„Ohne Gesundheit keine Schönheit“: Was ist los in der Friseurbranche? #144 BGW-Podcast "Herzschlag - Für ein gesundes Berufsleben"
Teil 2 von der Top Hair in Düsseldorf: Moderator Ralf Podszus stürzt sich wieder ins Messegeschehen und spricht mit Friseurinnen und Friseuren, Auszubildenden und Branchenprofis über das, was das Friseurhandwerk aktuell bewegt. Es geht um Trends, Kreativität, Gesundheit und vor allem mentale Belastung im Berufsalltag.
Auf der Messe bekommt Ralf außerdem eine Kopfhaut-Analyse, erfährt mehr über gesundes Arbeiten in der Ausbildung und lässt sich live umstylen. Dabei wird deutlich, dass es im Friseurberuf nicht nur um Technik und Styling geht, sondern auch um Hygiene, Arbeitsschutz und den Umgang mit emotionalen Anforderungen.
Hier kommen Sie zum Transkript dieser Folge
O-Ton:
Yeah, this is Jatta. We would like to welcome you to Top Hair Messe 2026. We wish you an informative visit and a successful run of the event as well as a pleasant stay in Düsseldorf. Thank you.
Moderator:
Hallo, grüß euch.
O-Ton:
Hi.
Moderator:
Darf ich euch mal ganz kurz stören?
O-Ton:
Bestimmt, ja. Hier, komm.
Moderator:
Ihr seid hier als Mädelsgruppe gerade unterwegs. Ihr habt euch mal den lila Slushy geholt. Was ist das denn?
O-Ton:
Irgendwas mit Blaubeer, ja, aber ohne Schuss.
Moderator:
Ohne Schuss. Das ist eher ungewöhnlich hier bei der Top Hair, ne.
O-Ton:
Wir müssen noch fahren.
Moderator:
Wo kommt ihr her?
O-Ton:
Aus Duisburg.
Moderator:
Ja, was erwartet ihr euch heute von der Messe, von der Top Hair? Warum seid ihr da?
O-Ton:
Neue Inspiration, neue Techniken, ob es jetzt Clip-in-Extensions oder Hochstecken.
Moderator:
Seid ihr alle drei Friseurinnen?
O-Ton:
Ja.
Moderator:
Und wie lange macht ihr das schon?
O-Ton:
Ich bin ganz frisch ausgelernt seit diesem Jahr.
O-Ton:
Die Mandy macht das schon ein bisschen länger und das ist unsere Chefin, die macht das schon ...
Moderator:
Du hast schon die Haare geschnitten, da gab es noch kaum Haare auf dem Kopf. So sieht das aus. Ja, genau. Aber super. Und warum hast du dich jetzt fürs Friseurhandwerk entschieden?
O-Ton:
Weil diese Vielfältigkeit und diese Kreativität mir einfach sehr viel Spaß macht und auch, dass ich selber verantwortlich bin für das, was am Ende des Tages da für eine Farbe oder für einen Schnitt rauskommt, freut mich einfach zu sehen.
Moderator:
Man sieht ja auch, dass du Lust drauf hast. Du hast sehr lange Wimpern.
O-Ton:
Dankeschön.
Moderator:
Dann hast du sehr bunte Haare. Ich sehe rosa, lila. Ist das auch ein bisschen schwarz? Oben ist es hellblond, unten dunkelblond. Also ja, da machst du einiges mit deiner Frisur, auf jeden Fall.
O-Ton:
Ich trag Perücken. Ich variiere sehr gerne zwischen kurz, lang, lockig, glatt. Einfach die Vielfältigkeit, dass du wirklich aus Leuten, die sich eigentlich nichts trauen, sehr viel herausholen kannst, wenn man einfach sagt: Komm, darf ich mal? Ich hab was im Kopf, darf ich es aussuchen? Und die sagen so: Ja, genau, es ist viel besser als meine Vorstellung.
Moderator:
Das heißt, deine langen Haare, die so runtergezwirbelt, sehr wellig sind, die sind gar nicht echt?
O-Ton:
Nein, nein.
O-Ton:
Ich hab darunter einen Afro, der ist weggeklemmt.
Moderator:
Aber sieht auch gut aus.
O-Ton:
Ja, aber heute wollte ich mal wieder was anderes haben.
Moderator:
Ich wünsche euch viel Freude hier bei der Top Hair.
O-Ton:
Dankeschön.
Moderator:
Und ich schaue mir ja auch in dieser Podcast-Folge wieder an: Was gibt es so für Friseur-Trends, Haare, die ganzen Haarfärbemöglichkeiten? Ja, und vor allem suche ich auch meine neue Frisur. Mal gucken, was dabei rauskommt. Und wir erklären bei dieser Herzschlag-Folge, wie es mit dem Seelenheil in der Friseurbranche aussieht. Ja, es gibt viele Belastungen, nicht nur im Beruf, sondern auch von den Kundinnen und Kunden, die auf dem Friseurstuhl sitzen. Die haben alle Sorgen in der Zeit von heute. Ich bin gespannt auf unsere zweite Podcast-Folge direkt hier aus Düsseldorf. Ich bin Ralf Podszus und ich freue mich, dass ihr dabei seid.
Jingle:
Herzschlag! Für ein gesundes Berufsleben – der BGW-Podcast.
Moderator:
Ich stürz mich mal hier ins Getümmel. Sehr, sehr viele Menschen sind hier, unter anderem auch ...
O-Ton:
Noemi und Jule.
Moderator:
Was macht ihr hier bei der Top Hair? Was wollt ihr hier alles noch sehen?
O-Ton:
Neue Innovationen, ja, alles aufschnappen, was es quasi Neues gibt, sich inspirieren lassen.
Moderator:
Seid ihr Friseurinnen?
O-Ton:
In der Ausbildung.
Moderator:
Wo denn genau? Und was erwartest du dir von deinem Beruf?
O-Ton:
In Stuttgart. Und einfach Spaß an meinem Beruf, meine Kreativität ausleben.
Moderator:
Wie bist du auf die Idee gekommen, Friseurin zu werden?
O-Ton:
Ich war schon immer als kleines Kind, also sie ist meine Tante, und ich habe ihr auch schon immer als Kind die Haare gemacht und meiner Oma und allem Möglichen und ja.
Moderator:
Also die Schere wurde dir in die Wiege gelegt.
O-Ton:
Ja, genau, ungefähr.
Moderator:
Und hast du dich zum Thema Sicherheit mal bei deinem Beruf erkundigt?
O-Ton:
Ja, in der Schule lernt man das ja.
Moderator:
Was ist so hängen geblieben? Gerade als Friseurin musst du so ein bisschen beachten ...
O-Ton:
Auf jeden Fall gute Hygiene und natürlich auch Handschuhe tragen, immer, vor allem beim Haarewaschen, ganz wichtig. Sonst eigentlich gar nicht so viel.
Moderator:
Rückenbelastung und den ganzen Tag stehen, das ist auch ein Thema, wenn man Friseurin ist. Was machst du da für den Ausgleich?
O-Ton:
Zu wenig, glaube ich.
Moderator:
Was machst du denn bisher?
O-Ton:
Mich dehnen, meinen Rücken knacken.
Moderator:
Klingt ja schon mal ganz gut. Dann wünsche ich euch viel Freude hier bei der Top Hair, viel Inspiration und ’ne gute Gesundheit im Job.
O-Ton:
Dankeschön.
Moderator:
Hallo, bist du hier der richtige Ansprechpartner? Hab ich die Boss-Aura? Du siehst so ’n bisschen so aus, ja.
O-Ton:
Merci.
