Schutzhandschuhe

Person zieht sterilen, medizinischen Einmalhandschuh an

Sie sind bei allen Tätigkeiten erforderlich, bei denen ein Kontakt mit Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen möglich ist. Auch bei Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten sind Schutzhandschuhe erforderlich.

Achtung: Schutzhandschuh ist nicht gleich Schutzhandschuh. Medizinische Einmalhandschuhe schützen vor Infektionen, sind aber nicht lange beständig gegen scharfe Reinigungs- und Desinfektionsmittel. Für Reinigung und Desinfektion sind chemikalienbeständige Schutzhandschuhe nötig.

Verschiedene Arten:

  • Latexhandschuhe enthalten Proteine, die Allergien auslösen können. Die Sensibilisierung kann sich auch erst nach jahrelangem problemlosem Gebrauch ausprägen. Beachten Sie deshalb, dass maximal nur 30 Mikrogramm Latexprotein pro Gramm Handschuhgewicht enthalten sein dürfen. Besonders kritisch sind gepuderte Latexhandschuhe, die Sie wegen ihrer deutlich erhöhten Allergiegefahr nicht verwenden dürfen.
  • Nitrilhandschuhe eignen sich besonders für Tätigkeiten, die feines Tastgefühl erfordern, oder beim Umgang mit Lebensmitteln und schützen zuverlässig vor Keimen.
  • Vinylhandschuhe schützen vor Wasser, Seife und Beautyprodukten wie Cremes oder Einreibemitteln. Ein weiterer Vorteil: Allergien gegen PVC sind sehr selten.
  • Chemikalienbeständige Schutzhandschuhe haben einen verlängerten Schaft zum Umstülpen, der Ihre Unterarme schützt. Sie eignen sich für Tätigkeiten mit Reinigungs- oder Flächen- und Instrumentendesinfektionsmitteln. Wenn Sie mit speziellen Chemikalien arbeiten, benötigen Sie dafür entsprechend ausgewählte und geprüfte Chemikalienschutzhandschuhe.

Handschuhe tragen ist gleichbedeutend mit Feuchtarbeit. Häufige und lange Feuchtarbeit belastet die Haut und kann Hautkrankheiten verursachen. Wie lässt sich Feuchtarbeit hauschonend organisieren? Wann ist eine Vorsorgeuntersuchung erforderlich? Wie kann jeder Einzelne seine Haut schützen?

Für viele Berufe bieten wir die "BGW-Hautschutz- und Händehygienepläne" als Aushang an.