Mann mit Gehörschutz an Maschine

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen Schutzmaßnahmen und Antworten auf häufig gestellte Fragen

Die BGW hat den Branchenstandard für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) aktualisiert. Aufgrund der Pandemie müssen Werkstattleitungen ihre Gefährdungsbeurteilung überprüfen und Arbeitsschutzmaßnahmen durch zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen ergänzen. Der Standard liefert eine Auswahl geeigneter Infektionsschutzmaßnahmen. Er gibt Anhaltspunkte, wie sich etwa Hygieneregeln, Abstandsgebote und Kontaktreduzierungen umsetzen lassen.

Auch auf andere Vorgaben achten

Ergänzend kann es rechtliche Vorgaben der Bundesländer geben, die einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich umfassend, was für Ihren Betrieb/Ihre Institution gilt.

Corona-Arbeitsschutzstandard: redaktionell leicht angepasst am 18.01.2022

Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen gilt weiterhin als Richtschnur zur Umsetzung der Infektions- und Arbeitsschutzmaßnahmen. Er ist an die gesetzliche Lage angepasst:

  • Informationen zur 3G-Regelung am Arbeitsplatz, zur erweiterten Testverpflichtung sowie zur Homeoffice-Pflicht nach § 28b IfSG wurden ergänzt.
  • Arbeitgebende sollen ihre Beschäftigten zu Impfungen inklusive der Booster-Impfungen aufklären und informieren sowie Impfaktionen im Betrieb unterstützen. Den Beschäftigten ist es zudem zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen.
  • Weiterhin ist die Gefährdungsbeurteilung sowie ein betriebliches Hygienekonzept zu erstellen bzw. zu aktualisieren, Personenkontakte sind auf ein betriebsbedingtes Minimum zu reduzieren.

Aufgrund der derzeitigen kritischen Pandemielage ist zusätzlich bis auf Weiteres diese ergänzende Regelung zum Atemschutz umzusetzen:

  • Beschäftigte tragen in den Geschäftsräumen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei Tätigkeiten mit unmittelbarem engem Kontakt mit einem Abstand unter 1,5 Meter zu anderen Personen ist eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske – ohne Ausatemventil – zu tragen.

Antworten auf häufige Fragen