Moderator:
Pflege ist vielfältig, wenn man es gut macht. Und ihr hört heute Beispiele beim Deutschen Pflegetag hier in Berlin im Hub27, wie das vielleicht gehen könnte – und mit welchen Vorurteilen, mit welchen Problemen und auch mit wie viel Rassismus Menschen in der Pflege rechnen müssen und was sie dort erfahren. Damit wir für dieses Thema sensibilisierter sind, damit wir uns viel mehr hineinfühlen können, ist es eben wichtig, darüber zu sprechen und die Menschen zu verstehen, die in der Pflege arbeiten. Welche Fehler kann man machen, welche kann man vor allem korrigieren? Wie kann es also besser laufen bei der vielfältigen Pflege? Das werden wir auch in dieser Podcast-Folge besprechen. Ich bin Ralf Podszus und freue mich gleich wieder auf interessante und inspirierende Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner.
Jingle: Herzschlag! Für ein gesundes Berufsleben – der BGW-Podcast.
Moderator:
Ich bin ja hier beim Deutschen Pflegetag in Berlin mit meinem Pflegenavi unterwegs, mit Dominik Stark. Hi noch mal.
Dominik Stark:
Hi.
Moderator:
Weiter geht es mit Erfahrungen und dem Thema Rassismus in der Pflege. Dominik, wer steht jetzt neben uns?
Dominik Stark:
Ja, ich habe hier ganz viele engagierte Kolleginnen und Kollegen, die sich mit – sagen wir mal – dem Slogan „Pflege gegen Rechts“ dafür stark machen, dass wir da auch hinschauen. Und ich hab hier unter anderen Anja Wiedermann, Geschäftsführerin der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen, ich hab Petra Krause, Pflegedirektorin, Dilek ist hier, Blendina ist hier, Jonas und Vinicius. Also ganz viele unterschiedliche Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen.
Moderator:
Und ich liebe den Namen – also Vinicius de Oliveira Coutinho. Ich grüße dich, sicherlich wieder völlig falsch ausgesprochen, Entschuldigung, aber es klingt natürlich noch besser, wenn du es sagst.
Vinicius de Oliveira Coutinho:
Ich komme aus Brasilien. Ich bin schon seit einem Jahr und sieben Monaten in Deutschland. Für mich ist es sehr wichtig, hier zu schauen, alles zu verstehen – wie funktioniert das Ganze? Ich entwickle mich gerade selbst weiter, über Deutschland, die Pflege und so weiter.
Für mich ist der wichtigste Punkt: Als ich in Brasilien war, habe ich schon die deutsche Sprache gelernt, aber ich habe nicht die deutsche Kultur gelernt, nicht die deutsche Geschichte. Deswegen ist der Kulturschock immer noch sehr intensiv. Das war eine große Herausforderung. Aber als ich verstanden habe, wie die deutsche Geschichte funktioniert, wie die Gesellschaft als Land funktioniert …
Moderator:
… wichtig ist natürlich, die Kultur aufzusaugen, zu lernen. Es ist nicht nur die Sprache, das ist ganz klar. Man kriegt die ganze Packung auf einmal ab.
Dominik Stark:
Zum Beispiel: Blendina ist ja auch hier. Und du gehst ja sehr offen mit solchen Vorfällen aus dem Praxisalltag um, ne? Also du bist selbst noch in der Pflege tätig und hast dir schon die dubiosesten Sachen anhören müssen. Hi – schön, dass du da bist.
Blendina Beqiri:
Hi, ich freu mich, hier zu sein. Ja, Rassismus in der Pflege ist leider kein Randthema. Es passiert uns ständig im Alltag. Es ist sichtbar und unsichtbar.
Moderator:
Erzähl mal konkret, was dir da passiert ist.
Blendina Beqiri:
Also das Sichtbare, was mir oft passiert, ist offener Rassismus. Patientinnen und Patienten haben sich verweigert, sich von mir pflegen zu lassen. Wortwörtlich wurde mir gesagt: „Von so einem Pack lass ich mich nicht pflegen.“ Das war das Schlimmste, was ich je hören musste – und das bleibt bis heute hängen. Das ist locker fünfzehn Jahre her. Und dann gibt es immer diese kleinen Sticheleien, diese Mikroaggressionen. Diese wiederkehrenden Sätze, die sich häufen. Wenn man zum Beispiel sagt: „Ich komme aus Berlin“ – und dann kommt die Nachfrage: „Nein, woher kommst du wirklich?“ Das bedeutet einfach: Egal was ich tue, egal was ich leiste – ich bin immer nur die mit Migrationshintergrund. Man nimmt mich gar nicht wahr als Mensch.
