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Wie gestaltet sich die Bring- und Abholsituation in der Kinderbetreuung?

Um die Kontakte innerhalb der Einrichtung möglichst weit zu reduzieren und die Beschäftigten sowie die Kinder zu schützen, sollten die Kinder wenn möglich beim Bringen und Abholen an der Eingangstür übergeben bzw. in Empfang genommen werden bzw. übergeben werden. Wenn dies organisatorisch ungünstig ist, da es z. B. zu Personenansammlungen vor dem Eingangsbereich kommen könnte oder nicht ausreichend personelle Ressourcen vorhanden sind, empfiehlt es sich, dass die Kinder von einzelnen Erziehungsberechtigten in die Einrichtung gebracht und von dort wieder abgeholt werden.

Generell besteht dabei die Vorgabe, dass Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung und / oder Fieber und diejenigen, für die behördliche Quarantäne angeordnet ist, die Einrichtung nicht betreten dürfen. Die Kinder sowie die Erziehungsberechtigten sollen sich gründlich die Hände waschen, wenn sie Räumlichkeiten für einen längeren Aufenthalt betreten. Zudem empfehlen wir, dass die bringenden und abholenden Erziehungsberechtigten in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Weiterhin soll der empfohlene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Erziehungsberechtigten und den Beschäftigten sowie den bereits anwesenden und betreuten Kindern eingehalten werden (dies gilt nicht für die eigenen Kinder). Soweit es der Entwicklungsstand des Kindes und die emotionale Situation zulässt, sollte auch bei der Übergabe der Kinder der Mindestabstand von den Erziehungsberechtigten zu den Beschäftigten eingehalten werden.

Eine Markierung der einzuhaltenden Sicherheitsabstände (z. B. im Garderobenbereich) kann sinnvoll sein, um die Einhaltung dieser Abstände zu gewährleisten, ist aber nicht zwingend gefordert. Kann der Mindestabstand dennoch ausnahmsweise nicht eingehalten werden, sollen von den Erziehungsberechtigten sowie von den Beschäftigten Mund-Nasen-Bedeckungen bzw. Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Erziehungsberechtigten sollen sich beim Bringen und Holen der Kinder nicht länger als notwendig in der Einrichtung aufhalten.

Sollte es Gesprächsbedarf zwischen Erziehungsberechtigten und Fachkräften geben, können unter Beachtung der empfohlenen Abstandsregelungen kurze Gespräche in der Einrichtung geführt werden. Bei Bedarf nach ausführlicheren Gesprächen empfehlen wir, Telefontermine zu vereinbaren.

(20.05.2020)

 

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