Wann muss eine allgemeine arbeitssicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Beratung zur Tuberkulose erfolgen?

Eine allgemeine arbeitsmedizinische Beratung hat der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin allen Beschäftigten, die Tätigkeiten mit Biostoffen ausführen, anzubieten. Sie muss vor Aufnahme der Tätigkeit gemeinsam mit der Unterweisung in Schutzmaßnahmen, Verhaltensregeln, Anweisungen über das Verhalten bei Unfällen und Betriebsstörungen und der Ersten Hilfe organisiert und einzeln oder in der Gruppe abgehalten werden. Hier werden ausdrücklich auch Studierende, Schülerinnen und Schüler miteinbezogen, soweit sie durch höherwertige Rechtsgrundlagen, wie das Jugendarbeitsschutzgesetz von diesen Tätigkeiten nicht ausgeschlossen sind. Sie ersetzt in keinem Fall die individuelle arbeitsmedizinische Vorsorge nach Arbeitsmedizinischer Vorsorgeverordnung.