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Was leistet die Handlungshilfe "Gefährdungsbeurteilung online" - und was nicht?

Drei Fragen und drei Antworten darüber, was Sie von den Online-Gefährdungsbeurteilungen der BGW erwarten können.

1. Was kann die Online-Gefährdungsbeurteilung?

Das Online-Instrument ist eine Handlungshilfe, die Sie bei der Durchführung der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung unterstützt. Branchenspezifische Erfahrungswerte helfen Ihnen dabei. Häufige Tätigkeiten und damit einhergehende Gefährdungen werden systematisch angesprochen. Fragen weisen auf typische Maßnahmen hin. Eine Infobox bietet hierfür zusätzliche Informationen.

2. Was kann die Online-Gefährdungsbeurteilung nicht?

Das Instrument kann nicht alle Tätigkeiten und alle Gefährdungen abdecken. Diese müssen anhand der konkreten betrieblichen Situation ergänzt werden. Ebenso müssen alle Maßnahmen auf die besonderen betrieblichen Bedingungen abgestimmt sein, kontrolliert und dokumentiert werden. Das Instrument ersetzt auch nicht gesetzlich geforderte Fachkenntnis der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Betriebsarztes oder der Betriebsärztin.

3. Was müssen Sie beachten?

Die Verantwortung für die Gefährdungsbeurteilung verbleibt stets beim Unternehmer bzw. bei der Unternehmerin: ausreichende Informationsermittlung, Durchführung, Ergreifen der erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen und deren Wirksamkeitskontrolle. Legen Sie fest, wer für die Organisation und Kontrolle der Gefährdungsbeurteilung zuständig ist.

Auch bereits vorhandene und erfolgreiche Maßnahmen und deren regelmäßige Wirksamkeitsüberprüfung müssen dokumentiert sein.

Bestimmte Gefährdungen erfordern eine umfangreichere Dokumentation, die im Vorschriften- und Regelwerk beschrieben wird (zum Beispiel Biostoffverordnung, Gefahrstoffverordnung). Legen Sie diese Anforderungen in "mitgeltenden Dokumenten" ab.

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