Befugnis des Betriebsarztes oder der Betriebsärztin, weil es im Rahmen der betriebsärztlichen Tätigkeit und deren gesetzlichen Grundlagen nicht möglich ist (ASiG, ArbSchG und ArbMedVV).

Es empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

  • Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin macht eine Gefährdungsbeurteilung für besondere Gruppen (zum Beispiel immunsupprimierte Beschäftigte) und bietet in dieser Situation den Beschäftigten eine betriebsärztliche Wunschvorsorge nach der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) an.
  • Der Betriebsarzt oder die Betriebsärztin gibt den Beschäftigten nach der Beratung auf deren Wunsch persönlich ein Empfehlungsschreiben für Home-office, Versetzung in andere Tätigkeitsbereiche mit positivem und negativem Tätigkeitsprofil oder Ähnliches in die Hand (ohne Diagnosen). Die Beschäftigten können diese Bescheinigung dem Betrieb aushändigen.

Es ist keine gesetzliche Handhabe für Beschäftigungsverbote für chronisch Kranke analog zum Mutterschutzgesetz bekannt. Es handelt sich um innerbetriebliche Regelungen aus Fürsorge gegenüber den Beschäftigten. Die Kosten für den Arbeitsausfall trägt im Regelfall die Firma.

Robert-Koch-Institut: Arbeitshilfe zur Beurteilung der Immundefizienz durch betriebsärztliches Personal.

(27.03.2020)

Siehe Hierzu die Broschüre:

Bundesarbeitsministerium: Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten - Arbeitsmedizinische Empfehlung

Die vorliegende aktualisierte Arbeitsmedizinische Empfehlung (AME) des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfAMed) unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, bestmöglichen Arbeitsschutz für besonders schutzbedürftige Beschäftigte zu identifizieren. | mehr

 

(aktualisiert: 03.08.2020)

Aufgabe des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin ist es

  • eine aktualisierte, individuelle Gefährdungsbeurteilung für besonders schutzbedürftige Beschäftigte mit Vorerkrankungen schriftlich zu erstellen (mit Unterstützung des Betriebsarztes und der Fachkraft für Arbeitssicherheit),
  • die Maßnahmen nach dem STOP-Prinzip umzusetzen,
  • ausreichend Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen und
  • die Beschäftigten nach der Gefährdungsbeurteilung zu unterweisen,
  • eine Beratung beim Betriebsarzt (arbeitsmedizinische Vorsorge) anzubieten

Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber kann eigene Organisationspflichten nicht dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin übertragen. Die Beschäftigten müssen schriftlich bestätigen, dass sie unterwiesen wurden. Damit erfüllt die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber die eigenen Organisationsverpflichtungen. Beschäftigte dürfen ohne Absprache mit dem Arbeitgeber oder Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit nicht dem Arbeitsplatz fernbleiben.

Wenn die Betriebsärztin oder der Betriebsarzt nach einer Beratung Unterschriften einfordert, sichert sie sich ab, dass die Beschäftigten die Beratungsinhalte verstanden haben, obwohl die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbmedVV) keine Unterschriften der Beschäftigten nach einer Beratung vorsieht.

In keinem Fall verwirken Beschäftigte durch eine Unterschrift nach einer Unterweisung durch den Arbeitgeber oder Beratung durch die Betriebsärztin oder den Betriebsarzt den Unfallversicherungsschutz beim Unfallversicherungsträger, wenn sie ihre Beschäftigung wieder aufnehmen wollen. Sie sollten jedoch aus eigenem Interesse die nötigen Schutzmaßnahmen einhalten.

(15.06.2020)

 

 

Mutterschutz in Zeiten der Covid-19-Pandemie (aktualisiert: 24.02.2021)

BGW: Mutterschutz in Zeiten der Coronavirus-Pandemie: Informationen der Bundesländer

Das Dokument bietet Links zu Seiten, auf denen die Bundesländer über den Mutterschutz in Zeitend er Coronavirus-Pandemie informieren. Ebenfalls enthalten: länderübergreifende Informationsquellen. | mehr

Aktualisiert: 05.06.2020

 

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) dient dem Gesundheitsschutz von Frau und Kind während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und während der Stillzeit bei ihrer Arbeit, in ihrer Ausbildung und im Studium. Es enthält die Spezialregelungen zum Schutz von Mutter und Kind und geht hinsichtlich des Gesundheitsschutzes allen anderen Regelungen vor, die im Rahmen einer Beschäftigung, im Studium oder in der Ausbildung ansonsten gelten. Dies gilt insbesondere auch im Rahmen von Tätigkeiten während der COVID-19-Pandemie. Die Vorgaben des MuSchG gelten für Beamtinnen entsprechend.

Hinweise zur mutterschutzrechtlichen Bewertung von Gefährdungen durch SARS-CoV-2 durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Aktualisiert: 24.02.2021

Bundesfamilienministerium: Aufsichtsbehörden für Mutterschutz und Kündigungsschutz: Informationen der Länder

Für jedes Bundesland: Liste der für den Mutterschutz zuständigen Behörden und Institutionen | mehr

Schaue Sie sich auch gerne unsere Seite zum Mutterschutz an.

Aktualisiert: 07.06.2021

 

 

Robert-Koch-Institut: Risikobewertung (aktualisiert: 01.12.2020)

Nach der Risikobewertung zu Covid-19 durch das Robert-Koch-Institut (RKI) ist die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Das PLZ-Tool des Robert-Koch-Instituts ermöglicht es, mit Hilfe der Postleitzahl oder des Wohnortes das zuständige Gesundheitsamt inklusive Kontaktinformationen zu erhalten.

 

Logo Robert-Koch-Institut (RKI)

Robert Koch Institut: Übersichtsseite zum Coronavirus

Infos zu Corona auf einen Blick: Aktuelle Risikobewertung, Antworten auf häufige Fragen, Fallzahlen und Meldungen, Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial, Infektionsschutz, Prävention, Merkblatt "Quarantäne" für Betroffene und Kontaktpersonen, Reiseverkehr, Krisenpläne. | mehr

 

 

Barrierefreie Hilfen (aktualisiert: 18.05.2020)

Infos, Tipps und Hilfen für alle bei der BGW versicherten Betriebe

15.06.2021

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