Welche Maßnahmen sind für den Schutz der Beschäftigten erforderlich, wenn Kundinnen oder Kunden keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können?

Ergibt die Gefährdungsbeurteilung, dass die Beschäftigten durch den Mund-Nasen-Schutz nicht ausreichend geschützt sind, sind Atemschutzmasken (FFP2-Masken oder gleichwertige Atemschutzmasken) zu tragen.

Tragen zum Beispiel Kundinnen oder Kunden bei gesichtsnahen Tätigkeiten wie Make-up, Rasur oder Bartpflege keinen Mund-Nasen-Schutz, müssen Beschäftigte mindestens eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske tragen – ohne Ausatemventil. Dasselbe gilt, wenn Menschen aus gesundheitlichen/körperlichen Einschränkungen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können oder für Kinder unter 6 Jahren.

Stand: 22.07.2021