Warum müssen Gesichtsbehandlungen mit Einmalhandschuhen durchgeführt werden, obwohl das Gesicht gründlich gereinigt wurde?

Das Tragen von Einmalhandschuhen kann neben dem Schutz vor Hautschäden auch vor dem Hautkontakt mit Corona-Viren schützen.

Im Bereich von Mund-Nasen-Öffnungen können sich trotz Gesichtsreinigung Coronaviren aus dem Nasen-Rachenraum/Atemtrakt der Kundin oder des Kunden befinden beziehungsweise weiter austreten. Deshalb müssen Einmalhandschuhe über den gesamten Zeitraum der Gesichtsbehandlung getragen werden. Durch das Tragen von Schutzhandschuhen und das anschließende Desinfizieren der Hände kann das Risiko einer Übertragung reduziert werden.

Spezielle Empfehlungen zum richtigen Einsatz von Einmalhandschuhen während der Corona-Pandemie:

Einmalhandschuhe dürfen nur für einen Kunden, eine Kundin genutzt werden und müssen nach dem Gebrauch entsorgt werden. Geeignete Einmalhandschuhe sind solche nach DIN 455 und DIN 374-5 (Symbol Virus). Sie sind als persönliche Schutzausrüstung zugelassen und auch bei geringen chemischen Gefährdungen (Reinigungs- und Desinfektionsmittel) ausreichend.

Nach dem Handschuhablegen müssen die Hände desinfiziert werden. Wenn Sie Baumwollhandschuhe unter den Einmalhandschuhen nutzen, müssen auch diese nach jeder Kundin, jedem Kunden gewechselt und gewaschen werden. Die Reinigung erfolgt entsprechend den Handtüchern: Waschen bei mindestens 60 Grad oder höher mit Vollwaschmittel.

Aktualisiert: 12.05.2020
Bestätigt: 15.02.2021