Sofortmaßnahmen bei Erstverdacht auf hochpathogene Infektionen Notfallplan für medizinisches Personal bei Verdacht auf HCID*
Artikelnummer: BGW 09-20-040
Ebola-, Lassa- und Marburgviren – als Beispiele für Viren der Risikostufe 4 – oder Lungenpest, beispielhaft für Risikogruppe 3, kommen eigentlich in Deutschland nicht vor. Sie könnten jedoch durch Reisende auch hierzulande auftreten. Um bei hochgradig krankmachenden und ansteckenden Erregern einer Ausbreitung vorzubeugen, sind strenge Hygiene-, Barriere- und Isolationsmaßnahmen wichtig. Was genau dabei zu beachten ist, beschreiben die TRBA 252 "Tätigkeiten mit Biostoffen der Risikogruppe 4 im Gesundheitsdienst und im Bestattungswesen" und das HCID-Tool des Robert Koch-Instituts. Abgeleitet davon behandelt unser Notfallplan in 10 Punkten, welche Abläufe medizinisches Personal im Fall eines Erstverdachts auf hochpathogene Infektionen berücksichtigen muss.
Der Plan bezieht sich auf Verdachtsfälle von *high consequence infectious diseases (HCID), die außerhalb von Sonderisolierstationen auftreten. Er zeigt auf, was vorab geklärt sein muss und unterstreicht den Eigenschutz der Beschäftigten als oberste Priorität. Schutzmaßnahmen, Alarmierungsketten sowie Isolations- und Hygienevorgaben müssen allen bekannt sein, um weitere Infektionen zu vermeiden.
Ebenfalls praktisch: Unser "Merkblatt Verdacht auf HCID" fasst auf einer Seite die ersten Schritte bei Verdacht auf Infektionen durch hochpathogene Erreger zusammen und eignet sich als Aushang vor Ort.
Dieser Artikel ist ausschließlich als PDF verfügbar und nicht bestellbar.