Straßenverkehr
Straßenverkehr
Unfallträchtige Faktoren können technische Mängel wie schlechte oder nicht dem Wetter angepasste Bereifung, mangelhafte Bremsen oder defekte Lichtanlagen und schlechte Sichtbarkeit sein. Zeitdruck durch unrealistische Fahrzeiten, Hindernisse auf den Wegstrecken und Witterungsbedingungen erhöhen das Unfallrisiko. Fahrzeuge gelten als Arbeitsmittel und fallen daher unter die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen deshalb sicherstellen, dass die Fahrzeuge in einem verkehrs- und betriebssicheren Zustand gehalten werden. Zudem müssen sie neben der Verkehrssicherheit auch die Sicherheit der Beschäftigten sicherstellen. Das individuelle Risiko hängt aber auch vom eigenen Verhalten ab: Unangepasste Geschwindigkeit, Ablenkung, beispielsweise durch Telefonieren oder Smartphone-Bedienung, Stress und riskante Manöver erhöhen das Risiko. Bei einem Autounfall ist das Risiko schwerer Verletzungen höher, wenn der Fahrer oder die Fahrerin nicht sicher angeschnallt ist. Bei Zweiradunfällen ist der Kopf besonders gefährdet.