BGW cares – Studie zur Stärkung der psychischen Gesundheit Belastung erkennen, Zukunft gestalten
Wie stellt sich die psychische Arbeits- und Gesundheitssituation in ausgewählten BGW-Branchen dar? BGW cares ist eine Studie der BGW, bei der sechs Schwerpunktbranchen des Sozial- und Gesundheitswesens in regelmäßigen Abständen zu ihrer psychischen Gesundheit befragt werden.
Studiendesign
Die erste Befragung startet im Oktober 2026 mit der Branche Kindertageseinrichtungen. Eine zweite Erhebungsphase folgt 2027, in der fünf weitere Branchen zeitgleich befragt werden.
Die Ergebnisse der Branchen werden miteinander verglichen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten sowie Belastungsprofile und Schwerpunkte sichtbar zu machen.
Außerdem liefert die Auswertung Impulse für einen Praxistransfer in die Prävention und die Gesundheitsförderung.
Studiendesign
Die zentrale Fragestellung lautet: Wie stellt sich die psychische Arbeits- und Gesundheitssituation tätigkeitsbezogen und berufsgruppenspezifisch in den ausgewählten BGW-Branchen dar? Und: Welche Trends und Entwicklungen lassen sich über die Zeit ablesen?
Die Studie fokussiert auf sechs Schwerpunktbranchen der BGW:
- Kindertageseinrichtungen (2026)
- Langzeitpflege (2027)
- Behindertenhilfe (2027)
- Krankenhäuser und Kliniken (2027)
- Ärztliche Praxen (2027)
- Beratungs- und Betreuungsstellen (2027)
Die Befragungen finden in regelmäßigen Abständen alle 2 - 3 Jahre statt.
Als Messinstrument kommt ein wissenschaftlich validierter Fragebogen zum Einsatz, der auf die spezifischen Bedarfe der BGW-Branchen ausgerichtet ist.
Um die Teilnahmebereitschaft der Beschäftigten zu fördern, erhalten sie als direkten Mehrwert unmittelbar nach der Befragung eine individualisierte Ergebnisrückmeldung inklusive Handlungsempfehlungen.
Mit Hilfe der systematisch erhobenen Querschnittsdaten können wissenschaftlich fundierte Aussagen dazu getroffen werden, wie sich die psychische Arbeits- und Gesundheitssituation branchen-, tätigkeits- und berufsgruppenspezifisch in den BGW-Branchen darstellt.
Es können gezielt Themen der Prävention und Rehabilitation adressiert werden, die für die Betriebe und Beschäftigten von hoher Relevanz sind und für die kein ausreichend aktueller Erkenntnisstand vorliegt.
Die Ergebnisse werden praxisnah und zielgruppengerecht aufbereitet und publiziert.
Die Teilnahme an der Befragung erfolgt freiwillig und anonym. Es sind keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen möglich.