Standardisierung und Weiterentwicklung von Berechnungsmodellen für die Konzentration von Luftverunreinigungen am Arbeitsplatz (Harmonization and further development of models to calculate airborne contaminant concentrations at the workplace)

Expositionsmodelle auf der Grundlage von Massenbilanzen in homogen vermischten Zonen können bei der Auswertung von Messungen in der Luftkonzentrationen an Arbeitsplätzen sehr hilfreich sein. Sie stellen physikalisch begründete Verknüpfungen von Expositionsdeterminanten her und ermöglichen somit eine Aussage über die zu erwartende Änderung der Exposition bei Variation der Determinanten.

In diesem Beitrag wird dargelegt, dass sich die Berechnungsgleichungen für die Luftkonzentrationen in 1-, 2- bis hin zu N-Zonen-Modellen auf eine standardisierte Form zurückführen lassen und sich der relevante Satz von Eingangsgrößen für jede Zone aus den stationären Massenbilanzen für die jeweiligen Bilanzräume ermitteln lässt. Die Modelle werden so deutlich vereinfacht, denn man benötigt keine Berechnung von Differentialgleichungssystemen mehr, um zu einer analytischen Lösung für alle zeitlichen Konzentrationsverläufe in den einzelnen Zonen zu gelangen. Diese gilt auch für Modelle zur Bestimmung von Partikelkonzentrationen in der Luft, wenn die obigen Annahmen angewendet werden können. Alle Berechnungsmodelle können über Tabellenkalkulationsprogramme umgesetzt und berechnet werden.

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Der Artikel wurde englischsprachig veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft", Ausgabe Nr. 4/2007 des Springer-VDI-Verlages. Weiterführende Informationen stehen Ihnen unter www.gefahrstoffe.de zu Verfügung.