Gefahrstoffe in der Pathologie - Untersuchungsbericht zu betrieblichen Ermittlungen der Gefahrstoffbelastungen in Pathologien

Die Beschäftigten in Pathologien verwenden tagtäglich große Mengen unterschiedlicher Chemikalien. In der Regel führt dies zu einer Exposition, das heißt, die Beschäftigten sind bei ihren Tätigkeiten den Chemikalien ausgesetzt und nehmen diese über die Haut oder die Atemwege in den Körper auf. Um die Höhe der Luftbelastung zu ermitteln, wurden in den vergangenen Jahren von der BGW betriebliche Recherchen zur Exposition bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen in der Pathologie durchgeführt. Die Luftkonzentrationen wurden während der üblichen Arbeitsvorgänge beim Zuschneiden, im Färbelabor sowie bei Nebentätigkeiten wie Befüllen von Probengefäßen, Entsorgen von Asservaten und Spülen von Probengefäßen messtechnisch untersucht.

Die Exposition und deren Ursachen wurden analysiert, die Arbeitsbedingungen dokumentiert und die jeweils ermittelte inhalative Belastung der Beschäftigten wurde individuell für jeden Arbeitsbereich beurteilt.

Bei vielen Tätigkeiten unter Verwendung von formaldehydhaltiger Fixierlösung mussten Grenzwertüberschreitungen für Formaldehyd festgestellt werden. Die Grenzwerte für Lösungsmittel wurden in der Regel eingehalten.

Die Details zur Durchführung der betrieblichen Ermittlungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse zu den Gefahrstoffbelastungen sind in dem vorliegenden Untersuchungsbericht zusammengefasst. Dieser steht Ihnen als Download zur Verfügung.