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Eine Pflegekraft reicht einer alten Dame Wasser. In der Hand hält sie einen Ventilator.

Pflege unter Hitzedruck: Hitzeschutz muss systematisch werden Ergebnisse der BGW-Befragung "Hitzeschutz in der Pflege" 2025

Die Befragung "Hitzeschutz in der Pflege" (2025) des Arbeitskreises Pflege der BGW rückt die Bedeutung von Hitzeeinwirkungen im Pflegealltag aus Sicht der Pflegenden in den Mittelpunkt.

Methode

Die Befragung (n=189) wurde auf dem Deutschen Pflegetag 2025 in Berlin mittels eines standardisierten Fragebogens unter Beschäftigten aus der Pflege durchgeführt.

Ergebnisse

Hitzeschutz hat für die Beschäftigten aus der Pflege eine hohe Relevanz. Zugleich zeigt die Befragung, dass Hitzeperioden die Gesundheit der Beschäftigten zusätzlich belasten, etwa durch Müdigkeit oder Schlafstörungen. Demzufolge schätzen die  Pflegenden die Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen als wichtig bis sehr wichtig ein. 

Die Umsetzung technischer (t), organisatorischer (o) und persönlicher (p) Hitzeschutzmaßnahmen nach dem TOP-Prinzip des Arbeitsschutzes wird als eher heterogen beschrieben. Viele Betriebe setzen überwiegend Einzelmaßnahmen um. Zudem werden Hitzeschutzmaßnahmen eher im stationären als im ambulanten Setting umgesetzt. 

Fazit

Pflegende nehmen hitzebedingte gesundheitliche Belastungen und zusätzliche Anforderungen im Pflegealltag deutlich wahr. Um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, sind eine strukturierte Planung und die systematische Umsetzung von Hitzeschutzmaßnahmen in allen Versorgungsbereichen und Pflegesettings erforderlich, um die Qualität der Versorgung sowie sichere und gesunde Arbeitsbedingungen langfristig zu gewährleisten.

Ausgewählte Ergebnisse der Befragung fasst das Poster zusammen.