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Eine Frau sitzt mit gefalteten Händen an einem großen spiegelnden Tisch - anders im Spiegelbild der Tischplatte: hier hat sie den Kopf in die Hände gestützt.

Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung Planen, ermitteln, auswerten

Mit der BGW-Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung können kleine und mittelgroße Einrichtungen in Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege den Prozess einfach, strukturiert und praxisnah durchführen. 

Nutzen Sie den Erfahrungsschatz Ihrer Mitarbeitenden. Sie kennen die Arbeitsabläufe, Herausforderungen, Belastungen und Ressourcen in ihrem Arbeitsalltag am besten. Bei der Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung werden die Arbeitsbedingungen betrachtet – nicht die Belastbarkeit einzelner Beschäftigter. Die Mindestgröße des Betriebs für die Anwendung dieser Handlungshilfe ist zehn Beschäftigte, damit die Befragungsergebnisse anonymisiert ausgewertet werden können. 

Mit den hier zur Verfügung gestellten Materialien können Sie die Prozessschritte eigenständig in Ihrem Betrieb durchführen. In der Praxis kann es herausfordernd sein, sensible Themen anzusprechen und psychische Belastungen zu beschreiben. Wenn Sie die Handlungshilfe erstmalig einsetzen und Fragen auftauchen, unterstützt Sie die BGW-Organisationsberatung gerne. Auf Wunsch vermitteln wir Ihnen eine externe Moderation.

Die Komponenten der Handlungshilfe

  • Die Broschüre „Psychische Gesundheit im Fokus“ führt Sie Schritt für Schritt durch das Projekt – von der Planung bis zur Erfolgskontrolle.
  • Die Befragung mit digitaler Auswertung ergibt ein Bild der Belastungssituation.
  • Die Leitfäden „Workshop-Moderation“ und die zugehörigen Arbeitsmaterialien unterstützen die Aufarbeitung der Ergebnisse und die Maßnahmenplanung im Rahmen eines moderierten Workshops. 

Der Fragebogen ist ein nach wissenschaftlichen Kriterien entwickeltes und praxiserprobtes Instrument zur Einschätzung psychischer Belastungen. Die Befragung umfasst 27 Fragen aus sechs Themenbereichen. 

Die Auswertung der Antworten dient der ersten Einschätzung der Belastungsschwerpunkte. Sie ist die Arbeitsgrundlage für einen anschließenden Workshop, in dem sich wichtige Handlungsbedarfe formulieren und Maßnahmen zur Verbesserung ableiten lassen.  

Für das schrittweise Vorgehen steht Ihnen die Checkliste "Planung und Steuerung – Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastung" zur Verfügung.

Die Befragung einrichten und auswerten

Was muss vorab geklärt werden?

Was muss vorab geklärt werden?

Wie ist der Ablauf?

Wie ist der Ablauf?

Sobald alle Fragen geklärt sind, klicken Sie auf „Befragung einrichten“. Legen Sie dort Bereiche und Zeitraum fest und prüfen Sie alle Einstellungen sorgfältig: Nach dem Start können die Parameter nicht mehr geändert werden. 

 


Hier finden Sie Ihre eingerichteten, noch nicht abgeschlossenen Befragungen. Sie können den Fortschritt verfolgen, Einstellungen anpassen und nach Ablauf die Befragung abschließen.

 


Hier werden Ihnen die abgeschlossenen Befragungen angezeigt, nachdem Sie auf „Abschließen“ geklickt haben. Sie erhalten hier die Auswertungen, die im anschließenden Workshop und für die Gefährdungsbeurteilung verwendet werden.

 


Die Arbeitsmaterialien zur Befragung

Die Arbeitsmaterialien zum Auswertungs-Workshop

Unterstützung und Beratung

Benötigen Sie zusätzliche Unterstützung oder wünschen Sie eine externe Moderation, bieten wir Ihnen unsere kostenfreien "Erstberatung" an. Zur Vorbereitung und Prozessplanung empfehlen wir zudem unseren "Strategietag Psyche". 

Kontakt: Gesundheitsmanagement

Sie haben Fragen? Sie erreichen uns telefonisch oder über das Kontaktformular.