Gefahrstoff-Exposition bei Arbeiten mit Desinfektionsmitteln

Desinfektionsarbeiten stellen im Gesundheitsdienst Routinearbeiten dar, die in fast allen Bereichen der Diagnose, Therapie und Pflege notwendig sind.

Hygiene im Gesundheitsdienst ist eine komplexe Wissenschaft: optimale Hygiene schützt Patienten und Mitarbeiter im Krankenhaus vor Infektionen, aber wie bei jedem anderen Arbeitsverfahren gehen Gefahren von den Desinfektionsarbeiten aus, zum Beispiel

  • Infektionsgefahren beim Umgang mit verunreinigten Geräten/Instrumenten,
  • Verbrennungsgefahren an heißen Oberflächen beim Umgang mit thermisch behandelten Materialien,
  • Gefährdungen durch chemische Desinfektionsmittel, die zum Beispiel ätzend oder reizend, gesundheitsschädlich oder sensibilisierend sind,
  • Gefährdungen durch das Handling von schweren Gewichten bei der Vor- und Nachbereitung der zu desinfizierenden Güter (zum Beispiel Matratzen, Instrumentenkörbe etc.)

Der Arbeitsschutz bei Desinfektionsarbeiten ist umfangreich beschrieben [1-6] und wird im folgenden als bekannt vorausgesetzt. Da sich die normativen Vorgaben zum Umgang mit Desinfektionsmittelns und die Erkenntnisse über die Gefahrstoffexposition der Beschäftigten bei chemischen Desinfektionen ändern, widmet sich diese Arbeit aktuellen Neuigkeiten zur Höhe und zur Beurteilung der Exposition gegenüber Desinfektionsmittelwirkstoffen.

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