Welche Qualifikation muss eine Fachkraft für Arbeitssicherheit haben, um die Arbeitsschutzbetreuung durchführen zu können?

Nur wer die entsprechende Fachkunde vorweisen kann, darf die sicherheitstechnische Betreuung durchführen. Die sicherheitstechnische Betreuung darf nur von Personen durchgeführt werden, die neben der beruflichen Qualifikation als Ingenieur, Techniker oder Meister eine zweijährige praktische Tätigkeit in ihrem Beruf sowie einen staatlichen oder berufsgenossenschaftlichen Ausbildungslehrgang absolviert haben. In der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 ist im § 4 die sicherheitstechnische Fachkunde erläutert.

In der Regel beauftragen Sie externe Fachkräfte, wie zum Beispiel einen sicherheitstechnischen Dienst oder eine freiberuflich arbeitende Fachkraft für Arbeitssicherheit. Für größere Betriebe kann es sinnvoll sein, einen eigenen Mitarbeiter als Fachkraft für Arbeitssicherheit zu qualifizieren. Die BGW bietet verschiedene Seminare zur Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit an. Für Teilnehmende, die in einem bei der BGW versicherten Unternehmen angestellt sind und dort mindestens 160 Stunden als Fachkraft für Arbeitssicherheit erbringen (Einsatzzeitenberechnung gemäß DGUV Vorschrift 2), ist die Ausbildung kostenfrei.