Moderator:
Aber ich entnehme deiner Antwort: nein.
O-Ton:
Das ist richtig.
Moderator:
Wo ist denn hier der Herr der Herren?
O-Ton:
Das ist der Elvis Kallac. Wir schauen mal, er ist gerade wahrscheinlich im Tunnelblick.
Moderator:
Hi, grüß dich. Bist du Elvis?
O-Ton:
Ich bin nicht der Elvis, aber wir können ihn gleich gern mal zusammen suchen, wenn du magst. Worum geht es denn?
Moderator:
Aber ich wollte einfach nur so ’n paar Infos hier vom Stand haben. Ich seh hier ganz viele Typen. Hier ist so der Ober-Bro-Stand, oder?
O-Ton:
Ober-Bro, was meinst du damit?
Moderator:
Also hier sind nur die Männer, die Typen. Was geht hier ab? Alle mit weißen Hemden, mit schwarzen Fliegen. Und werde ich hier der richtige Mann?
O-Ton:
So ist es. Zum Glück haben wir auch die Ladys mit dabei. Und zwar wollen wir den Friseuren, den Kosmetikern das Leben vereinfachen. Also wir sind hier, um gute Laune zu machen, die Branche noch mehr zu verschönern und vor allem dafür zu sorgen, dass es insgesamt attraktiver wird.
Moderator:
Wie macht ihr das denn?
O-Ton:
Unter anderem damit, dass wir den Endverbrauchern einen einfachen Zugang zu den Salons ermöglichen, aber auch den Salons einen einfacheren Arbeitsablauf. Und damit ist es im Prinzip das Beste aus zwei Welten, dass wir uns als Endverbraucher, aber natürlich auch die Salons cool unterstützen.
Moderator:
Und mit einem konkreten Beispiel, wie gelingt das? Weil nur mit einem weißen Hemd und einer schwarzen Fliege geht das ja nicht.
O-Ton:
Zum Beispiel: Wann bist du heute Abend zu Hause?
Moderator:
Wenn ich das wüsste. Ich bin ja heute bei der Top Hair, das geht noch ein bisschen.
O-Ton:
Genauso sieht’s aus. Also schätz mal, ungefähr 21, 22 Uhr wahrscheinlich.
Moderator:
Ja, würde ich sagen.
O-Ton:
Und stell dir mal vor, du würdest jetzt aber noch einen Termin haben wollen bei deinem Friseur. Würdest du den telefonisch noch kriegen? Schwierig. Jetzt haben wir heute Samstag, Friseur am Montag zu. Das heißt, der nächste Termin wäre am Dienstag, wo du telefonieren könntest. Und durch unsere App kriegst du es hin, heute Abend um 21 Uhr noch deinen Termin zu buchen, während der Friseur hier mit uns am Feiern ist. Du kriegst den Termin und der Friseur macht den Umsatz.
Moderator:
Also ihr wollt die Friseurinnen- und Friseur-Community zusammenbringen, damit alles digitaler wird.
O-Ton:
Genau so sieht das aus. Im Endeffekt sind wir genau dafür verantwortlich, dass wir die Branche wieder schön machen und dass immer mehr Azubis anfangen, immer mehr angehende Friseure eben in die Branche einsteigen.
Moderator:
Ich muss ein bisschen in Deckung gehen, weil hier wird alle drei Sekunden eine Sektflasche aufgemacht.
O-Ton:
Aber da siehst du, was hier abgeht, oder?
Moderator:
Also das heißt, ihr umarmt alle und bringt die mal alle an einen virtuellen Tisch, damit man besser zusammenrückt mit den Kundinnen und Kunden.
O-Ton:
Im Prinzip. Wir bringen die Drinks und am Ende wollen sie uns umarmen. Und dann wollen wir natürlich auch zurück umarmen und dann sind wir irgendwie alle happy. Aber so sieht’s aus, hast du top zusammengefasst.
Moderator:
Hier erfahren wir jetzt etwas über die aktuellen Frisurtrends. Hallo, wer bist du denn?
O-Ton:
Hallo, ich bin die Melia.
Moderator:
Hallo, grüße dich. Was ist denn gerade so angesagt auf der Rübe?
O-Ton:
Also eher Bewegung, wellige Haare, ganz viel Styling mit Blowouts, mit Föhn, also quasi das, was ich gerade hier gemacht habe am Puppenkopf. Beach Waves auch mit dem Glätteisen, also alles, was ein bisschen mehr Struktur bringt.
Moderator:
Vor dir ist so ein Puppenkopf mit einer großen Friese und da ist jetzt ganz viel zusammengeknotet. Ich sehe einfach, die Haare sind mehr oder weniger wie so ein Handtuch zusammengeknuddelt oben auf dem Kopf. Das heißt ganz viel Bewegung.
O-Ton:
Genau, ja.
Moderator:
Aber ganz viel Bewegung heißt, dass es mit ganz viel Haarklammern festgesteckt ist.
O-Ton:
Ja, also das ist ja jetzt nur im Prinzip, um den Anfang zu machen, ne. Wenn ich jetzt die Bürste hier einmal kurz rausnehme, sieht man dann schon, dass da in dem Puppenkopf ein bisschen mehr Bewegung drin ist und einfach mal eine Welle.
Moderator:
Also ich halte fest: Welle und ganz viel Strubbelei auf dem Kopf.
O-Ton:
Genau.
Moderator:
Was ist jetzt in Sachen Farbe so angesagt?
O-Ton:
Farbe, es ist immer unterschiedlich, also blond ist jetzt auch ganz gut angesagt oder halt Root Shadowing, dass man halt den Ansatz ’n bisschen satter macht. Alles, was mehr Natürlichkeit bringt.
Moderator:
Nun redest du gerade von ganz viel Bewegung und Zusammenstecken, aber du hast einen wunderbaren Lockenkopf. Also wie sieht es mit der Locke aus gerade aktuell?
O-Ton:
Ja, das ist auch eher unterschiedlich, weil es gibt ja unterschiedliche Strukturen für Locken. Also ich trag ganz gerne meine so, wie ich die jetzt habe.
Moderator:
Lang und lockig auf jeden Fall. Okay, also ich nehme mit: Ich brauch mehr Bewegung. Was kann ich mit meinem Haar denn machen? Gibt es da noch Hoffnung überhaupt für, oder?
O-Ton:
Ja, vielleicht ’ne Dauerwelle, ist jetzt auch gut angesagt bei den ...
Moderator:
Um Gottes willen, die 80er Jahre sind zurück. Ein Mann mit Dauerwelle oder so, ja. Okay, ich entscheide mich für Plan B. Was gibt es noch?
O-Ton:
Oder einfach mal mit einer Skelettbürste föhnen, mit ein bisschen Modeling Paste, alles, was mehr Struktur bringt.
Moderator:
Also ein bisschen wilder und nach oben.
O-Ton:
Genau, richtig, ja.
Moderator:
Ich danke dir.
O-Ton:
Gerne, gerne.
Moderator:
So, hier bekomme ich jetzt eine Haaranalyse, auch interessant. Hallo, wer bist du denn?
Romina Grieger-Bramkamp:
Hallo, ich bin die Romina, Romina Grieger-Bramkamp, und ich bin Kopfhaut- und Haarspezialistin sowie auch Friseurmeisterin.
Moderator:
Was passiert denn jetzt genau hier mit meiner Kopfhaut?
