Abschlussbericht BGW-Pilotstudie: "Umgebungs- und Biomonitoring von Platin-Zytostatika während Operationen mit dem HIPEC-Verfahren"

Die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC) ist eine relativ neue, vielversprechende Krebstherapie mit guten Langzeit-Überlebensraten für Patienten mit peritonealer Karzinomatose (PC) ohne systemische Dissemination des Tumors.

Sie beinhaltet eine Kombination aus aggressiver chirurgischer Entfernung des makroskopisch sichtbaren Tumors und der anschließenden hyperthermen intraperitonealen Spülung mit einer antineoplastischen Lösung. Die Indikation ist hierbei sehr streng und wird nach spezifischen Kriterien gestellt. Nur die Patienten, die alle Kriterien erfüllen werden dieser Methode zugeführt.

Dieser Abschlussbericht ist das Ergebnis einer Pilotstudie, welche von dem Klinikum der Universität München im Auftrag der BGW durchgeführt wurde.

Der im Bericht gegebenen Empfehlung wurde nachträglich die Evidenzkategorie IIb zugeordnet aufgrund von mindestens einer gut angelegten quasi-experimentiellen Studie. Grundlage hierfür sind die aktuellen Kategorien der BGW, Abteilung Grundlagen der Prävention und Rehabilitation, die auf der Basis der Empfehlungen der AHCPR (Agency for Healthcare Research and Quality) entstanden sind.

Der Bericht steht Ihnen als Download zur Verfügung.