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Welche Hygienemaßnahmen und Infektionskontrollen sind bei Verdachtsfällen mit SARS-CoV-2 einzuhalten?

  • Konsequente Einhaltung der Basishygienemaßnahmen (siehe hierzu die in der TRBA 250 genannten Schutzmaßnahmen der Schutzstufe 2).
  • Patientinnen und Patienten sollten einen mehrlagigen Mund-Nasen-Schutz mit korrektem Sitz tragen
  • Die Unterbringung in einem Isolierzimmer möglichst mit Vorraum/Schleuse, wenn dies nicht möglich ist in einem Einzelzimmer mit eigener Nasszelle
  • Die Zahl der Beschäftigten ist auf ein Mindestmaß zu beschränken.
  • Den Beschäftigten sind ausreichend Kittel, Handschuhe (tätigkeitsbezogen DIN EN 455 bzw. DIN EN 374), eine Schutzbrille, partikelfiltrierende Halbmasken mindestens der Klasse FFP2 oder FFP3 (zum Beispiel für Tätigkeiten an Patientinnen und Patienten, die stark Husten oder zum Husten provoziert werden) in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen.
  • Auf das korrekte Tragen und Ablegen der Schutzkleidung ist zu achten.
  • Ein Hygieneplan zur Vermeidung von Verschleppung ist aufzustellen.
  • Zutrittsbeschränkungen sind festzulegen.
  • Raumlufttechnische Anlagen sind abzustellen, sofern durch diese luftgetragene Erreger auf andere Räume übertragen werden können.
  • Abfälle, die mit Sekreten oder Exkrementen von Patienten mit SARS-CoV-2 kontaminiert sind, sind zu entsorgen nach den Vorgaben aus dem LAGA-Merkblatt über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen aus öffentlichen und privaten Einrichtungen des Gesundheitsdienstes.
  • Das Desinfektionsmittel muss mindestens "begrenzt viruzid" sein.

(aktualisiert: 19.03.2020)

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