Romina Grieger-Bramkamp:
Wir analysieren die mit einem Gerät. Das ist ein Trichoskop, mit dem man vergrößert sich die Kopfhaut anguckt. Und dann kann ich halt ganz genau die Kopfhautsituation, Beschaffenheit, aber eben auch die Haarbeschaffenheit mir angucken. Wie viele Haare wachsen denn jetzt letzten Endes aus meiner Haaröffnung, ja. Immer mehr mein Eindruck. Ich sehe bei vielen immer weniger leider und es ist nicht nur ein Trend, aber es ist wirklich etwas, wo ich den Kunden einfach noch viel mehr helfen kann, die Haargesundheit zu erhalten.
Moderator:
Das heißt, du guckst in die Zukunft, was mit der Birne passiert, und dann kannst du schon sagen: Guck mal, du solltest jetzt vielleicht mal die nächsten zehn Jahre ein anderes Shampoo nehmen oder vielleicht mal diese Friese stylen lassen.
Romina Grieger-Bramkamp:
Ganz genau. Das ist natürlich Oberfläche von außen. Das heißt, du kannst supergut auf welche Serie ist jetzt für dich die richtige, welches Shampoo, welches Serum, welche Lotion kannst du verwenden, aber wie kannst du auch deine Haargesundheit von innen fördern, weil letzten Endes wächst das Haar ja im Körper und nicht außerhalb des Körpers. Deswegen geht es bei diesen Themen auch immer um das Thema Gesundheit, weil ohne Gesundheit keine Schönheit.
Moderator:
Da bin ich mal gespannt, was bei meiner Haaranalyse jetzt herauskommt. Jetzt werdet ihr auf jeden Fall feststellen, dass ich mir wahrscheinlich viel zu viel kratze am Kopf.
Romina Grieger-Bramkamp:
Juckreiz ist auf jeden Fall ein Thema bei ganz vielen, vor allem auch Männern. Womit das zusammenhängt, das ist sehr spannend, weil natürlich du viel mehr Testosteron bildest und deswegen wahrscheinlich auch ’ne etwas fettigere Kopfhaut von Natur hast und da fängt dann oft auch der Juckreiz an bis hin, das kennen ja viele Friseure, das Schuppen-Thema.
Moderator:
Bei mir ist es dann so nach einem langen Arbeitstag, du sitzt noch auf dem Sofa und dann denkst du dir: Jetzt kratz ich mal so irgendwie. Das ist so ein Ich-komm-jetzt-runter-Moment-Ding.
Romina Grieger-Bramkamp:
Ja, kann ’ne Angewohnheit sein oder man spürt endlich mal seinen Körper am Ende des Abends.
Moderator:
Ich spüre mich wieder.
Romina Grieger-Bramkamp:
Aber das kann auch tatsächlich jetzt so ganz wissenschaftlich mit der Anzahl der Bakterien auf der Kopfhaut zu tun haben.
Moderator:
Na dann erzähl mir die jetzt mal bei mir, ich bin gespannt.
Romina Grieger-Bramkamp:
Ja, wir schauen uns das mal an, oder? So, ich weiß nicht, ob du dich hier ... Hast du Platz?
Moderator:
Soll ich mich hinsetzen oder was?
Romina Grieger-Bramkamp:
Gerne.
Moderator:
So, jetzt kommt so ein länglicher Stift auf meinen Kopf. Was ist das genau für ’n Teil?
Romina Grieger-Bramkamp:
Das ist ein Trichoskop, mit dem man eine Kopfhautanalyse wunderbar machen kann. Mhm. Dieses Trichoskop hat zwei verschiedene Lichtverhältnisse, einmal ultraviolettes Licht und einmal ein polarisierendes Licht. Schau mal, und da sehen wir bei dir schon den Grund, warum du kratzt und warum der Juckreiz kommt. Weil mit dem UV-Licht kann ich ganz genau sehen, wo sich Bakterien bei dir ansammeln.
Moderator:
Man sieht so ein paar rote Punkte tatsächlich.
Romina Grieger-Bramkamp:
Die roten Punkte, das sind wirklich kumulierte Bakterien, die sich da in der Öffnung quasi ansiedeln.
Moderator:
Da, wo das Haar rauskommt.
Romina Grieger-Bramkamp:
Genau, da, wo das Haar rauskommt. Das führt dann oft zu Juckreiz und Mikroentzündungen an der Haarwurzel.
Moderator:
Das ist ekelhaft. Was mache ich jetzt?
Romina Grieger-Bramkamp:
Säubern. Richtiges Kopfhautshampoo.
Moderator:
Aber ich wasche mir jeden Tag meine Haare. Mit was denn? Mit ganz normalen, herkömmlichen Shampoos.
Romina Grieger-Bramkamp:
Genau, das ist wahrscheinlich das Problem. Weil so wie wir eine typgerechte Gesichtspflege brauchen, brauchen wir auch eine typgerechte Kopfhautpflege. Das heißt, für eine fettende Kopfhaut ist das meistens etwas antiseptischer und das empfehle ich sehr oft auch Männern, vor allem einfach wegen der hormonellen Lage, weil da die Kopfhaut schneller nachfettet.
Moderator:
Also ich muss nach einem antiseptischen Shampoo schauen.
Romina Grieger-Bramkamp:
Ja, etwas, was kopfhautberuhigend ist und bakterienreduzierend ist. Je besser wir die Kopfhaut reinigen, desto weniger Probleme haben wir. Und dann könntest du immer noch eine Lotion oder ein Serum verwenden, zum Beispiel hier von Benevaganic. Da haben wir ein super Serum für die Kopfhaut, was nicht nur Haarwuchs fördert, sondern auch das Hautmikrobiom in Balance bringt.
Moderator:
Wenn ich jetzt in den Drogeriemarkt gehe, in den normalen Laden und da nach Shampoos gucke, dann steht da für Männer „drei in eins, fertig“. Also da steht aber nicht irgendwie „antiseptisch“ oder sowas drauf. Aber das brauche ich ja nun.
Romina Grieger-Bramkamp:
Nein. Ich würde für dich jetzt einfach empfehlen: ein Shampoo für eine fettende Kopfhaut. Das steht da meistens dann auch. Ja, ein Shampoo für fettende Kopfhaut. Oder hier, du bist ja auf der Top Hair, da gibt es ja genug Ansprechpartner für das Thema. Ansonsten kann ich dir sehr das Serum empfehlen.
Moderator:
Vielen Dank. Ich gehe mit anderen Augen, mit Kopf durch die Welt.
Romina Grieger-Bramkamp:
Sehr gut, sehr gut.
Moderator:
Danke dir. Ja, sehr interessant. Sariana, hallo.
Sariana Schmeling:
Hallo.
Moderator:
Du bist Friseurmeisterin. Das trifft sich ganz gut, denn du als Profi hast wahrscheinlich schon von Weitem erkannt, dass an meiner Matte schon länger kein Friseur oder eine Friseurin dran war, ne. Da nutze ich doch jetzt direkt mal meine Gelegenheit. Was würdest du mir empfehlen, frisurtechnisch? Was ist bei meinen Haaren überhaupt möglich?
Sariana Schmeling:
Also, hallo Ralf. Zuerst mal muss ich sagen, du hast richtig tolle Haare, dick und griffig. Also da kannst du erst mal sehr ...
Moderator:
Sehr schön, dass du das auf meine Haare beziehst.
Sariana Schmeling:
Ja, die Haare, die alle machen es so dick und griffig, also ganz toll. Und mit den längeren Haaren liegst du auch tatsächlich richtig im Trend. Wir Friseure und auch die Kunden haben sich so ein bisschen sattgesehen an den ganz, ganz kurz rasierten Schnitten. Und im Moment ist tatsächlich so ’ne moderne Form des Vokuhila angesagt, der sogenannte ...
Moderator:
Auch die Dauerwelle kommt zurück.
