Maßnahmen festlegen


Die Grafik zeigt einen in sieben gleichmäßige Abschnitte unterteilten Kreis, davon ist einer farblich hervorgehoben.

Welche Maßnahmen und Lösungen gibt es?

Aus den Anforderungen des Arbeitsschutzgesetzes leitet sich eine Hierarchie von Maßnahmen und Lösungen ab.

Folgen Sie dabei dem STOP-Prinzip:

  • S = Substitution
  • T = technische Ebene
  • O = organisatorische Ebene
  • P = personelle Ebene

Begonnen wird auf der obersten Stufe bei der Sie überprüfen, ob eine potentielle Gefahr / Belastungsfaktor (z.B. Gefahrstoff) durch ein alternatives (ungefährliches) Produkt ersetzt werden kann (Substitution).

Ist dies nicht möglich, stellen Sie sich in der darauffolgenden Stufe die Frage, ob die Gefahr durch eine technische Lösung beseitigt werden kann? Oder können technische Vorrichtungen oder bauliche Maßnahmen die Gefährlichkeit reduzieren?

Ist dies nicht möglich, sollten Sie überprüfen, ob sich die Gefahr mit Hilfe organisatorischer Lösungen vermeiden lässt? Können beispielsweise Arbeitsabläufe / Arbeitsorganisation so gestaltet werden, dass die Gefährdung vermieden wird?

Sind dann noch Gefahren übrig, die nicht beseitigt oder vermieden werden können, greifen personen- und verhaltensbezogene Maßnahmen. Diese zielen darauf ab, die Beschäftigten vor den Gefahren zu schützen. Hierzu zählen z.B. die Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung, Schulungen oder Unterweisungen.

Legen Sie dabei fest: Wer macht was bis wann?