Wie kann der Arbeitsmediziner oder die Arbeitsmedizinerin Schutzmaßnahmen für eine beschäftigte Person dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin vorschlagen?

Die betriebsärztliche Betreuung hat im Sinne des § 7 der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) dem Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin bei unzureichenden Maßnahmen des Arbeitsschutzes dies mitzuteilen und eine Arbeitsschutzmaßnahme vorzuschlagen, die die Gefährdungen beseitigt. Die Maßnahme sollte möglichst konkret benannt werden. Im Einzelfall kann zuvor eine Arbeitsplatzbegehung oder eine Rücksprache mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit notwendig werden. Der Vorschlag einer Arbeitsschutzmaßnahme bedarf nicht der Einwilligung der beschäftigten Person.

Die aktuelle AMR hierzu mit weiteren Informationen steht auf der Internetseite des Ausschusses für Arbeitsmedizin (AfaMed) kostenlos als Download zur Verfügung.