Arbeiten mit Bevacizumab – die Sicherheitsbestimmungen

Arbeitschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Arzneimitteln, vor allem mit teratogener oder embryotoxischer Wirkung, sind einzuhalten. Darauf weist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ausdrücklich hin. Anlass ist das Schreiben einer Krankenkasse, wonach bei der Verarbeitung von Bevacizumab nur die Vorschriften für die Sterilanfertigung einer parenteralen Lösung einzuhalten seien. Diese Aussage ist jedoch falsch, so die gesetzliche Unfallversicherung.

In einem aktuellen Schreiben einer Krankenkasse heißt es: „Gemäß Herstellerinformationen sind bei Avastin® lediglich die Vorschriften für die Sterilanfertigung einer parenteralen Lösung zu beachten. Darüber hinaus gehende Sicherheitsbestimmungen bei der Herstellung und Entsorgung sind nicht einzuhalten“. Diese Aussage, die die Sicherheitsmaßnahmen in Apotheken betrifft, ist falsch und führte in letzter Zeit zu großer Verunsicherung in Apotheken. In ihrer Verantwortung für den Schutz der Beschäftigten sieht es die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) als notwendig an, den Sachverhalt klarzustellen.

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Der Artikel wurde veröffentlicht unter:

Halsen, G.; Eickmann, U; Heger, M..: Arbeiten mit Bevacizumab - die Sicherheitsbestimmungen, Deutsche Apotheker Zeitung 2010, Ausgabe-Nr. 24