BGW qu.int.as einrichten

Basis für die Integration des Arbeitsschutzes in ein betriebliches Qualitätsmanagementsystem sind die Managementanforderungen der BGW zum Arbeitsschutz (MAAS-BGW).

Die Managementanforderungen zum Arbeitsschutz

Sie ergänzen die jeweiligen betrieblichen Qualitätsnormen  um die Anforderungen an die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz im Betrieb. Die MAAS-BGW fordern eigenständige Regelungsinstrumente für nachhaltig sichere und gesunde Arbeitsbedingungen und unterstützen Sie BGW Sie bei der Einführung ergänzender Regelungen. Dies betrifft zum Beispiel die Gefährdungsbeurteilung, die arbeitsmedizinische Vorsorge, den Umgang mit Gefahrstoffen sowie das Risiko- und Notfallmanagement.

Die MAAS-BGW unterstützen das QM-System DIN EN ISO 9001. Daneben steht auch eine modellunabhängige Variante zur Verfügung. Die Modellunabhängige MAAS-BGW unterstützt branchenspezifische Lösungen und ist daher insbesondere auch für Kleinbetriebe interessant. Die Strukturen und Prozesse Ihres qu.int.as-Systems unterstützen die systematische Einbindung des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Für welche QM-Modelle eine Zertifizierung nach den MAAS-BGW möglich ist, erfahren Sie in der Übersicht Kombinationen QM-Modelle und MAAS-BGW.

Die Umsetzung in Ihrem Betrieb

Alle Mitgliedsbetriebe der BGW können die Managementanforderungen zum Arbeitsschutz (MAAS-BGW) zur systematischen Organisation des Arbeitsschutzes nutzen. Die MAAS-BGW legen fest, was im Arbeitsschutz zu realisieren ist - wie Sie Sicherheit und Gesundheit in Ihrem Unternehmen managen, entscheiden Sie selbst.

Sie planen und organisieren die Integration des Arbeitsschutzes so, wie Sie es von Ihrem Qualitätsmanagement gewohnt sind. Sie können die inhaltliche Bearbeitung der MAAS-BGW wie die Einführung des QM-Modells planen und organisieren. Dabei bietet es sich an, mit den bereits etablierten Teams weiterzuarbeiten. Binden Sie von Anfang an Ihre Arbeitsschutzexperten und, wenn in Ihrer Einrichtung vorhanden, die betriebliche Interessenvertretung mit ein.