Sariana Schmeling:
Die kommt auch wieder, ja. Machen wir auch schon ganz viel im Herrenbereich. Also das ist der sogenannte Mullet. Und den könnten wir bei dir richtig cool umsetzen. Dafür müsste der Nacken noch ein bisschen länger wachsen. Der Rest der Haare würde ein bisschen mehr Struktur bekommen, mehr Textur. Und da könnten wir richtig was gut dran umsetzen, auf jeden Fall.
Moderator:
Da sind ja auch ein paar Wirbel. Ich zeig dir mal meine hier, ne.
Sariana Schmeling:
Aber das ist kein Problem. Die können wir sogar ganz gut für den Schnitt brauchen. Muss mal ein bisschen mehr Textur reinkommen.
Moderator:
Man arbeitet immer mit dem, was der Kopf so hergibt natürlich. Und da ist dann auch so die Musterschablone, die man jetzt hat für eine Frisur, am Ende gar nicht so möglich, nicht?
Sariana Schmeling:
Nein. Da muss man individuell gestalten.
Moderator:
Also eine Dauerwelle glaube ich nicht bei mir. Und bei Vokuhila, da drehen sich bei mir ja meine gar nicht so vorhandenen Nackenhaare, wie du festgestellt hast, dann doch hoch. Da denke ich ja so an, keine Ahnung, 80er Jahre, Lude, Reeperbahn.
Sariana Schmeling:
Ja, das kann sein. Aber jetzt mittlerweile, wenn du dich mal gleich hier umschaust auf der Messe und auch vor allen Dingen hier gerade im Herrenbereich, wirst du ganz viel diesen Haarschnitt entdecken, teilweise auch mit kurzen Konturen. Aber das ist sehr, sehr stark im Trend. Also gerade auch so diese längeren Haargeschichten bei den Männern, da kommt alles wieder.
Moderator:
Na, ich bin auf jeden Fall mal gespannt. So, du bist nicht nur Friseurmeisterin, sondern seit sieben Jahren auch Dozentin im Studio 78. Das ist ein Lehrsalon der BGW. Friseur-Azubis können dort an verschiedenen Seminaren teilnehmen und unter Realbedingungen üben. Wie ist das immer so, wenn man da jetzt quasi in so einem Projekt ist und in so einem Arbeitskreis Haare schnibbelt?
Sariana Schmeling:
Ja, also wir schnibbeln ja nicht nur Haare, sondern es geht ja primär darum, dass wir die Themen der BGW halt eben vermitteln den Azubis. Und wir Friseure sind natürlich immer sehr praxisorientiert.
Moderator:
Ja, hier wird immer gefeiert, ich hab das schon mitbekommen. Top Hair ist eine Party.
Sariana Schmeling:
Absolut, wir Friseure können auch Party. Ja, und du musst dir vorstellen, wir versuchen immer, das so möglichst schmackhaft zu verkaufen. Weil wenn wir das immer paaren mit einer Praxisaufgabe, zum Beispiel Haarschnitt, Hochstecken, Färben, dann können wir die Azubis natürlich da sehr gut ins Boot holen und das interessant gestalten und aufbereiten.
Moderator:
Wie sehr hat sich deine Arbeit in den letzten Jahren verändert? Stichwort Corona-Pandemie, da waren auch längere Zeit mal die ganzen Läden geschlossen. Es gibt auch im Friseurbereich einige Pleiten, auch weniger Kundinnen und Kunden. Gerade durch die Pandemie haben einige auch selbst das Schnibbeln gelernt. Da konnte man ja nicht zum Friseur, zur Friseurin, da musste man selbst Hand anlegen. Ja, und dann ist die Welt auch viel teurer geworden, Energiekrise, Kriege. Alles wird teurer, auch der Friseurbesuch. Und da gehen eben welche nicht mehr so zwölfmal im Jahr zum Friseur, sondern vielleicht nur noch viermal.
Sariana Schmeling:
Ja, also ich muss dir sagen, während der Corona-Zeit, gerade weil die Kunden eben nicht mehr kommen durften, ist vielen erst mal bewusst geworden, wie wichtig der Friseur für jeden Einzelnen überhaupt ist. Also ich denke, der Verzicht auf das gepflegte äußere Erscheinungsbild, weil die Haare nicht mehr geschnitten und gefärbt werden konnten, und aber auch der Verzicht auf die Gespräche, gerade für die ältere Kundschaft, die sonst niemanden haben, hat viele eben hart getroffen.
Und nach der Corona-Zeit haben wir dann einen regelrechten Run auf die Friseursalons erlebt, muss ich ganz klar sagen. Auch die notwendigen Preiserhöhungen, die dann gemacht werden mussten, waren erst mal für die Kundschaft kein Problem. Also die haben sich wirklich gefreut, dass sie wieder kommen durften.
Bezogen auf das BGW Studio 78 kann ich sagen, wir hatten die Möglichkeit, ein bestehendes Präsenzseminar in ein Onlineformat umzukonzipieren, sodass wir da auch einigen Berufsschulklassen ein Angebot machen konnten. Mittlerweile muss ich sagen, was ich schade finde, ist, dass viele Kunden auch wieder krank in den Friseursalon kommen. Das war ja kurz nach der Pandemie und drumherum völlig verpönt, aber das ist so ’n bisschen aus den Köpfen wieder.
Moderator:
Man fällt in alte Muster, ja. Auch im Zug wird wieder nur gehustet und geniest und man schleppt sich krank zur Arbeit. Schade, wir hatten das doch nun eigentlich alle gelernt, ja. Aber ich sehe halt auch in allen möglichen Läden mitunter noch Desinfektionsständer, wenn sie nicht schon wieder abgeräumt sind. Aber wenn sie da stehen, sind sie zu 95 Prozent leer. Auch das ist leider so ’n Manko, was mich nervt.
Sariana Schmeling:
Auf jeden Fall, ja. Und im Moment haben wir leider ’n ganz anderes Thema, weil seit einiger Zeit hat sich ein Kopfhautpilz vermehrt ausgebreitet durch leider fehlende oder mangelnde Desinfektion und Reinigung der Werkzeuge und Arbeitsgeräte. Und da sind schon einige Friseursalons jetzt wieder sehr stark im Thema und alarmiert und geben das auch den Mitarbeitern und den Azubis weiter, dass wir darauf noch mal verstärkt achten.
Moderator:
Da bekomme ich ja als Hypochonder gleich wieder Panik. Also wenn ich jetzt zur Friseurin, zum Friseursalon gehe, dann handle ich mir eventuell einen Pilz ein, weil der auf den Scheren klebt.
Sariana Schmeling:
Ja, man muss natürlich vorsichtig sein. Als Kunde würde ich mir auch immer angucken: Wie sehen denn die hygienischen Standards aus?
Moderator:
Also nicht die rostige Schere zulassen.
Sariana Schmeling:
Ganz genau.
Moderator:
Ja, aber ich kann die einfach mal absprühen. Dann kann ich sagen: Danke, dass du mit der Schere jetzt schneiden willst, aber Achtung, ich sprühe noch mal kurz da was drauf.
Sariana Schmeling:
Zum Beispiel, ja, genau.
Moderator:
Ja, interessant zu wissen. Okay, aber ich vertraue da mal in den Friseursalon sehr, da bin ich ja immer sehr gerne.
Sariana Schmeling:
Wir wollen jetzt keine Panik verbreiten, aber es ist halt einfach gerade ein Thema, was die Friseure sehr beschäftigt und worauf wir auch achten müssen, auch als BGW verstärkt. Die Bezirksregierung hat sich da auch schon verstärkt eingeschaltet und ich denke, das werden wir gut in den Griff bekommen.
