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Was ist im Rahmen der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung ein betriebliches Hygienekonzept und wie ist es umzusetzen?

In der angepassten SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (gültig bis 30.4.2021) wird unter § 3 ein betriebliches Hygienekonzept gefordert. Der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin hat basierend auf der gesetzlich geforderten Gefährdungsbeurteilung (Arbeitsschutzgesetz) in einem Hygienekonzept alle betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen in Zeiten der Pandemie festzulegen und umzusetzen. Darüber hinaus sind die Beschäftigten zum Hygienekonzept zu unterweisen.
Das Hygienekonzept sollte die staatlichen Vorgaben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthalten. Als weitere branchenspezifische Hilfestellung zur Erstellung des Hygienekonzepts können die aktuellen Branchenstandards der BGW herangezogen werden.


Ein Hygienekonzept muss für alle Betriebe vorliegen und es muss den Beschäftigten zur Verfügung gestellt werden. Das schafft Transparenz im Unternehmen über die durchzuführenden Infektionsschutzmaßnahmen – und gleichzeitig Rechtssicherheit. Das Hygienekonzept kann z. B. digital oder durch Aushänge im Unternehmen veröffentlicht werden.

06.04.2021

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