Welche Schutzmaßnahmen gilt es bei der Vor- und Nachbetreuung zu beachten?

Bei allen Tätigkeiten der Vor- und Nachsorge, bei denen freiberufliche Hebammen eine unmittelbare Nähe und Körperkontakt zu Verdachtsfällen oder bestätigten Fällen haben (zum Beispiel CTG-Kontrolle, Blutabnahmen, Blutdruckmessung, Betreuung im Wochenbett und während der Stillphase) sollte folgende persönliche Schutzausrüstung getragen werden:

  • medizinische Einweghandschuhe
  • Langärmeliger Schutzkittel (alternativ kurzärmeliger Schutzkittel und Armstulpen)
  • dicht anliegende Atemschutzmaske (FFP2-Maske oder eine vergleichbare Atemschutzmaske ohne Ausatemventil)
  • Schutzbrille oder Gesichtsschild

Die Schwangere bzw. Wöchnerin muss zum Schutz der Hebamme, des Entbindungspflegers eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) tragen.

Die Schwangere bzw. Wöchnerin sowie weitere Personen müssen zum Schutz der Hebamme die entsprechende Bedeckung von Mund und Nase nach den jeweiligen Verordnungen der Länder tragen.

Sofern kein Verdacht einer Corona-Infektion besteht, müssen Hebammen bei enger körperlicher Nähe eine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Atemschutzmaske – ohne Ausatemventil - tragen, um in erster Linie die Schwangere bzw. Mutter zu schützen. Bei Blutabnahmen sind zusätzlich Einmalhandschuhe zu tragen.

Aktualisiert: 30.04.2021