Moderator:
Friseure und Friseurinnen sind oft auch Seelenklempner, weil die Menschen gerne beim Haareschneiden von ihren Sorgen erzählen. Du hast doch eben erzählt, die alten Leute, die nicht mehr diesen Austausch hatten damals auch in der Pandemie, war schlimm für viele. Nicht mit Sorgen überstülpt werden. Was macht das aber mit denen, die in diesem Beruf arbeiten? Gerade jetzt Kriege, Inflation, es ist ja nicht einfacher geworden.
Sariana Schmeling:
Ja, richtig. Also ich denke, was man zunächst erst mal sagen muss: Friseure sind generell sehr kontaktfreudige und empathische Menschen, weil das Berufsbild bringt das ja schon mit und setzt das voraus. Wir sind den ganzen Tag von Menschen umgeben, müssen den ganzen Tag mit Menschen kommunizieren.
Und ich muss aber auch ehrlich sagen, bei mir persönlich ist es so, dass es mir früher auch leichter gefallen ist, diesen ganzen seelischen Ballast nach Feierabend auch dann wirklich nicht mit nach Hause zu nehmen. Weil du hörst natürlich von den Kunden auch sehr viel, ne, was du auch schon gesagt hast. Du hörst von den ganzen Schicksalsschlägen oder die haben den Arbeitsplatz verloren oder die haben einen Angehörigen verloren. Das nimmt man schon manchmal mit nach Hause.
Ich muss aber sagen, ich sehe dann auch das Positive, weil ich genieße nach wie vor den Austausch mit den unterschiedlichen Menschen total, weil wir haben ja Kundschaft von jung bis alt, aus allen politischen Lagern, aus jeder gesellschaftlichen Schicht. Und das ist superinteressant. Man kann da sehr viel von der Lebenserfahrung auch mitnehmen und davon profitieren. Und man merkt dann auf der anderen Seite auch, dass die Gespräche den Kunden und den Kundinnen total helfen. Und dadurch ist das auch sehr bereichernd und erfüllend auf der anderen Seite.
Aber du hast natürlich auch so Geschichten, die dich dann schon bewegen. Ich habe eine Stammkundin, da kommt auch nach wie vor die ganze Familie zu mir, und die ist leider sehr schwer erkrankt. Und die konnte auch nicht mehr das Haus verlassen. Dann bin ich zu ihr nach Hause gefahren, um sie dort zu bedienen, und die ist dann leider auch irgendwann verstorben. Also den ganzen Weg geht man dann mit.
Moderator:
Was machst du, damit dich das insgesamt nicht runterzieht, weil die Belastung ja schon höher geworden ist?
Sariana Schmeling:
Ich denke, dass wie in allen Berufen, die eng am Menschen oder mit Menschen zu tun haben, die Mitarbeiter einfach lernen müssen, sich da auch von abzugrenzen, nicht jede Sorge oder jedes Problem zum eigenen zu machen. Und natürlich fällt das je nach Thema oder Tagesform, wie man auch selber drauf ist, mal mehr und mal weniger schwer. Aber ich denke, dass es da gute Techniken und Tools gibt, um halt eben die eigene Resilienz auch zu stärken. Und das ist auch ein Thema, was wir in letzter Zeit auch vermehrt für die Azubis im Studio 78 mit aufgreifen, damit denen bewusst gemacht wird, wie wichtig das ist, auch wirklich mal richtig abzuschalten.
Weil du weißt es selber, du wirst es auch kennen, ich kenne es von mir auch: Wir sind heute natürlich ganz viel alle am Handy unterwegs und legen das kaum noch aus der Hand. Und das ist natürlich auch ’n großes Problem, weil wir eben ständigen Reizen ausgesetzt sind und immer dieser Reizüberflutung. Und da würde ich auch jedem, der im Job ist, mal wirklich den Tipp geben, das Handy mal wegzulegen. Und wenn es nur fünf Minuten sind. Heute haben wir auch wunderschönes Wetter, einfach mal in die Sonne setzen, mit einem Kaffee, das genießen.
Moderator:
Wenn jetzt Friseurinnen und Friseure gerade die Haare schneiden, können sie ja zumindest da nicht am ...
Sariana Schmeling:
Das hoffe ich zumindest.
Moderator:
Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell meine Friseurin mir ’ne WhatsApp beantwortet. Ja, ja, okay.
Sariana Schmeling:
Ja, ist auch natürlich ’n Thema.
Moderator:
Aber das war auch so was. Es ist natürlich praktisch, dass du mal eben über WhatsApp auch deinen Friseurtermin klarmachen kannst. Auf der anderen Seite, dann motiviert das natürlich viel mehr, mit dem Handy rumzumachen, als wenn man halt einfach mal im Laden selbst den nächsten Termin macht oder auf ’ner Online-Seite.
Sariana Schmeling:
Absolut. Dadurch hast du auf der anderen Seite aber auch weniger Anrufe im Salon. Dadurch hat man schon wieder ’n bisschen die Geräuschkulisse minimiert. Also man muss auch immer die positive Seite ...
Moderator:
Weniger hin und her rennen. Stichwort Belastung, Füße, Beine und so weiter, ja. Jetzt haben wir von dir so ’n bisschen was gehört zum eigenen Seelenleben, wie das so ein bisschen besser gestaltet werden kann. Was würdest du jetzt sagen, ist zurzeit am anstrengendsten im Beruf: körperliche Arbeit oder die mentale?
Sariana Schmeling:
Hier kommen wir zu einem meiner Lieblingsthemen, weil viele gar nicht wissen, wie anspruchsvoll der Friseurberuf überhaupt ist, was man da alles mitbringen muss. Also nicht nur die Kreativität, chemische Kenntnisse, Gestaltungslehre, handwerkliche Fertigkeiten. Es ist ja auch so, dass wir wirklich den ganzen Tag kommunizieren, also es gibt wirklich kaum Ruhepausen.
Ich habe zum Beispiel auch einen direkten Vergleich, weil ich nicht nur Friseurmeisterin bin, sondern ich habe auch noch, wenn du so willst, einen Bürojob bei der Kreishandwerkerschaft. Und jeder Job bringt seine eigenen Herausforderungen mit und seine eigenen Ansprüche. Es ist halt wichtig, dass man sich da auf die Themen zum Beispiel Ergonomie, bewegte Pausengestaltung fokussiert und dass man da eben lernt: Wie kann ich damit umgehen? Was kann ich halt eben tun, zum Beispiel im Friseurberuf, einen Wechsel aus Stehen, Sitzen, Laufen mal einzubauen? Da hast du schon ganz viele Möglichkeiten, Schmerzen und Belastungen und Verspannungen entgegenzuwirken.
Ja, und um auf deine Frage noch mal zurückzukommen, ob das körperlich anstrengender ist oder mental, das kann man so gar nicht sagen, ist wirklich tagesformabhängig. Weil du hast halt Tage dabei, wo du wirklich viel stehen musst, weil du zum Beispiel viele Strähnenkundinnen hast.
Moderator:
Strähnenkundinnen, sieht man ja im Kalender dann schon, ne, was heute dran ist. Strähnen.
Sariana Schmeling:
Ja, ganz genau.
Moderator:
Und da musst du dann halt gucken, dass du dir vielleicht doch mal die ein oder andere Sitzpause einbaust.
Sariana Schmeling:
Manche Tage sind mental anstrengender, wenn du wirklich von vielen Sorgen und Nöten hörst, von der Kundschaft. Und ich denke mir, wenn du jetzt gleich mal so ’ne Umfrage starten würdest, dann würdest du auch von jedem Friseur noch mal ’ne individuelle Antwort bekommen. Aber was kann man natürlich machen, um sein Seelenleben gesund zu erhalten und seinen Körper? Ich denke mir, da gibt es ja dieses berühmte Zitat: Nur in einem gesunden Körper kann auch ein gesunder Geist leben. Und das ist ganz, ganz wichtig. Also wenn wir an Bewegung denken, Sport, ausgewogene Ernährung, auch mal mit Freunden treffen, unbeschwerte Zeit genießen, gerade in diesen Zeiten, wo man wirklich, wenn man die Nachrichten anmacht, nur schlechte Infos hört.
Moderator:
Hier lassen alle die Sau raus, auf jeden Fall, das hab ich schon gesehen.
Sariana Schmeling:
Genau, einfach mal ’ne coole Zeit haben.
Moderator:
Wie sensibilisierst du Auszubildende für das Thema gesundes Arbeiten?
Sariana Schmeling:
Mhm, also was oft tatsächlich am besten funktioniert ist, wenn du den Azubis diesen sogenannten Aha-Effekt verschaffst, ne. Also in den Seminaren ...
Moderator:
Jetzt hast du dir den Finger abgeschnitten, jetzt merkst du, ist dumm, ne.
Sariana Schmeling:
Schließ die besser auf, genau. Nein, aber tatsächlich, wir machen das in den Seminaren so, dass wir entweder eine bewusst falsche Szene simulieren oder präsentieren. Zum Beispiel setze ich mich dann in einer völlig unbequemen, unergonomischen Haltung auf den Friseurhocker. Und die Azubis, die schreien natürlich direkt auf, die sagen: Oh mein Gott, ne, wie sitzt du denn da? Und die dürfen mich dann korrigieren, die dürfen alles nennen, was wirklich falsch läuft.
Wir haben auch in einem Hochsteckseminar, dass wir da eine völlige Stresssituation mit einer extremen Geräuschkulisse simulieren. Das lassen wir dann so für fünf Minuten laufen und im Anschluss sammeln wir diese ganzen Stressoren und wie man das eben optimieren kann, ne. Es ist immer wichtig im Lernprozess: Wie bleibt das Ganze am besten hängen? Die Azubis müssen so aktiv wie möglich da beteiligt werden. Also was wir auch sehr gerne machen, ist mit einem Brainstorming zu arbeiten, mit Metaplanwänden, wo wir dann eben zum Beispiel ’ne Tätigkeit in Einzelschritte zerlegen und dann die ganzen Gefahren sammeln lassen in der Gruppenarbeit und dann aber auch eben die Maßnahmen dagegen. Und je aktiver die Azubis da sich einbringen können, desto besser bleibt unsere Message am Ende des Tages eben auch hängen. Dass wir ganz gezielt in einer praktischen Arbeitssituation die mit ins Boot holen.
Und was wir jetzt auch in den neueren Seminaren ganz, ganz stark beachtet haben, ist, dass wir keine reinen Theorieanteile mehr haben, weil die neue Generation, die schläft ein bei Frontalvorträgen.
Moderator:
Und zwar nach einer Minute.
Sariana Schmeling:
Ganz genau, weil so lange geht kein TikTok-Video. Und deswegen haben wir darauf geachtet, dass die Seminarteile immer, also Praxis und Theorie, fließend ineinanderlaufen und wir dann eben in einer konkreten Arbeitssituation die Gefahr und die Maßnahme direkt eruieren.
Moderator:
Gibt es typische Fehler, die gerade junge Beschäftigte machen, vielleicht am Anfang ihrer Arbeit?
Sariana Schmeling:
Absolut, ist auch ein Thema, worüber ich gerade schon geredet habe. Also die Gen Z, Generation Z, ist natürlich komplett im digitalen Zeitalter groß geworden und kann sich ein Leben ohne Smartphone überhaupt nicht mehr vorstellen. Ich denke, wie gesagt, dass das ein Riesenproblem werden wird, weil unser Gehirn einfach für diese permanente Reizüberflutung nicht gemacht ist. Dadurch können wir einfach nicht mehr runterfahren und es ist auch wichtig, die junge Generation dafür zu sensibilisieren. Und denen auch zu sagen: Handy-Detox oder zwischendurch, was ich vorhin schon gesagt habe, nur mal an der frischen Luft oder nur mal fünf Minuten ganz kurz bei sich sein.
Im Seminar zeigen wir denen eine coole Atemtechnik. Hast du vielleicht auch schon mal gehört, die 4-7-8-Methode. Vier Sekunden einatmen.
Moderator:
Ich atme immer so ein und aus, also so ein-zwei-mäßig wahrscheinlich.
Sariana Schmeling:
Und das geht uns allen ja so, weil wir atmen zum Beispiel in diesen Stresssituationen viel zu flach, ja. Und diese 4-7-8-Methode, also vier Sekunden einatmen ...
Moderator:
Mach doch mal vor eben.
Sariana Schmeling:
Ja, mach mal zusammen. Bitte atme mal ein auf vier. Sieben Sekunden halten.
Moderator:
Okay.
Sariana Schmeling:
Und dann acht Sekunden ausatmen. Genau, acht Sekunden ist lange, lange, lange, lange, lange, lange. Genau. Und jetzt müsstest du eigentlich schon merken, dass ...
Moderator:
Ja, du beschäftigst dich mehr einfach auch genau mit deinem Atem und kommst wieder runter.
Sariana Schmeling:
Ja, genau. ’N Riesenproblem ist halt auch, dass wir leider immer noch von den Azubis hören, dass die Betriebe nicht die geeigneten Arbeitsmittel zur Verfügung stellen, beispielsweise die von der BGW empfohlenen Handschuhe und Hautschutzcremes, um halt eben die Hautgesundheit der Friseure auf Dauer zu gewährleisten. Und da machen wir die Azubis natürlich darauf aufmerksam, dass sie auch ganz klar für ihre Rechte einstehen können. Und wir als BGW stehen da auch unterstützend zur Seite, auch mit unserem Schulungs- und Beratungszentrum.
Aber ich kann dir auf jeden Fall sagen, was ich total positiv finde an der neuen Generation ist: Gerade durch KI und Social Media, die sind wirklich top informiert, die haben Bock und die haben natürlich dadurch, dass wir Fachkräftemangel haben, eine sehr, sehr rosige Zukunft vor sich. Das finde ich sehr positiv.
Moderator:
Good News am Ende unseres Gesprächs. Und ja, wir gehen mal hier weiterhin zur Bühne, weil jetzt wird hier Heavy Metal aufgelegt als Nächstes. Lange Haare sind in, dann kann man wieder gut Headbanging machen auf jeden Fall, ja. Genau. Also wir gehen mal hierhin, wo der Schall immer lauter wird. Sariana, vielen Dank für deine Tipps und vor allem auch für deine fachliche Einschätzung zu meiner Friese, ja. Ich bin gespannt, was da heute bei der Top Hair noch bei rauskommen wird. In die Umsetzung gehe ich nachher noch mal, ne.
So. Und wenn ich gleich noch einen freien Stuhl finde, dann werde ich die Gelegenheit beim Schopfe packen.
Sariana Schmeling:
Ja, mach das.
Moderator:
Und dann wünsche ich dir weiterhin ganz viel Freude mit den ganzen Auszubildenden.
Sariana Schmeling:
Dankeschön. Ich wünsche dir auch noch viel Freude. Viel Spaß.
Moderator:
Jetzt ist es so weit, jetzt werde ich umgestylt. Ich verliere gleich, glaube ich, ein paar Haare, aber ich weiß es ja nicht. Ich lass mich da ganz doll überraschen. Ich bin bei Olivia Garden und bei mir ist Chiara. Ich grüße dich.
