DGUV-Arbeitshilfe "Hautkrebs durch UV-Strahlung" Hautkrebs durch UV-Strahlungsexposition - Eine Hilfestellung für die UV-Träger

Die Arbeitshilfe beleuchtet u. a. das medizinische Bild, arbeitstechnische Voraussetzungen (Exposition), Kausalitätsbewertung, §-3-Maßnahmen und Heilbehandlung bei Hautkrebserkrankungen durch natürliches UV-Licht.

Wie bei anderen Berufskrankheiten besteht auch beim Hautkrebs durch UV-Strahlung die Notwendigkeit einer besonders intensiven Kommunikation zwischen den an den Ermittlungen Beteiligten, wie den Erkrankten, den Berufskrankheiten-Sachbearbeitern, den Ärzten (behandelnde Ärzte, insbesondere Dermatologen, Betriebsärzte und ggf. auch Gutachter, aber auch Gewerbeärzte), sowie dem Präventionsdienst. Die enge Kommunikation ist wichtig, um die zur voraussichtlich neuen Berufskrankheit ständig wachsenden Erkenntnisse unter den Akteuren auszutauschen. Und nur so kann mit Blick auf die Bearbeitung der einzelnen Erkrankungsfälle eine möglichst vollständige und schlüssige Arbeitsanamnese erhoben werden, in der es im stärkeren Maße als bei anderen Erkrankungen auch auf eine Abgrenzung zur privaten Exposition ankommt.