Arzt mit Mundschutz und Patientin

Ärztliche und zahnärztliche Praxen Arbeitsschutzstandard und weitere Infos für die Human- sowie Zahnmedizin

Auch wenn die Impfmöglichkeiten einen Meilenstein in der Pandemiebekämpfung bedeuten, sind weiterhin Infektions- und Arbeitsschutzmaßnahmen umzusetzen. Ärztinnen und Ärzte der Humanmedizin und Zahnmedizin sind während der Corona-Pandemie stark gefordert. Sie tragen stets besondere Verantwortung, wenn es darum geht, ihre Beschäftigten sowie Patientinnen und Patienten zu Impfungen und Infektionsschutz aufzuklären und zu beraten. Um die Risiken weiter zu reduzieren und damit sich beim Arbeiten in den Praxen niemand ansteckt, hat die BGW einen Arbeitsschutzstandard für ärztliche und zahnärztliche Praxen entwickelt. Außerdem bieten wir Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Auch auf andere Vorgaben achten

Ergänzend kann es rechtliche Vorgaben der Bundesländer geben, die einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich umfassend, was für Ihren Betrieb/Ihre Institution gilt.

Corona-Arbeitsschutzstandard: aktualisiert am 13.12.2021


Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für ärztliche und zahnärztliche Praxen gilt weiterhin als Richtschnur zur Umsetzung der Infektions- und Arbeitsschutzmaßnahmen. Er ist an die gesetzliche Lage angepasst:

  • Informationen zur 3G-Regelung am Arbeitsplatz, zur erweiterten Testverpflichtung sowie zur Homeoffice-Pflicht nach § 28b IfSG wurden ergänzt.
  • Arbeitgebende sollen ihre Beschäftigten zu Impfungen inklusive der Booster-Impfungen aufklären und informieren sowie Impfaktionen im Betrieb unterstützen. Den Beschäftigten ist es zudem zu ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen.
  • Weiterhin ist die Gefährdungsbeurteilung sowie ein betriebliches Hygienekonzept zu erstellen bzw. zu aktualisieren, Personenkontakte sind auf ein betriebsbedingtes Minimum zu reduzieren.

Aufgrund der derzeitigen kritischen Pandemielage ist zusätzlich bis auf Weiteres diese ergänzende Regelung zum Atemschutz umzusetzen:

  • Beschäftigte tragen in den Geschäftsräumen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei Tätigkeiten mit unmittelbarem engem Kontakt mit einem Abstand unter 1,5 Meter zu anderen Personen ist eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske – ohne Ausatemventil – zu tragen.

Informationen für Durchgangsärztinnen und -ärzte

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um das Durchgangsarztverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung haben die Landesverbände der DGUV zusammengestellt. Die Liste wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt. | Informationen für Durchgangsärztinnen und Durchgangsärzte

Antworten auf häufige Fragen