Bei einer Gefährdung von Versicherten durch Infektionserreger sind arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen zu veranlassen. Darf diese Untersuchungen auch der Hausarzt bzw. die Hausärztin vornehmen?

In der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) ist geregelt, dass nur Ärzte und Ärztinnen, die die Fachgebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin" oder die Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" besitzen, die arbeitsmedizinische Vorsorge vornehmen dürfen. Sie benötigen keine Ermächtigung mehr durch den Landesverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften.