Was sind eigentlich hautgefährdende Tätigkeiten?

Die Haut kann durch verschiedene äußere Einflüsse wie zum Beispiel Hitze, Kälte, organische Lösungsmittel, waschaktive Substanzen und Wasser geschädigt werden. Im Arbeitsschutzgesetz ist geregelt, dass der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung eine Gefährdungsanalyse des Arbeitsplatzes erstellen muss. Hierbei wird festgestellt, welche Tätigkeiten hautgefährdend sind.

Die Feuchtarbeit stellt eine der wichtigsten Hautgefährdungen in den Branchen der Gesundheits- und Wohlfahrtspflege dar:
Feuchtarbeit wie in der TRGS 401 ausführlich beschrieben liegt vor, wenn Beschäftigte

  • regelmäßig mehr als zwei Stunden pro Tag mit ihren Händen Arbeiten im feuchten Milieu ausführen oder
  • sie während eines entsprechenden Zeitraumes feuchtigkeitsdichte Handschuhe tragen oder
  • häufig bzw. intensiv ihre Hände reinigen müssen.