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Publikationen zu Stich- und Schnittverletzungen in 2026

Stich- und Schnittverletzungen bei Beschäftigten im Gesundheitswesen zählen zu den häufigsten Arbeitsunfällen. Dabei sind zwei gegenläufige Trends zu beobachten: über die letzten 25 Jahre ist das Risiko für eine Infektionskrankheit durch eine Stich- und Schnittverletzung deutlich zurückgegangen, gleichzeitig wurden in den letzten 10 Jahren unverändert hohe Meldezahlen zu Stich- und Schnittverletzungen bei der BGW registriert. Mit dem Online-Tool der BGW zur Erfassung von Nadelstichverletzungen steht eine Datenbank mit anonymisierten Angaben von Versicherten zu den Ursachen ihrer Stich- und Schnittverletzung zur Verfügung. Auf Basis dieser Datenbank wurden Stich- und Schnittverletzungen zu verschiedenen Schwerpunktthemen ausgewertet.

Eine Publikation beschäftigt sich mit den Stich- und Schnittverletzungen bei Beschäftigten in Zahnarztpraxen:

In einer weiteren Publikation wird die Entwicklung der Meldezahlen zu Stich- und Schnittverletzungen über alle bei der BGW versicherten Branchen in den letzten 10 Jahre dargestellt:

Beide Auswertungen zeigen, dass unsichere Praktiken wie das Wiederaufsetzen der Schutzkappe auf benutzte Kanülen zu den wichtigen Risikofaktoren zählen. Dies unterstreicht die Notwendigkeit regelmäßiger Schulungen in der Benutzung der stichsicheren Instrumente und der sachgemäßen Entsorgung benutzter medizinischer Instrumente.

Themen rund um Hygiene, Infektionsschutz und Biostoffe