Chiara:
Hi.
Moderator:
Hallo Chiara. So, du bist jetzt diejenige, die mir ’ne andere Frise gleich verschaffen wird.
Chiara:
Genau.
Moderator:
Bist du genauso aufgeregt wie ich?
Chiara:
Nee. Ich bin nicht aufgeregt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir das wieder frisch machen.
Moderator:
Frisch, sehe ich so was von nicht frisch aus, oder wie?
Chiara:
Nein, aber ich glaube, du warst ja nicht beim Friseur.
Moderator:
Ich glaube, so sechs, sieben Wochen waren das, oder? Mehr? Ja, genau. Was kannst du zu meinem Haar sagen? Was ist das für Haar?
Chiara:
Also, ich finde, du hast sehr viel Haar. Du bist auf jeden Fall gesegnet, was Haare angeht. Schon fein, aber du hast viel und dichtes Haar. Also man kann auf jeden Fall viel machen mit dem, was du auf dem Kopf hast.
Moderator:
Das ist schon mal gut. Dafür habe ich sehr wenig gemacht die letzten Jahrzehnte.
Chiara:
Auch gut.
Moderator:
Ich bin gespannt. Sollte man die Haare auch regelmäßig mal so einer, ja, Komplettrasur unterziehen oder mal was ganz anderes machen, dass da mal Bewegung auf den Kopf kommt?
Chiara:
Also ich finde, wenn man sowas macht, dann eher fürs Wohlbefinden, einfach mal um frischen Wind für sich selber reinzubringen. Aber jetzt, was die Haare angeht, muss man das nicht. Natürlich regelmäßig schneiden. Gerade wenn man viel Produkt benutzt oder viel stylt mit Hitze, Wärme, was auch immer, sollte man schon regelmäßig schneiden. Aber so ’ne Komplettrasur, weiß ich nicht, einmal im Jahr, das muss man nicht machen.
Moderator:
Jetzt gibt es ja ganz verschiedene Trends, ganz verrückte auch. Ich hab gehört, Lachssperma ist jetzt für die Haare der letzte Schrei.
Chiara:
Um Gottes willen.
Moderator:
Was ist das genau? Und was kennst du noch so für, ja ich sag mal, abgefahrene Trends?
Chiara:
Also ich muss sagen, ich kenne gar nicht so viel abgefahrene Trends, würd ich sagen. Auf jeden Fall auch nichts, was mit Sperma zu tun hat, weil ich hör mir ehrlich gesagt den Quatsch gar nicht an. Also wenn ich so was schon lese, irgendwas mit Tiergedöns oder solchen Sachen, Fäkalien, was auch immer, dann denk ich mir immer, hör ich gar nicht hin.
Moderator:
Was gibt’s denn da alles mit Fäkalien?
Chiara:
Urin, gibt es auch irgendwelche Trends mit. Aber wie gesagt, ich ...
Moderator:
Da kann dann auch kein Friseur oder ’ne Friseurin ... Oder da bin ich raus.
Chiara:
Also das ist mehr so, was so auf Social Media gesagt wird, von zum Beispiel Heilpraktikern oder so was. Aber nein, von Kosmetikern, von Menschen, die mit Beauty und Pflege zu tun haben, kommt so was definitiv nicht.
Moderator:
Gut, also da bin ich schon mal ganz beruhigt, dass nichts vom Fisch gleich in meinem Haar ist und dass Urin da bleibt, wo es hingehört, auf jeden Fall. Ja, perfekt. Also jetzt hast du ja so ein bisschen meinen Kopf und meine Haare gescannt. Hast du schon was im Kopf, was daraus jetzt werden soll?
Chiara:
Ja, also ich hab schon direkt ein Bild im Kopf gehabt. Ich hab mir deinen Style angeguckt, deine Kopfform, Gesichtszüge und auch deine Haare. Und ich finde, dass das alles einfach aus der Form gewachsen ist. Wenn du sagst, sechs bis acht Wochen ist dein letzter Haarschnitt her, dann kommt das auf jeden Fall hin, dass ich die mindestens abnehme. Aber ich möchte eigentlich noch mehr wegnehmen. Und da du gesagt hast, ich darf, werde ich das auch machen.
Moderator:
Ich habe schon befürchtet, dass da jetzt viel mehr runterfällt. Warum haben immer Friseurinnen und Friseure so viel Lust, so viel nach unten zu toben?
Chiara:
Also wir haben immer sehr viel Lust, es anzupassen, den Menschen. Nicht nur den Haaren oder dem Kopf, sondern auch das Gesamtbild. Und ich finde, dass das gerade nicht mehr so stimmt. Also ich würde es einfach jetzt auch der Jahreszeit tatsächlich anpassen. Es wird wieder wärmer draußen. Ich würde dir einfach gerne einen frischeren Look verpassen, dass wir deine Seiten kürzer machen. Nicht so, dass man jetzt die Haut durchsieht, aber dass es erstens zu dir passt und zweitens zu der Jahreszeit wieder ein bisschen frischer.
Moderator:
Dann mach mich mal frisch, finde ich gut. Los geht’s.
Chiara:
Los geht’s. Ich fang jetzt erst mal mit dem 13er-Aufsatz an, um erst mal die längste Länge, die ich erreichen möchte, zu erreichen.
Moderator:
Der Rasierer wird angepasst, ah ja. Aber du legst schon ganz schön los. Was da gerade runterfällt, das ist nicht wenig, Chiara.
Chiara:
Zum Glück ist hier kein Spiegel.
Moderator:
Stimmt. Ich sehe hier nichts, hier auf der Messe. Du hast auch keinen. Also du haust da richtig runter.
Chiara:
Genau.
Moderator:
Aber Haare bleiben schon noch drauf.
Chiara:
Es bleiben noch Haare drauf. Keine Sorge. So, ich wechsle einmal den Aufsatz auf sechs Millimeter. Damit mach ich nur deinen Nacken sauber, damit wir einen schönen Übergang im Nacken erreichen und ich dir das nicht abstecken muss. Also ich möchte nicht, dass wir eine gerade Linie im Nacken haben, sondern dass es ein schöner Übergang ist, damit es auch natürlicher ist und du auch länger was davon hast. Ich muss zwischendurch immer ein bisschen die Aufsätze wechseln, um auch den Übergang zwischen den sechs Millimetern und den 13 Millimetern zu erreichen.
Moderator:
Meine Ohren sind frei, das spüre ich.
Chiara:
Sehr gut, ist schon luftiger, schon sommertauglich.
Moderator:
Über meine Ohren liegt sonst immer sehr viel Haar drüber, das fand ich eigentlich immer ganz cool.
Chiara:
Ja, jetzt bekommst du auch mal die Geräuschkulisse von der Messe.
Moderator:
Endlich höre ich mal was hier.
Chiara:
So, ich habe jetzt den Übergang zwischen den sechs Millimetern und den 13 Millimetern erreicht. Ich gehe jetzt noch eben mit drei Millimeter bis null in den Nacken, wie gesagt, um einen natürlichen Übergang zu schaffen.
Moderator:
Das ist schon viel zu viel Mathematik für mich, Chiara. Ich höre nur Zahlen gerade, aber ich vertraue dir ganz.
Chiara:
Hauptsache, es passt am Ende.
Moderator:
Genau.
Chiara:
So, ich mache dir noch eben die Kontur sauber.
Moderator:
Ja, ich merke schon, du magst am liebsten mit einem Rasierer arbeiten. Eine Schere hast du noch nie in der Hand gehabt gerade bei mir.
Chiara:
Nee, hatte ich generell noch nie.