Moderator:
Du hast das „Pack“ eben angesprochen – das ist fünfzehn Jahre her und es macht immer noch etwas mit dir. Was stellst du fest in diesen fünfzehn Jahren? Wie hat sich Deutschland verändert?
Blendina Beqiri:
Ich würde sagen: In den letzten Jahren hat es sich leider verschlimmert.
Auch durch die aktuelle politische Situation – die Lage mit der AfD und so weiter – haben einige das Gefühl, dass sie ihre „Meinung“ äußern dürfen.
Und: Rassismus ist keine Meinung.
Dominik Stark:
Absolut. Kann man zu 100 Prozent unterschreiben. Und ich glaube gerade in diesem Zusammenhang – wir haben ja hier auch Anja Wiedermann und Petra Krause in ihren Funktionen –, ihr habt beide Verantwortung. Was machen solche Aussagen mit euch?
Ihr seid Teil eurer Organisationen und tragt Verantwortung im Rahmen von „Pflege gegen Rechts“. Ihr nehmt damit ja auch eine klare Haltung ein.
Anja Wiedermann:
Auf jeden Fall. Ich glaube, wichtig ist zuerst, den anderen Part zu verstehen, im Gespräch zu sein und zuzuhören. Wir als weiße Menschen können gar nicht beurteilen, wie sich solche Situationen anfühlen. Und dann müssen wir schauen: Wo können wir in unserer Verantwortung gegenwirken?
Als Geschäftsführung der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen bin ich sehr dankbar, dass wir eine Berufsordnung haben, die klar sagt, was Pflegefachpersonen dürfen, was sie nicht dürfen und an welchen ethischen Leitplanken wir uns orientieren müssen.
Das sind Dinge, auf die wir achten müssen – um Menschen zu schützen, sowohl die Patientinnen und Patienten als auch unsere Pflegefachpersonen.
Petra Krause:
Als Verantwortliche würde ich sagen: klare Haltung, klare Vorgehensweisen. Bei uns ist Rassismus nicht erlaubt – ebenso wenig wie jede Form von Diskriminierung.
Wir kriegen natürlich nicht alles mit. Aber ein Thema muss sein: Wenn rassistische Aussagen von Patientinnen oder Patienten ausgehen, muss klar sein, dass Behandlungen – soweit möglich – abgebrochen werden können. Und wenn es von Mitarbeitenden ausgeht, müssen arbeitsrechtliche Schritte folgen. Es gibt da kein „rechts“ oder „links“ – es gibt nur klare Grenzen.
Moderator:
Blendina, ich möchte bei dir noch mal nachfragen: Wenn jemand sich dir gegenüber rassistisch äußert – was machst du heute persönlich?
Blendina Beqiri:
Es hat sich geändert über die Jahre. Ganz am Anfang – bei der „Pack“-Situation – war ich viel jünger. Ich habe geweint. Heute wehre ich mich. Manchmal ziehe ich es ins Lächerliche. Ganz wichtig ist: Mit dem Team reden, solche Dinge ansprechen, nicht wegschauen.
Moderator:
Was sagst du konkret einer Patientin oder einem Patienten?
Blendina Beqiri:
Wenn mir heute jemand wortwörtlich sagen würde, „von so einem Pack lass ich mich nicht pflegen“, würde ich sagen: „Das hier ist kein Wunschkonzert.“
Moderator:
Und: „Ich bin kein Pack“, übrigens.
Blendina Beqiri:
Genau. Ich bin natürlich kein Pack.
Dominik Stark:
Wenn wir so etwas mitbekommen, wenn Kolleginnen oder Kollegen so behandelt werden, dann müssen wir den Hintern in der Hose haben, uns hinstellen und sie schützen. Man muss sagen: „Pass mal auf – bis hierhin und nicht weiter.“ Du hast gesagt, du hast damals geweint, warst überfordert. Da hätte jemand kommen müssen, der dich unterstützt.
Blendina Beqiri:
Leider hatte ich damals diese Unterstützung nicht. Das bleibt hängen. Aber deswegen bin ich heute so aktiv auf Social Media zu diesem Thema – um andere zu sensibilisieren.
Weil das nichts Harmloses ist. Das ist echt, das ist ernst, das ist verletzend – und es ist schlimm für die Pflege.
Moderator:
So, bei uns ist auch Dilek aus Berlin. Du bist auch Pflegefachkraft.
Dilek Erusta:
Richtig. Dilek Erusta, Gesundheitskollektiv. Ich bin Community Health Nurse und habe über zwanzig Jahre in der Klinik als Abteilungsleitung und Praxisanleiterin gearbeitet.
Jetzt bin ich in einem Innovationsfondsprojekt – da geht es um die Lebensrealitäten der Menschen im Ort. Wenn wir über Rassismus in der Pflege sprechen, möchte ich einen anderen Blickwinkel einbringen: Viele Patientinnen und Klienten kommen zu uns, die krank werden durch Rassismus und Diskriminierungserfahrungen. Das sind soziale Determinanten der Gesundheit, die in der Versorgung wenig beachtet werden. Viele Menschen aus der Pflege sind selbst Patientinnen oder Patienten bei uns und berichten, wie sehr diese Erfahrungen krank machen. Wir müssen sensibilisieren, aufklären: Warum gibt es diesen Rassismus? Warum diese Vorurteile? Es geht um Ängste, Unsicherheiten – und um ein Nicht-wahrhaben-Wollen der Vielfalt unserer Gesellschaft.
Moderator:
Ziehen sich manche Betroffene selbst den Schuh an und denken: „Ich habe etwas falsch gemacht“? Passiert es, dass du erst mal erklären musst, dass sie nicht die Schuld tragen?
Dilek Erusta:
Das Problem ist: Ich bin erst mal „anders“. Meine Lebensrealität passt oft nicht zu der des Gegenübers. Ich werde anders wahrgenommen. Natürlich hinterfrage ich mein Handeln. Aber der Kern ist: Das Gegenüber bringt Vorurteile mit. Da hilft nur: ins Gespräch gehen, aktiv nachfragen, was falsch verstanden wurde.
Moderator:
Es gibt noch mehr Menschen, die diskriminiert werden und hier beim Deutschen Pflegetag darauf aufmerksam machen. Und ich stehe gerade vor einem Raum, da gibt es eine Podiumsdiskussion genau mit diesen Menschen.
Ich sehe schon – da stehen plakatierte, sehr interessante Sätze, die das Thema vorgeben: „Gay and Gray – queere Vielfalt im Alter. Altenhilfe und Pflege werden diversitätssensibel.“ Hier spricht gerade der Stammtisch schwuler Männer mit Demenz. Und auch hier wird natürlich leider diskriminiert. Wir reden über Vielfalt in der Pflege. Da gehört der Respekt gegenüber geschlechtlicher, sexueller und identitärer Vielfalt selbstverständlich dazu. Dominik, welchen Pflegevielfaltsort suchen wir jetzt als nächstes auf?
Dominik Stark:
Ja, hier gibt’s einen Workshop. Der nennt sich: „Vielfalt in der Pflegepraxis: Versorgung von Menschen mit Behinderung und Wohnungslosigkeit gemeinsam neu denken.“ Und da will ich jetzt mal mit dir hingehen.
Moderator:
Menschen mit Beeinträchtigungen sowie wohnungslose Menschen gehören zu besonders verletzlichen Gruppen mit spezifischen gesundheitlichen und pflegerischen Bedarfen. Behindert und wohnungslos – das ist eine besondere Herausforderung. Sie sind in der Regelversorgung häufig mit erheblichen Zugangsbarrieren konfrontiert.
Bei mir ist jetzt Prof. Martina Hasseler, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Professorin für Gesundheits- und Pflegewissenschaften mit einer Habilitation in Rehabilitationswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Ja, dein Titel passt auf keine Visitenkarte — man verspricht sich zehnmal.
Prof. Martina Hasseler:
Absolut, habe ich gestern schon gehört.
Moderator:
Menschen, die wohnungslos, obdachlos und behindert sind — natürlich gibt es diese Konstellation. Und es ist schwierig, diesen Menschen zu helfen und sie zu pflegen. Was wird hier oft übersehen?
Prof. Martina Hasseler:
Ich glaube, was wir gar nicht beachten:
Menschen mit Beeinträchtigungen sind bereits in der gesundheitlichen Versorgung benachteiligt. Ihre gesundheitlichen Bedarfe werden häufig nicht erkannt, ihre Erkrankungen nicht ernst genommen. Oft können sie Ärztinnen und Ärzte nicht aufsuchen, weil die Hürden so hoch sind. Und wohnungslose Menschen haben noch einmal zusätzliche Problematiken:
- kein fester Wohnsitz
- oft keinen Hausarzt
- Scham, Angst, die Notaufnahme aufzusuchen
- Erfahrungen schlechter Behandlung
Die Kombination aus Behinderung und Wohnungslosigkeit macht Menschen besonders vulnerabel. Sie haben psychische Erkrankungen, Suchterkrankungen, multiple Organerkrankungen. Ihre Bedarfe werden nicht erkannt. Und wenn sie kein soziales Umfeld haben – wer soll das denn tun?
Moderator:
Alles ist zweitrangig, wenn man ständig an die nächste Minute denkt.
Prof. Martina Hasseler:
Ja. Sie haben ganz basale Bedürfnisse: sicherer Schlafplatz, Essen, Trinken.
Gesundheit rutscht weit nach hinten.
