Wie sicher sind Aussagen zu Expositionen am Arbeitsplatz?

Die Gefahrstoffexposition der Beschäftigten am Arbeitsplatz unterliegt mehr oder minder großen Schwankungen (Variabilität), die beachtliche Auswirkungen auf die Schlussfolgerungen aus Expositionsermittlungen haben können.

Da auch die Wirkungen von Substanzen innerhalb einer Spezies variabel sind, ist es für alle Fachdisziplinen, die sich mit den Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz und ihrer Prävention befassen. Insbesondere für die Arbeitsmedizin, den technischen Arbeitsschutz, die Epidemiologie und die Toxikologie ist es wichtig, sich der Einflüsse der Variabilität auf die Sicherheit von Aussagen zur Belastung und zur Wirkung bewusst zu machen. Die folgenden Betrachtungen beziehen sich auf die Ermittlung und Beurteilung der Belastung der Atemluft mit Gefahrstoffen durch Messungen, sind jedoch grundsätzlich auch auf andere Belastungs- und Ermittlungsarten übertragbar.
Der Artikel knüpft an ein Expertengespräch im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz – BGIA an und versucht, die aus der Variabilität entstehenden Probleme bei der Interpretation von Expositionen aufzubereiten, um weitere Arbeiten und Diskussionen anzustoßen.

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Der Artikel wurde veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft", Ausgabe Nr. 6/2007 des Springer - VDI - Verlages.