Moderator:
Verdammt, wen habt ihr mir hier hingestellt.
Chiara:
Konturen sind auch frisch, wie du schon gesagt hast. Ohren sind wieder frei, die Seiten sind kürzer, du siehst wieder sommerfrischer aus. Und jetzt pass ich dir eigentlich nur noch das Deckhaar an. Ich lass das auch so, wie das vorher war, dass du das schön nach links tragen kannst, dass du dir auch nicht zu viel Aufwand und Zeit morgens nehmen musst, sondern das ist ganz easy wie vorher, nur kürzer.
Moderator:
Das hast du schon ganz gut durchschaut. Das klingt so nach mir nach dem Aufstehen und Duschen.
Chiara:
Sehr gut.
Moderator:
Willst du weiter nach unten schnippeln? Dann haben wir einen Abstand. Jetzt hat sie eine Schere in die Hand genommen, aber ist nur ein Alibi, weil ich das wollte, oder?
Chiara:
Eigentlich wollte ich die auch oben abrasieren.
Moderator:
Ja, natürlich. Das haben wir verhindert.
Chiara:
Ich stuf dir das auch oben an, damit du eine schöne Struktur hast. Du hast sehr glatte und feine Haare und wenn ich die jetzt nicht anstufe, sondern einfach nur so lasse, dann fällt es einfach nur. Da ist keine Bewegung drin, keine Struktur. Du kannst die nicht wirklich hochstylen, weil die durch die Schwere dann einfach wieder zur Seite fallen würden. Deswegen stufe ich die noch so ’n bisschen an und dann hat das Ganze auch ’n beweglicheren Look.
Moderator:
Dann macht es endlich mal einen Sinn, ja.
Chiara:
So nämlich. So.
Moderator:
Ah ja. Jetzt wird es noch ein bisschen nasser werden hier. So, das ist jetzt auch nur Flüssigkeit und nichts mit Lachs da drin in der Flasche.
Chiara:
Um Gottes willen. Nur ein bisschen Wasser, dann kann ich die besser schneiden. Dann würde ich sagen, wir föhnen die. Im geföhnten Zustand schaue ich noch mal, ob ich irgendwo drübergehen muss, ob das alles so passt. Dann können wir die schon stylen.
Moderator:
Ja, cool. Dann mal los. Jetzt wird’s laut.
Chiara:
So, ich föhne die jetzt so, wie die vorher auch waren, einfach zur linken Seite, so wie du die immer trägst. Und ich hab die dir auch so geschnitten, dass du eigentlich gar nicht gucken musst, welche Haare gehören auf welche Seite, welche nach links, welche nach rechts.
Moderator:
Du hast mich schon so analysiert: Ach, ich muss das ganz easy machen bei dem Typen, ne, schon klar.
Chiara:
So einfach wie möglich. So, ich mach dir jetzt einfach nur noch ’n bisschen Haarspray rein. Das kannst du auch zu Hause machen und dir dann einfach, nachdem du es reingesprüht hast, schön aus bisschen weiterer Entfernung, einfach nur bisschen durch die Haare gehen und dann sitzt das schon.
Moderator:
Sehr schön. Also ich sehe hier rings um den Friseurstuhl sehr viele Haare und als ich mich hingesetzt habe, waren da keine Haare. Das sind also meine Haare.
Chiara:
Ja.
Moderator:
Wenn du magst, kannst du sie mitnehmen.
Chiara:
Oh, vielen Dank. Ich werde sie in Ehren halten.
Moderator:
So, jetzt muss ich aber mal einen Spiegel haben. Jetzt muss ich erst mal sehen. Wir sind fertig, oder?
Chiara:
Ja.
Moderator:
Es fühlt sich auf jeden Fall schon mal gut an. Ich merke an den Seiten, da ist kein Haar mehr. Ich bin gespannt. So, jetzt schauen wir mal in den Spiegel. Der entscheidet jetzt sehr darüber, wie unsere Beziehung endet.
Chiara:
Ja, ich bin gespannt.
Moderator:
Und ja, wunderbar.
Chiara:
Gefällt’s dir?
Moderator:
Ganz anders auch tatsächlich, ja.
Chiara:
Sehr gut.
Moderator:
Also die Seiten sind rappelkürz, oben ist auch was weg, aber es ist immer noch genug da, dass man drin rumwuscheln kann. Das finde ich wichtig. Ja. Sieht sehr schön aus, Chiara.
Chiara:
Gefällt’s dir?
Moderator:
Das ist die Hauptsache.
Chiara:
Sehr gut.
Moderator:
Finde ich sehr gut. Also frisch hast du gesagt und frisch gehe ich jetzt in diese Jahreszeit rein.
Chiara:
Super, freut mich.
Moderator:
Klasse. Vielen, vielen Dank.
Chiara:
Sehr, sehr gerne.
Moderator:
Die Top-Hair-Messe in Düsseldorf zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig das Friseurhandwerk ist. Kreativität, Technik und Trendbewusstsein treffen hier auf unternehmerische Verantwortung und auf Arbeitsschutz. Gesundes Arbeiten, das bedeutet: Arbeitsplätze sinnvoll gestalten, sich selbst schützen, Wissen weitergeben und offen über Belastungen sprechen. Die BGW unterstützt dabei gemeinsam mit Partnern und Partnerinnen wie dem Zentralverband des Friseurhandwerks.
Ich nehme von dieser Messe vor allem eins mit: eine neue Frisur. Ja, das hätte ich auch nicht gedacht. Und ich habe auch eine Erkenntnis: Gute Arbeit im Friseurhandwerk braucht nicht nur Talent und Kreativität, sondern auch Aufmerksamkeit für Gesundheit und Sicherheit. Das war es hier von der Top Hair in Düsseldorf. Abonniert gerne Herzschlag! Für ein gesundes Berufsleben und schaut auch vorbei auf www.bgw-online.de/podcast. Dort findet ihr weitere Folgen rund um Sicherheit und Gesundheit im Berufsleben. Ich bin Ralf Podszus, bis zum nächsten Mal.
So, und wo ist jetzt eigentlich mal hier die Gin-Tonic-Bar?
Jingle:
Herzschlag! Für ein gesundes Berufsleben – der BGW-Podcast.
Interviewgäste
Romina Grieger-Bramkamp
Kopfhaut- und Haarspezialistin, Friseurmeisterin
Sariana Schmeling
Friseurmeisterin, BGW Dozentin Studio 78
Chiara
Friseurmeisterin,
GFG Hair & Styling Friseur Düsseldorf
Für unseren BGW-Podcast "Herzschlag - Für ein gesundes Berufsleben" nutzen wir den Podcast-Hosting-Dienst Podigee des Anbieters Podigee GmbH, Schlesische Straße 20, 10997 Berlin, Deutschland. Die Podcasts werden dabei von Podigee geladen oder über Podigee übertragen.
Wenn Sie unseren Podcast anhören, erfolgt eine Datenverarbeitung auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, d.h. Interesse an einer sicheren und effizienten Bereitstellung, Analyse sowie Optimierung unseres Podcastangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO.
Podigee verarbeitet dann IP-Adressen und Geräteinformationen, um Podcast-Downloads/ Wiedergaben zu ermöglichen und statistische Daten, wie zum Beispiel Abrufzahlen zu ermitteln. Diese Daten werden vor der Speicherung in der Datenbank von Podigee anonymisiert oder pseudonymisiert, sofern Sie für die Bereitstellung der Podcasts nicht erforderlich sind.
Weitere Informationen und Widerspruchsmöglichkeiten finden sich in der Datenschutzerklärung von Podigee: podigee.com/de/about/privacy/.