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Was ist mit Zusatzkosten durch Hygienemaßnahmen der ermächtigten Stellen?

Durch die Umsetzung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard vom 16. April 2020 des BMAS und/oder landesrechtlicher Regelungen entstehen den ermächtigten Stellen zusätzliche Kosten (Abstandsregeln und erweiterte Hygienemaßnahmen). Die Unfallversicherungsträger übernehmen Mehrkosten in Form einer pandemiebedingten Zulage in Höhe von 12 Euro pro Teilnehmenden für Kurse rückwirkend ab 1. Juni 2020 befristet für den Zeitraum bis zum Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz. Mit der Pauschale sind alle durch die SARS-CoV2-Epidemie bedingten zusätzlichen Aufwendungen für die Aus- und Fortbildung in der Ersten Hilfe im Sinne des § 23 SGB VII in Verbindung mit DGUV Vorschrift 1 und dem DGUV Grundsatz 304-001 abgegolten. Eine darüber hinausgehende Inanspruchnahme der Unfallversicherungsträger, deren Mitgliedsbetriebe noch den Versicherten ist ausgeschlossen. Für bereits abgerechnete Kurse kann in der Regel der pandemiebedingte Zuschlag unter Angabe der Kennziffer, der Registriernummer und der ursprünglichen Rechnungsnummer mit dem zuständigen Unfallversicherungsträger abgerechnet werden.

Aktualisiert: 11.08.2020

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