Eine Hand mit Handschuh hält eine Spritze und Corona-Impfstoff

COVID-19-Impfungen  Was jetzt wichtig ist

Die Corona-Pandemie ist weiterhin eine Gefahr für die Gesundheit jedes und jeder Einzelnen und betrifft auch die gesamte Arbeitswelt. Die BGW empfiehlt daher, Angebote zur COVID-19-Impfung sowie zur Booster-Impfung wahrzunehmen.

#ImpfenSchützt

Die Impfung stellt einen ganz wesentlichen Baustein bei der Pandemiebekämpfung dar und ist somit auch ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Sie bietet einen erheblichen Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung, besonders vor schweren Verlaufsformen, und trägt gleichzeitig bedeutend zur Eindämmung der Pandemie bei.

Nutzen Sie unsere telefonische Krisenberatung und unser Krisencoaching - auch zum Thema Impfungen!

Corona-Impfungen, Impfpflicht im Gesundheitswesen: Das Thema kann Einrichtungsleitungen, Führungskräfte und Beschäftigte belasten. Die BGW unterstützt mit telefonisch-psychologischer Beratung und mit dem Krisencoaching.

Arbeitgebende tragen Verantwortung

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber tragen eine besondere Verantwortung für die Beratung und Aufklärung ihrer Beschäftigten zu Maßnahmen des Infektionsschutzes, Impfungen inklusive der empfohlenen Booster-Impfungen und zur Impfbereitschaft. Laut SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung ist den Beschäftigten zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das SARS-CoV-2 impfen zu lassen. Impfaktionen im Betrieb sind, wenn möglich, zu unterstützen.

Ab dem 16.3.2022 gilt darüber hinaus eine einrichtungsbezogene Impfpflicht in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen.

Weitere Hinweise finden sie auf den Seiten des Bundesministerium für Gesundheit - Zusammen gegen Corona.

Neben der Impfung sind in der aktuellen Situation weiterhin alle Infektions- und Arbeitsschutzmaßnahmen der branchenspezifischen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards umzusetzen.

Zusätzliches Informationsmaterial rund um das Thema „Impfen“ findet sich auf der DGUV-Seite #ImpfenSchützt sowie auf folgenden Seiten:

Versicherungsschutz bei berufsbedingten Impfungen

Versicherungsschutz in Impfzentren

Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Durchführung von Impfungen

Damit sich rund um die Impfungen niemand mit SARS-CoV-2 oder anderen Erregern infiziert.

Grundsätzliche Maßnahmen sind vor allem:

  • Hygieneplan für die Einrichtung erstellen
  • kein Zugang für Personen mit ungeklärten respiratorischen oder anderen Symptomen, die auf eine Infektion hindeuten
  • Alle Beschäftigten tragen mindestens medizinischen Mund-Nasen-Schutz, bei Abstand unter 1,5 Metern FFP2-Masken ohne Ausatemventil.
  • Händehygiene beachten: Desinfektionsmittel mindestens "begrenzt viruzid" oder Hände waschen
  • zu impfende Personen setzen ebenfalls mindestens medizinischen Mund-Nasen-Schutz auf
  • infektionsschutzgerecht lüften

Wichtig bei der Impfung für das impfende Personal – persönliche Schutzausrüstung tragen:

  • FFP2-Maske oder gleichwertige Atemschutzmaske ohne Ausatemventil
  • an der Vorderseite durchgehend geschlossener Schutzkittel
  • medizinische Einmalhandschuhe
  • ggf. Visier oder Schutzbrille

Bei Beratung/Impfaufklärung, falls nicht dieselbe Person impft und aufklärt:

  • Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten
  • transparente Abtrennungen zwischen den Gesprächsbeteiligten

Informationen zum Arbeitsschutz speziell in Impfzentren gibt es in der "Empfehlung des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) zu Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Durchführung von Impfungen gegen SARS-CoV-2 in Impfzentren"

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Impfzentren finden Sie bei der DGUV