Grauer Hintergrund mit Warndreieck und Schrift Arbeitsschutzstandards und Hilfen

Arbeitsschutzstandards

Arbeitsschutz, Hygiene und Antworten auf häufige Fragen

Die BGW bietet eine Reihe von branchenspezifischen Arbeitsschutzstandards, um Unternehmen Sicherheit über die an sie gestellten Anforderungen zu geben und das Infektionsrisiko zu vermindern. Es geht darum Beschäftigte, Kunden, Kundinnen sowie Patienten und Patientinnen vor dem Coronavirus zu schützen. Außerdem gibt es Antworten auf häufige Fragen für verschiedene Branchen und vieles mehr. Dabei sind auch staatliche Regelungen und Vorgaben zu berücksichtigen.

Auch auf andere Vorgaben achten

Ergänzend – oder über die BGW-Standards hinausgehend – gibt es zu vielen Themen rechtliche Vorgaben, beispielsweise von Bundesländern oder Bund, die einzuhalten sind. Bitte informieren Sie sich umfassend, was für Ihren Betrieb/Ihre Institution gilt.

Aufgrund der aktuellen Pandemielage ist diese Regelung bis auf Weiteres umzusetzen:

  • Beschäftigte tragen in den Geschäftsräumen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Bei Tätigkeiten mit unmittelbarem engem Kontakt mit einem Abstand unter 1,5 Meter zu anderen Personen ist eine FFP2-Maske oder eine gleichwertige Atemschutzmaske – ohne Ausatemventil – zu tragen.

Arbeitsschutzstandards für verschiedene Branchen

Ist Ihre Branche nicht dabei?

Informieren Sie sich über weitere Branchenstandards auf der Seite der DGUV: Branchenspezifische Corona-Arbeitsschutzstandards. Diese Seite bietet eine Übersicht aller Branchen und der zuständigen Berufsgenossenschaften.

Was gilt, wenn für meine Branche kein branchenspezifischer Arbeitsschutzstandard vorliegt?

Wenn für Ihre Branche kein Standard vorliegt, gilt: Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet alle Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit zu beurteilen und Schutzmaßnahmen für die jeweilige betriebliche Situation festzulegen. Ändern sich - wie durch das Coronavirus - die Arbeitsbedingungen, ist die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren. Das heißt: Betriebe sind auch ohne konkrete Festlegungen verpflichtet, die Gefährdungsbeurteilung um Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergänzen.

Ein allgemeiner SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel sind neben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung mit Maßnahmen zum Infektionsschutz vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht worden. Sie unterstützen die Unternehmen bei der Gefährdungsbeurteilung. Gelten höhere Anforderungen durch Verordnungen des Bundes, der Länder bzw. der Landkreise, so haben diese Vorrang.