Moderator:
Ganz direkt gefragt: Wenn man auf der Straße lebt und obdachlos ist und zusätzlich eine Behinderung hat – ist man noch mehr gefährdet?
Prof. Martina Hasseler:
Ja, sehr. Sie sind gesundheitlich beeinträchtigt, leben in einem unsicheren Umfeld, müssen sich um ihr Überleben kümmern, haben keinen Ort, um sich aufzuwärmen oder zu schützen. Als reiches Land müssten wir viel mehr tun, um vulnerable Gruppen zu versorgen. Da sind wir noch lange nicht so weit.
Moderator:
Wir sehen es auf der Straße. Mehr Menschen, die wohnungslos sind, mehr Menschen, die Geld brauchen, mehr Menschen, die unterversorgt sind. Das Stadtbild verändert sich.
Prof. Martina Hasseler:
Ja, und dieses Stadtbild beunruhigt mich sehr.
Moderator:
Welche besondere Herausforderung ist die Situation für Menschen in Pflegeberufen? Worauf müssen sie achten? Und wie können sie sich schützen? Stichwort: organisatorische und rechtliche Hürden.
Prof. Martina Hasseler:
Das Wichtigste wäre: Pflege muss tun dürfen, was sie eigentlich kann. Wir brauchen einen niedrigschwelligen Ansatz: Pflegefachpersonen müssen in die Lebensbereiche gehen können – wie Community Health Nurses. So läuft es in vielen anderen Ländern.
Aber in Deutschland läuft alles über ärztliche Versorgung. Deshalb bräuchten wir gesetzliche Veränderungen. Und: Pflegefachpersonen müssen abgesichert sein. Im Moment dürfen sie keine Diagnosen stellen und keine Maßnahmen verordnen. Das verhindert eine bedarfsgerechte Versorgung. Einige Wohlfahrtsverbände machen solche Angebote bereits — im interprofessionellen Team mit Sozialarbeitenden. Das ist ein guter Weg.
Moderator:
Also wenn man jetzt schon handelt, ist man eigentlich gar nicht rechtlich abgesichert.
Prof. Martina Hasseler:
Genau. Das Gesetz muss die eigenständigen Aufgaben der Pflege definieren. Erst dann können sie Menschen wirklich versorgen, insbesondere jene, die durchs Raster fallen.
Moderator:
Martina, vielen Dank – und weiterhin viel Erfolg bei dieser wichtigen Arbeit.
Prof. Martina Hasseler:
Ja, vielen Dank. Ich freue mich, dass ich eingeladen wurde.
Moderator:
Pflege ist vielfältig. Wenn man es gut macht. Ihr habt heute gehört, wie und wo es Probleme gibt – und wie man sie anpacken kann. Wie es auch richtig gut laufen kann.
Der Deutsche Pflegetag ist jedenfalls bunt. 10.000 Menschen waren hier, und ich habe viele Menschen mit Migrationshintergrund getroffen und mit ihnen gesprochen. Und ich habe mich gefreut, wie sie ihren Beruf nicht nur als Job sehen, sondern als Berufung. Es gibt Probleme – und die müssen benannt und ernst genommen werden. Dann kann es auch Lösungen geben.
Mein Rat: Sprecht miteinander und lasst Ungerechtigkeiten nicht schweigend stehen.
Wenn es der Kollege oder die Kollegin ist – sagt es den Vorgesetzten, sagt es den anderen, die mit euch arbeiten. Wenn es Patientinnen oder Patienten sind – holt euch die Menschen dazu, die mit euch arbeiten. Man muss alles anpacken. Niemand wird allein gelassen. Das war unsere Podcast-Folge direkt vom Deutschen Pflegetag in Berlin.
Vielen Dank an mein lebendiges Pflegenavi, Dominik Stark. Du hast mich hier sehr stark und gut durch die Gegend geführt.
Dominik Stark:
Ja, sehr gerne. Und ich glaube, das macht den Deutschen Pflegetag aus: wie du gesagt hast, vielfältig, viele unterschiedliche Menschen – und man muss miteinander sprechen. Das ist das Allerwichtigste. Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Danke.
Moderator:
Hat mir auch wieder sehr viel Freude bereitet. Folgt Dominik, schaltet auch bei seinem Podcast ein – da gibt es viel Interessantes zu hören. Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann abonniert Herzschlag, teilt diese Folge gerne und schaut auf www.bgw-online.de/podcast. Dort findet ihr weitere interessante Podcast-Folgen rund um die Bedürfnisse von Pflegenden. Ich wünsche euch einen schönen Tag. Ich bin Ralf Podszus. Tschüss, bis zum nächsten Mal.
Jingle: Herzschlag! Für ein gesundes Berufsleben – der BGW-Podcast.