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Was hat sich mit der Coronavirus-Testverordnung vom 08.06.2020 geändert?

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 08.06.2020 eine Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 erlassen. Danach können auch Personen auf das Coronavirus getestet werden, die keine Krankheitssymptome aufweisen. Bezahlt werden die Tests von den gesetzlichen Krankenkassen. Umfassende Tests in Pflegeheimen, Schulen oder Kindertagesstätten sind somit möglich. Alle Personen in diesen Einrichtungen können getestet werden, wenn dort ein COVID-19-Fall aufgetreten ist. In Pflegeheimen und Pflegediensten können auch unabhängig von aufgetretenen Fällen Tests durchgeführt werden. Näheres ist den Internetseiten des Bundesministeriums für Gesundheit zu entnehmen.

Wichtig: Die BGW ist nicht Kostenträger für Untersuchungen, die im Rahmen der neuen Testverordnung erbracht werden. Für eine Kostenübernahme durch die BGW gelten unverändert die oben bei der entsprechenden FAQ dargestellten Voraussetzungen ("Übernimmt die BGW die Kosten der Testung?").

Wenn durch eine PCR-Testung im Rahmen der neuen Testverordnung eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde und die übrigen Voraussetzungen einer Berufskrankheit nach der Nr. 3101 vorliegen, empfehlen wir vorsorglich die Meldung bei der Berufsgenossenschaft auch dann vorzunehmen, wenn (bislang) kein funktionales Krankheitsbild vorliegt, also bei symptomlosem bzw. asymptomatischem Verlauf.

13.07.2020

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