Zeitmanagement

Wie ist mit einer Verschiebung oder Ausweitung der Arbeitszeit umzugehen?

Wer zu Hause arbeitet, spart die Zeit für den Arbeitsweg und kann seine Arbeitsstunden häufig flexibler über den Tag verteilen, wenn es das Privatleben erfordert. Werden Kernarbeitszeiten ausgeweitet, entsteht mehr persönlicher Spielraum. Soweit die Vorteile. 

Junger Mann arbeitet spät abends am Computer.

Arbeiten bis spät in die Nacht sollte nicht zur Regel werden, auch wenn die Entgrenzung die gewohnten Arbeitszeiten aufweicht.

Aber: Wenn die Grenzen von Arbeitszeit und Freizeit verschwimmen, Beschäftigte das Gefühl haben, jederzeit erreichbar und einsatzbereit sein zu müssen, kann sich das gesundheitlich belastend auswirken.

Was dagegen hilft:

  • Arbeitszeiten klar kommunizieren: Zeitfenster für die Erreichbarkeit mit Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen vereinbaren
  • Morgens den Arbeitstag planen, die wichtigsten Arbeitsziele priorisieren und sich vornehmen, die drei dringendsten abzuarbeiten
  • Klären, dass für die Beschäftigten keine verlängerte Erreichbarkeit nach Feierabend besteht
  • Verdeutlichen, dass Beschäftigte weder spätabends auf E-Mails reagieren müssen, noch kurzfristige Anfragen jederzeit umgehend ausführen müssen
  • Zwischen Arbeit und Freizeit eine rote Linie ziehen, um beides voneinander abzugrenzen
  • Bei Bedarf individuelle Regelungen statt starrer Vorgaben finden für alle im Team